2 Norinental'eln zur RiitwickluiiKSgeschicbte der Wirbelthiere.
nach hinten seine scharfe Abgrenzunf( verloren. Die Allantois, deren Mündung in den Dottersacli mit
allM bezeichnet ist, hat sich angelegt. Textfig, 4 {Tarsius, 709, Fig. 83 Hubrecht 1902) ist nicht grösser
als Textfig. 3 (82). Die Kürze der Region vor dem protochordalen Knoten im Vergleich zu der dahinter
gelegenen ist hier besonders in die Augen fallend. Hubrecht sagt von den Figg. 2â4 (81â83): âVor-
bereitung zur Rumpfbildung durch birnförmige Verlängerung des Schildes." Zu Fig. 2 (81) betont er, ,,dass
schon ein längeres Allantoisrohr da ist". âDie Nabelblase, sowie deren vorderer ausgezogener, mit der
Keimblasenwand zusammenhängender Zipfel ist im Umriss angegeben." Durchschnitte durch diesen Keim
hat Hubrecht in den Figg. 59aâk und 63 seiner Arbeit von 1902 gegeben. Die Erklärung zu Fig. 4 (83)
lautet: ,,Ein Stadium mit deutlicher, eben auftretender Aninionfalte und eben sich anlegendem neurenteri-
schen Kanal. Längsschnitte in Fig. 72 aâf abgebildet." Ueber die Textfigg. 5â11 (Hubrecht 1902, Fig. 84â90)
berichtet Hubrecht zusammenfassend: âChorda und Somitenbildung, wobei der für den Kopf bestimmte
Abschnitt dieselbe Grösse beibehält, welche in Fig. 2 (81) Ijereits vorgezeichnet ist. Die Rumpfverlängerung
Fig. g.
Fig. .<1.
Fig. 8.
Fig. 9. Nacii Huhkecht (1902). all Allantois, all M Mündung der Allantois in die Nabelblase, unnt Amnion, A'/'Kopf-
falte, Nc neurenterischer Kanal, Ns Schnittrand der entfernten Nabelblase.
(Notogenesis) kommt auf Rechnung des in dem protochordalen Knoten und vor dem neurenterischen Kanal
gelegenen Wucherungsgebietes. Simultan Zottenentwicklung in der Placenta." Im Einzelnen haben wir
in Textfig. 5 {Tarsius 710, Fig. 84, Hubrecht 1902) ein Stadium âmit allerfrühester Somitenbildung und
deutlich oifenem neurenterischen Kanal". Längsschnitte durch einen Embryo giebt Hubrecht in Fig. 73,
73 a und 73 b seiner Arbeit (1902). Textfig. 6 (Tarsius 675, Fig. 85 Hubrecht 1902) zeigt die eben aufge-
tretenen Kopffalten (Kf), das Amnion am caudalen Ende {anm), den Allantoisgang (all), die Mündung der
Allantois {allM) und den weit otfenen neurenterischen Kanal. Der Embryo hat 4 beiderseits abgegrenzte
Somiten. Da das erste Somit cranial nie abgegrenzt ist, werden wir ihm 5 Somitenpaare zuschreiben
müssen. Textfig. 7 {Tarsius 541, Fig. 86 Hubrecht 1902) zeigt einen Embryo des gleichen Fntwicklungs-
stadiums, von der ventralen Seite her gesehen. Schnitte durch den Embryo der Fig. 6 (85) giebt Hubrecht
in den Figg. 75 und 75a-- l, Schnitte durch den Embryo der Fig. 7 (86) in den Figg. 74 und 74 aâd.
Textfig. 8 {Tarsius 556 Fig. 87 Hubrecht 1902, vergl. Tab. 3) und 9 {Tarsius 701 Fig. 88 Hubrecht 1902,
vergl. Tab. 2) stellen gleichaltrige Embryonen von ventral (Fig. 8) und von dorsal (Fig. 9) gesehen dar.
Ns bezeichnet den Schnittrand des entfernten Dottersackes (Nabelblase). In Fig. 8 schaut man in die weite
Verbindung zwischen Dottersack und Darm, von der cranial eine Oeffnung in die längere Kopfdarmbucht,