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er, diefe Operation fehr mifslich, weil die Atrefie
der Pupille fo oft mit einem Leiden der Netzhaut felbft
verbunden fey, die neue Pupille Ãch leicht wieder
fchliefse, und die Iris oft, anitstt aufgefchlitzt zu
werden, fich vom Giliarbande trenne; ίο dafs alfo
durch diefe Beiüerkung die Roredialyfe gewifferma-
isen vorbereitet ward. Am meiften aber empfiehlt er
übrigens dieKoretomie bey adhärirendem Staar, dena
v?enn auch die hintre Augenkammer fehr klein fey,
ίο können doch immer Lichtftrahlen genug über der
Linfe hindurchdringen.^'^)
Einigermafsen gehört hieher auch die Opera-
tion einer gebliebenen Pupillar · Membran (cataracta
Kiemhranacea connata), welche Th. Sprögel ίο
verrichtete, dafs er mit einer breiten Nadel die
Membran von der hintern Rammer her durchftach,
£e von der Iris löfte, und, da fie fich nicht nieder-
drücken laffen wollte, frey flottiren liefs ; fie legte
fich dann von felbft zu Boden, und der Kranke er-
hielt fein Geficht vollkommen wieder. » 0 Wena
man aber hieraus faft fchliefsen follte, dafs von der
Roretomie felbft noch wenig io Teutfchland bekannt
^«'ar, fo lehrt eine Operations- Lifte von Henr.
Î ein er s, dafs fie in Frankreich wenigftens fchon
zu den gebräuchlichem Operationen gehörte.
Einen ähnlichen Fall von übrig gebliebener Pupillar-
membran bemerkte fj^äter p. Rahtlauw.
84) Sharp Trearile on the oper.'iiions oE furgery. (6th. edit.
London 1751.) chapt. aq. p. Ï68·
es) In Miicelian. Berolinenl. Vol. VI. Ove Conlin. V. Np. i3·
pag. 68. VergL· den erften Band, S. 71.
H. Meiners Lifta delle operazioni etc. Vergl. He//.Bibl.
^^ir· Vol II. p. 233.
So ) R-ahticmj,, VerbaBdeling van de cataracia etc. Amftetd«'»
»75a.