Dr. Mel OTTO KAISER
ASSISTENZ-ARZT AN DEll IBBENANSTALT IN DÜHKN (WHST l\'K.).
Mit Figuron im Toxt und. 10 Tafoln.
BINE VON DEK UTRECHTER 0 ESELLSCH A FT FÜR KUNST UND WISSENSCHAFT (IEKRÖNTE PRE1SSCHUIFT.
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MARTIN IJH i\\ UHOF I\' 1891.
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des iialsmarices.
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\' F O RUND EI X Kil AN AT\' i MI.SCI I FA UNTËBSÜCIU\'NG DERKFLBEN\', ÜEZlquot;öïiUJII IIIBEB URUPPIRCNd , ANZAHL, GEÖSSE UND IHEES OHEMISCHEN VERHAI/FENS BEI MEN81 \'HEN . AFFKV. CIIEIBOPTEBEN, INSErTIVOREN UND KANINOUEN MIT BERÜCKSlCHTIGUNCr VERSCMIEÜEN KR I.KIJESSl\'EHIt M»E.\\
VON
Dr. Med. OTTO KAISER
ASSI8XKNZ-AKZT AN DER IKBBNANSTA1/1\' IN DÜREN (WRST-FK.).
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Mit Figuren im Text und If) Tafeln.
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BINE VON DER UTRECHTEli G ESE1-ESCH. A FT FÜR KUNST UND WISSKNSUIIAFT (1KKRÖNTK PREISSCH RIFT,
IVEANTWOirn NG DEK\' PHKISFKAGE:
„Men verlangt een nauwkeurig onderzoek van cle verschillen, welke tus-schen het aantal, de afmetingen en de rangschikking van de gangliëncellen in het halsgedeelte van het ruggemerg bij den mensch en bij verwante zoogdieren in verschillende tijdperken van het leven, vóór en na de geboorte, bestaan; en eene uiteenzetting, in hoeverre daaruit, in verband niet de bewegingen, welke de individuen in de verschillende tijdperken van hun leven verrichten, kan worden besloten tot het aandeel van bepaalde gangliëncellen aan de uitvoering van bepaalde bewegingen, zoo mogelijk niet toelichting door pathologische gevallen.quot;
UNTEB DKM HINNSPRUOHK;
„KAM ET IPSA SCIENTIA POTESTAS ESTquot;
(Rogci\' Bditin),
welciie von der UTRECHTER GEHELLSCHAPT FÜR KUNST UND W TSSENSC H A FT am Hi. Juni 1891
MIT DEM GOLDENEN EHRENPREISE BEKRONT WORDEN 1ST.
I N H A L T.
Einleitung.
ABSCHNITT I. Historlscher Teil..........Suite I
Cap. I. Anatomische Untersuchungeu................„ 1
Cap. II. Expoiimoiitoll-anatomischo und physiologisoho Untersuchungon . ,, 4
Cap. III. Pathologisclio Fallo....................„ ~
ABSCHNITT II. Eigone Untersuchungeu................■■ l-\'i
Cap. I. Gang dor Untersuchung....................„ 13
Cap. II. Das Oorvicalmark des Menschen ....... Ifi
A. liuckonmark des Erwaclisenen..................quot;gt;
B. Halsmark dos Menschen in frühoren Lebenspcrioden vor und nach dor
Getturt..............................„ -3
Cap. HI. Das Affeniin kenmark....................,.
A. Dor Gorilla nach Walpevuh....................„32
B. Cercocebus sinicus........................„ 35
Cap. IV. Insectlveren................4\'J
A. Erinaceus Europaeus......................„ 42
B. Sorox vulgaris..........................„ 40
C. Talpa Europaoa....................» 47
Cm*. V. Clu iroptoron........................« ^2
Cap. VI. Halsmark des Kaninchens..................„55
ABSCHNITT III. Eesultate..................•
(Jap. I. Beziehungon dor Any.alil und Orösse dor Ganglionzellcn dcs Hals-
rnarki.s y.a den Bewegungen dor Oborextremitat ..... ,, (gt;2 Cap. II. Boziehungon der histo-choinisrhon Koscliaft\'onheit doi (Janglion-
üellen de- Halsmurkcs zu don Bewogungon der Oberexiromitat. . . .. *gt;\'•
Cap. HI. Funktionolle Bedoutung der Oruppcn des Halsmarkes ... „ 70
yt#TEKATURVERZEICHNISS....... ■ „
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EI N LE I T IT X G.
Für die Jahre 1889- 90 schrieb die t \'trechtsche Gosellschaft fttr Künste und Wissenschaften folgende Preisfrage aus:
„Men rerlangl een muiokeurig ondersoek van da verschillen, wrlkv tusnchcn „het aantal, de afmtingm en de. rangsrhikkin;/ ran de yangliencellen in het „halsgedeiiti ran hei ■mggcmery bij den nicmch en bij verwante zoogdieren „in verschillende tijdperken ran het leven, vóór en na de gehnortc, Imtaan; „en eene uiteenzetting, in hoeverre daaruit, in verband met de beioegingen, „welke de individuen in de rerscldllende tijdperken ran hun leren verrichten, „kan morden besloten tot het aandeel van bepaalde gangliencelleu aan di „uitroering ran bepaalde bewegingen, zoo mogelijk met toelichting door patho-„logische gevallen\'quot;.
Was den Jnhalt der Aufgabc aniangt, so Jst die Lösung des ei-sten Telles, betreffend die Unterschiede In dei\' Anordnung, den Mfiassen und der An/ahl der Ganglienzellen, eine elnfache und rolativ leichte Aufgabe. Dei- zvvelte Teil der Frage jetloch türmt eine nicht geringe Menge von Bchwierigkeitoii auf. Deun eininal dürfte wenig darülier bekannl sein, inwiefern die Bewe-gun ge n jüngerer Individuen, iosbesonderc von Nougeborenon und KooUui von den Bewogungen des Erwachsoncn abweiciien. Aucli glaube Icii, dass die l nterschiede, welche ja sicherlich bestehen, keine so durcligroifende und lus Einzelne zn differenzlerende sind, dass man bomchtigt ware, daraus sichere Sdilösse auf die Abhttnglgkeit gewisser Bewegungskornploxe. von bestinunten (ianglienzellengruppen zu ziehen. Trotzdem diirlle man immerhin den Vorsiicii wagen, wenn jede anatoniisch-pliysiologisch zusammengehOrige Muskelgruppe,
E I \\ I. K 1 T U N O
wie z.B. dio der Flexoren oder Extensoven ei nes Gliedes von den Zeilen eines bi^sr.iinmteii K üi;k( • nmarks.sogment( -s inner viert würde. Nun kommt aber als zweiter un^emoin erschwerender Uinstand hinzu, dass last kein Muskei seine Nerven vun einer einzelnen Spinalwurzel empfan^t. Vielmehr geht ans ana* tomis\'.-hon and physiologischon (Jntersuchungen hoi-vor, dass die meisten Muskein von /wei Wnrzeln, oinzolnc sogar von drei Wurzoln versohon werden.
Kin dritter Punkt, dlt;.!r si;hr ins Gewicht filllt, isl die Correlation des Rückenmark\'s mit dem Gehinte, ein Punkt, auf den besonders Waldevek43)* bei seiner Vergleichung des Gorilla- and Monsehenrüekenniarkes aufmerksam geninrht bat. Das liüekeninark ist in .-einer Entwickolung von der Vuslüldung des Gehirnes i-ntschieden nbhilngig, s.» dass eine genane Vorgleichung verschie* doner Httckcnrnarke in Bezug auf\' ihren phy.-gt;iologischen Wert erst dann ermögliclit ist, w int die Verlialtnisse der llirnentwiekelung bei verschiedonen Tiorarten sowi(! bei verschiedenen Lebensperioden derselben Species sieher ermittelt und womöglich formol- und zahlenniassig ausgedrtlckl sind. so dass wir int sfcande sind. dissen wichtigon Factor bei der Richnung mit in Anschlag y.u bringen. Joden lal Is dt\'trfèn wir übor die Bt/,iehungen gewisser Ganglienkörper zu bi stimntlcit liowogungen lediglich a us der vergloichend anatomisclien l\'ntnr-sitcliung ni\'-ht allznviol schliesson, ohne das, was die normale und patho-Iniii eb Anatomio smvie das physiologische Experiment nbi-r dio Localisation iiu Corviralmarke ans Licht geztigen halten, gehörig zu berücksicbtigen,
!gt;::» ich nun nirgeitds eino vollkornmene Zusamnionstellung di-r bis jetzt erscliieneitoit Litteratur fiber die 1 ,oca.lIsationsv■rltii 11 nKse im Cervicalmark und übor die Verb ilunu\' dei- Nerven im Plexus brachial is gefttndon habe, halte ich lt;• fïir eii iiderlich, di\' - (\'apitei al- eittott 1« -onderen Abschnift tucinen ( atlc rsucliun^en veranzusclticken. Dor zwoife T.-li dor Arboit soil fcine ntöglichsf (iingfilieiido Scliilderung der Gruppierung und histncheinisi-hen Pgt;oschattenheit der Ganglienzellen aüf lotzten-n Punkt glaubte ich self den schftnen Untersuchungi-n von Fi,;. en und seinen Scltülern b(souderon Nachdruck legen zu mii-si\'ii, obwohl er in dor .Vutgabertsfcllung nicht be(lacht werden ist -fbrnor AmratM-n fllx^r (InV.-i und Anxahl der Zeilen im Cervicalmarke des Meiiscli\' 11 und vei M\'ltiedenor Hiiu^otiore enthalten, wurattf ich in oinoni dritten Absehnitto den Vor-uclt wagon will, die gefundonon Thatsachon foils für die Localisationslelire, (.eüs für allgenteine Boziehungen zwischen Ganglienzellen und den Bowegungsformen der Musknlatur zu vorwerton.
Allen, welch\' ntir l\'oi tneineii Fntta\'Silclmngen ihro l\'ntorstüt.zurtg zu teil werden lie-son, ins In endne den I b i ren Professoren Dr. Fi;. Miaas\'ia, und
\' Itic Zahlun bc x.ii l;. n «ich anf (las niicbl\'ulttcfidc Litteratumirzeiolmiss.
II
K I N I, K I T l\' N Ct.
Ill
Göttixgex, 1890.
Dr. *\'KT.li zu Göttingen, ilorni Dr. Beh.ns, Arzl in Müllieim a, d. Ruhr und llerrn Dr. II.vitwk;, Diroktor der Eatliindungsiinstalt zu Hannover, wok-lie raich init mensuhlirhen iiuukciiniarkeii versahen, Herrn rrof. Dr. M, Wiaaut zu Amsterdam und liorrn Dr. Wundkulich, Direktor des zoologischon (.\'arteiis in Köln, die mir AffenrückenmarkQ bereitwilligst. überlicsson, endlich meinen Freunden Dr. phil, Lotsv und iJr. ])hil. CIoetiiaet , welchc\'inir bei der Be^.halïung und Zubereitung des Materials grosse Dienste erwiesen. sage ich aufriclitig Dank. Zu besonderem Danke bin ich llerrn Prof. Dr. Micukel verpflichtet, welcher mir die Benutzung des hiesigen anatomischen Institutes freundlichst gestattete.
DER VERFASSER.
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A BSC II \\ I TT I.
IliMtoi-isclivr Tt\'ll.
I A i. ANATOMISCHE UNTERSUCHUNGEN.
Fiir dio Local isationslelirc dos Cervicalnrafkes halen die normale Anatoniif and das pliysiologisoho Experiment am meistc-n geloistet. Zunilchisl: sollen for mis die rntorsuchungen in Befcradit kommen, wolclio Ix-stroht waren, die Norvenfasern von den Muskcln a us durch die Nor\\\'eiistiimmo und den Plexus brachialis in die Spinalwurzeln verinittolst rein anatomischor Pra.parai.ion zu verfolgi n. Die Anatomen pflegon tiii-so Art dor Untersucinnig in dor Woisc vorzunehmen, dass sic mil Hülfe von Sohwefelsanre ||er Salpoto-rsi\'iuro, lolztei\'o besondors in Form der ï1 roud\'schen FlOssigkeit, welclie a,us je 1 Teil Glycerin und concentriertor Sulpotorsiime, 3 Teilen Wasser und einigen Tropfen rau-chonder Salpetersaure besteht, das interstitielle Bindcgowebe der Nerven anflösen und darauf dio Nerven auf eliier schwarzen Unterlage zerfasern.
Der ij\'sto, welcher diese Methode zur Priiparation di\'s Plexus brachiahs anwandte, ist meini- Wissens W. Kkai^i:der in incisterliatter Weiseden N. modianus zeifasorte und da|iogte, dass die Nerveust;imine in Walirheit NITVi.-nph. xus seien , doren .Masi-hen nach dom nervösen Ccntmloi\'gan Avie nadi dor Peripherie hin sehr spitzo Winkel bi sitzen. Die Zeifaserung, weic-he Kralsi: vornahm, ist jedoch viel zu weitgehend, als Ibiss man darn us ein gutes C\'bcr-sichtsbild iibC\'i\' don Veiiauf der Ncrven/lste im Plexiis brftlt; liiaiis lifitte ^invimuai k\'mnen, und ist mehr als ein anatómisches Kunststiick zu bewimdern. Die überans genaiii.lt;n Angaben, welelic Kbai sio übei\' die Abstammuug «Ifsr Arm-norven des Kaninchèlis aus den IUickenm.arks\\viir/.t ln inaiht, verdaaikt er melir dem pliysioloyisciien Experiment, als der anatuniisi lion rnl-ersufliun.\'. we.slialb ich Eiivjiliendercs darüber or.-t im folgi-nden (.\'apitel bringfiii worde.
Als zwei ausgozeichnete Untcrsm-hor sind der Amorikaner Wai.sii •\' ) mul dor Pussr Kama.n m) zu nonnen. ErsU-ivr unb-rsuchto nielit wenieer als fir.u PrAparalvun diesen 74 nach dor Sii 1 i»et©rs;Un-i\'intibhodo. Dio Varirl.iten , welclie sieh vortanden. bezogen sich durchweg nur auf einen abwoichoiiden Verlauf dor Easorn im Plexus M\'lbst, bei weitoivi t\'utorsiKdumg steilte sioli
last iiniiKT lu ran.-. dass Au-\'-\'angspunkt und Endigung di r XcrwnlasH ii trotzdera übereinstimmten. Nur eine wirkliche, in allem abweichende Varietilt konnto \\\\rai.s.ii flridcn.
Im die liesultato holder 1\'orschor gut in Einklang stehon, können wir wold die Krago (iter don Vorlauf der Kerven im Plexus braclilalis ties Menschon als zu einem deflnitiven Al\'srlduss gulmicht ansclien.
\\\'on den niotorisi-heu Nerven dor Oberextreinilat ninmit nacli Wansii und Kahan dor A\'. idvaris sdrieii 1,\'rspruni; aus dem lt;S. Halsnerv(;ii und 1. Hnislni-rvon und winl \\ i k! tlurch ( in Biindel aus dem 7. Halsnervèn.
j)i s N. mcdinnm ;iu.-.-ere Wnrzel ontspringt aus dem 6. und 7. J Lalsuerven, scln\\,icli verstrirkt dnn-li don rgt;. I lalsnervon: die innero Wurzel konnnt aus dem 8. lialsnerven.
Di.-r A\'. mv-v\'-londdtn h* rntsprin^\'t aus dem lialsnerven. verstiirkt dnrch d\'ii quot;i., ziiwi-ilen audi durcli \'Ion 7. lialsnerven,
I)i\'i- .V. ajilkn-i- enfspringt aus dem 5, und 6. lialsnerven, wird zuweilen seliwaeii vorstürkt aus dem 7. lialsnerven.
Iiet A\'. rudiiiJi cntspringl aus dein 7. und S. Halsnerven,-betleutend verstiirkt dureh Unndel voin 8. und (i. lialsnerven, -ehr -elten vera 1. Brust-ncrveii.
Der A\'. ^uli • ii/ui/u, ■ ent springt aus dem voroinigtep Stammo des quot;gt;.
und li. Hal-iierwn, der A. ^iihsi-dpitlarix inf. aus dem i. Flalsnerven.
De.r .V, tl\'otwi\'-i\'\'. lovftt\'- ♦Mifcsprin^l aus dom 7. und 8. lialsnerven, sdiwaeh Vquot; o tarkt vein (gt;. l-l.dsin-rven, dor A. Ilutrwh\'-u* utitct\'ior inte-rnu-i aus dem 8. Hals- und !. Brustnerveii.
K j.st nun naeh den I jit.ersucluin^en Uikok\'s M, weldier idie Norventasern der vorderen Wurzeln nnd die Vordorhornganglitmzellen des l\'rosehrüekeii-marke- /alilte, (\'du-raus walirsdieinlich, dass die Nerventaserl sollr bald naeh ihrem Kinl ritte in das 11 in-kenmark dire Endigung in den Ganglienzellen linden. Bikoe macht folgonde SeldusskeHe: ,.Im allgomeinen liegen in dem iviii• I Wurzol ziinaeli-d. boiiaeliliarlon Algt;.-.i;hnittf di-s Marker eben.-oviel Zeilen, ils digt; Wurzol Fasern eiitlirdt. Wo ein Individuum eine 1\'nregdnia-sigkoit in der Verteii\'ung der Fasern auf don Wurzeln zeigt, lindet sidi aiich eine .•in i-vh. nd\' ruivgoliliii-dirkeit in dor Vertoilumj; der Zeilen, li- ;gt;t dahor wain elu-iididi, die dllt; einer .Wrvenlaser zngr-liOrigo Qanglienzelle uidit went von dein i\'liiit.ritt\' in das Mark etitfornt liclt;;l
Da ex 11 rimentell aniitonii -cblt; ■ und jia tholö^isdio Mrtahrungen dal ur spro hen, da-- e; gt;• (ie.-ctz audi tin Silugethiere OOltigkeit hat, so darf man wold an Steile dei X\'; veiiwurz.•In entspreehende llii.-keninarksvangiieii.segniente snppo-nii-ieii, -lii eh als (\'ei Niealseuincnt\' quot;dor 1 la.lsabselinitto S. i. I. 11 etc.
und Doj-salsogmento oder Brasta.bschnitto — S. d. I etc. — bezeichiion werde. Ich ha be dementsprechend ein Schema der Nervenkerne de« Corvicalmarkes vom 5 Segment an nach den Angaben von Wai.sh und Ka kan in untersto-lieuder Tabelle I zusannriengestêllt.
TAHKLLI: I.
iVfi-vciikoriic ilcw Ma Isma ilkis nacli 11 uiifl H % II \\ \\.
Die Kreise beden ten liückenmarksKegmente, die Ununtorbrochenen Linien Hauptstamme der Nerven, die gestrichelten Linien Nebenilste und die punk-tierten Linien nicht immer vorhandene Crsprünge.
Widirend man die Nerven
Su\'bscixpularis inf..
Axillaris .
Musrulocufcamp;neu.s .
Mcdlanus, ilussore Wurzel
Thoracicus longus Radial is ....
ülnaris
Mi-dianus, innore Wurzel.
Thoiacicus ant. int. .
Suliscapularis sup.
^ des Brachial plexus nicht, ein-zeln in ilircui ganzen Ver-laufe lgt;is \'/ai den Ganglien-zellcngruppen verfolgt bat, Vl woran man natörlich nicht, denken konnte, bever nicht über den verwickelten Ver-la ui\' dor Nerven im Plexus sellist Licht verbreitot war, vu,, so sind die Anatomen langst bestrebt gewesen, den N. acccxsoriv* in die Zellen-körper der granen Substanz vin ztt vertblgon. ich erwahne nnr die drei zuletzt erschie-nenen Arbeiten ül)er den centralen Verlanf dos N. ■ acri-xNoriu* Willisii von IJOi,i,t:i!3s), Dakksi iiE\\viTscii:i) und I)ki:s *), w(\'lelie zn über-1\' die tVühere Litteratnr ne
aus i)i:fViedigenden Resultaten gefOhrt habcn. j ich keino Rticksicht, da in allen drei erwahnten Abliandhingen cl no Icritischo Übersicht dcrsolben gegeben ist. Hou..kb und Igt;aeksciiewitscii ])e/,eichnon als Kern des Aeeessorius die verdere laterale Zfsligruppo de- Vorderhnrnes vom unteren BeitMche dei\' Medulla oblongata bis etwa xnm hinde- des n. (\'ervieal-si-gnientos der Medulla spinalis. Die Dezeichnung „vurdero latera,Ie Zellgruppoquot; i«i- naeh Ders ungenau, da der Ac-cessoriuskern kopfwiirts vom j. Cervical-
nerven in der Mitto des Vordcrhomes liegt, daim seitwarfe rückt an den Si\'i ten rand d( ■ Vorderhornes, vora 1. Carvi»-al norven an der Basis des Seiten-iionn - lie:4t, \\vo er bis zn iin m distalen Ende, etwas unterhaib des (i. Mals-nerven vei\'bleibt. „Nicht die ^anze verdere laterale Oruppe dor Vordersünlc ist Acefgt;sr)riuskerii. Die vordere laterale Zgt;)llt.inanhftufung zerlidlt in zwei Abteilötigeii, in eine vent rale und in oine dorsale. Xur die hintere Gruppe ist Aeee-ii\'rinskern. Die ventral geiegcnen Zeilen dienen vorderen Wuraeln znm Ursprung.quot;
(Al, 11, EXPERIMENTELI,-ANATOMISCHE UND PUYSIOLOGISCHE UNTERSUCHUNGEN.
l\'nti r fXporimentell-anatöftiischer üntersuehung des Rückemnarkes verstehe ieli die l.\'nllt;;r.-gt;ucliiing de-stdben bei Tieren, welchen durcli Xerveiiïésoktioti in rndu i\' Iiiui\'ii\'l kün.-Uieh Ver;lndernnLivn im (\'i ntralorgan erzriigt warden, eine Mrthnde, die als dit,\' ..GupfiKN\'seliequot; lunlanglii h bekannt ist. Die Versucho, soweit -iquot; die Nerven des Plexus brachialis und lumbali.s betreften, wnrden im voitj\'-u Jahre vun Dr. Sa -\'i in l.)orpat- angrsteilt. Die.-er arbeitete mit ni-ugofibiviKii oder wenige Taue alten Kaninehen und Meersehweint hen, die i twa ■! Moiiate naeh der Operation getötot Wurdon. Die Medianusdurch-sehti\' idmi 2 bei in Kaniii\' lien batte di«- stiirkstc\' sekundiire Atrophic zur Folge in dc ii igt;1quot; i\'i n zwei Drittoin d( - % im untrrsten Drittel (legt; 7. und im oberen Di ittel i|i (i. (\'ei \\ ii\'.ii.-r^mente-. Der Üadialis - Operation\'an einom I Wuche alten Meergt;eliweinclien bat soine HauptjarsprCUigo aus dem obersten Telle m\'.s s.. ■it-in 7, und deni obeisten Teile de-s 8e:;\'men te.-. der N. ulnaris de-s Kaniii\'liens aus der öberen H.all\'le de- 1. Dor-alsegmentes, unlersteni und 1 \'bersieiu Drittel des s. Cerviialsesuiente,-., Das Urssprungsgebiet des ITnaris reidil also am wei tosten nalt;-h unten, da - des liadiali^ arn weitesten aut\'wiirts, in der Mit;te liep1 das des Medianns, jedoch groifon die einzelneu Bezirko in einandor. sruutliche vón S.\\-- pi-diindcneB t\'rsprüngo sincl in unserer Tabelle [, ■ nthalieii, Nur isl deit keine\' wciteii- localisation innorhalb der einzelflon se_\'inente ^emaeht. \\vlt;-ianr leb inde- hi kejnen allzuhohen \\V«u\'t leu\'en nu\'ie-htc, bevdi\' nicht eini Wiedorhol\'iuig d\'-r l.xigt;ei\'iiiiente geniaelit ist. Dentii ooE\\\'schen Versiieii a in N. a.ei • ■ s()riu- steilte Dra:-4) an, de-sen Itesultate bereits lm x\'nn^en ( !jiilel vei/.eichnet -ind.
Plu dol-\'-i quot;li\' Versuc\'ho .mi Plexus braebiaJis, gegründei .ml\'die Peobach-tnnu\' de- direki mi Erfolges der olektrischeii Rei/.ung oder der Durchscbnoidung von nvi \\ eiiwurzeln. slellte /.utrst P.bvbr *•) bei Kaninehen an. Die Versticho wnr-leii \'..in \\\\\'. K\'; a -i quot;) wietli tholt, dei uucli Gclegenbi-it land mit einom
Alien — Macacus cynomolgus — zu cxperimcntieren. El* vcrvollsiandigte die Methode noch dadurch, dass er nach dei\' Durchschnoidun^ der \'Wurzelu die peripliore Degi iieration der derven vorfolgto. Icli will hier di« lü.\'sultato Kbai .sk\'s in Kürze iliitteilen:
1) ,.Dio grüsseren Muskelü worden von Nervenfiwern versorgt, die axis rnohreren llückernnarkswurzeln herstammen.quot;
2) „Woitor nach der Hand hin gel «gone Partioen dei\' oberen Exti\'einilat erhalten ilnv Norvenl\'asern aus Wurzeln, die naher dem liinteiende des Rückonnuirkes ontsjiringen. Dieses gilt sowohl fur sensible wie motorische Nmvnfasorn. Die absolut lang.sten Nei\\ent;isern ktiranien aus dem s. (,\'or\\i-calnerven nnd versorgen die Haul des orsten bis drillen nebsi der Kadialseito dos viei-ten fingers; dann folgen die ira orsten iHji\'salnorven austretenden i-\'asern. von denon die Haul dei\' L\'inarsoiti des vierten und dos ganzen fünl\'teu Finger- innei vicii wlrd. - Die Axonrylluderfortsatze der Oanjilionzollen dos liückcnmarkcs nohmen vnin s. (.\'erviralnorvrn an Langlt;• Ibrtwahri-ndzu, um er.-t im 1. Dni\'salnerven ein wonig abzuueiunon. Jedentalls wlrd die i\'iabryonaie .Anla\'-jv der Hand dnn s. Cerviniliiorwn r:quot;iuinlilt;-h eiir.-gt;prm-lien, die Anlage do Vorderannes dem 7. CervicaliKtrven, die dos Oberannos dom und •quot;gt;. Corvical-norven. Kgt; isi jedoch dabei natürlicti nicht ausgoschldssun, dass dor 8. (\'orvit aJnor\\ mid I. Dorsalnorv sich auch an der Vei^-\'o-gung dor llaut des Vorderannes, iiiimontlii h nach der Hand hin nicht aber degt; Oborarme-- • betoiligen. wiles in Beiniff der Muskoln dus Vorderannes in dor That dor Tall ist.quot;
3) „Die Muskoln orhalten Xorventiisern aus dersolbon Rückenmark.-wurzol, wolcho die fiber Union solbsl und ihren Sohnen gelogenon Hantstollen vc-rsorgt. Jn Muskoln, welehe: mehroro Sohnen ausseiulon, werden die zu jedi\'f einzelnon Sohni ui\'hüivndon Muskdliisom von bosondoren .Vei\'vonslamnion vcisorgt, Die lotzti rial konnen aus vorschiedenon H(ickenrnarksnor\\\'on\\vurzeln ihren I rsprung nehnion. So worden z. B. von den Muskolfasorn, wolcho sich an die tioli• Beugosohne des vlotten Kingors ansetzen, dii- radialwiirts ^olemmcu vmu s. fVrviealnervon, die ulnarwarU hofindiichen vom I. Doisalnorvoti vrsorgl, nach Analngie der Nom nteilnng in der Mant.quot;
Iii folgendor Tabolle II hal» lob hach Art dor TaJtelle I dilt;\' Muskilkerni\' dos Kaninchens nach Khacsu dargosiellt.
Jiio pliysiol\'t.uischen Ivx^orimonto wnrd(?n spatei von und Vi:o!\')
an Afh.ti von Foröük und LAKMXiiau i; an Mundi\'u und Afirn tortgootzl. sil\' hcstiiligten im allgeineinon die von pkvkb und kkav-k re-tgcstoilton That-sichon und stinnncii aasuezoiclmot mil don liosultaton der aiiatomisclien Foi\'s(;lumg am monschliohen Plexus. Als bonnders werfvidl will iih die tulgondon Ke$Ultato von fukock und LANW.fi/tacK hervorhrbrn:
— o -
I) Die fiwegung oinor Wurzel scheint in Sen von ihi abhilngigen Muskeln «in. totale („\'ontraktiori zu erzeugen, wei I die für einen Muskel bfsfcimmten Xervnfasern aus dersdben Wurzel sich in der Dicke des ganzen Organos vorthoilen und nicht auf einc licstinnnte Zone beschrilnkt sind. Völlige Lahmnng fines Muskels urf\'ordert die Li\'ision mohrerer Wurzoin.
Tatjelle 11.
tluxlK\'llii\'f\'iK- tics lliilsniiii-iics des Kanincliens iiiu-li i\'KVKK iiimI kKAINi:.
|
Deltoideus u. Floxov longUB i •uitiblarliii.......\' Supnisp\'matiis (j.racobriicliialis. Flexor bre- i \\ is antibiiiohii......1 Lati.-siimi- pectoris, PdCto-talis min . Illl\'las|.inatll~ , j A• lir iquot;i \'.mchil ■ nf\' . Xiidia - l tor lira.\'hi: longus, Bxti-nHm\' 1 nirpi Internum Tertis major, Poctoralis major. Aficoiioiis ext. u. int.. Flexor i carpi int.........\' Kxtunsor pollieis..... I\'cfnii-n, \'i,i die Iiu 1 ,insuhwellnug mis (Viitri-n Musk.-l v. ui- • li bquot;st.eht, die, wje an dein Vt Kuai -i\'s hervorzugolien -cheinf., bei verschiodenenr. hoiten mid Tliati^keit\'ii verschil •■den seïn kftnnon. A\'1\'\' .......lie ill \'eU\' it-li tlji- Miiski\'lcenli\'en tics niens\'hiichen Rü\' ken- ator Extensor parvus antibraclui, Ancoiiciis longus. Anconeus quartos, Flexöt digitorum profundus, Flexor digitorurn siiblimis, I\'almaris, Flexor carpi oxternus, Abductor carpi Extensor carpi extern., Extensor \'liptorum communis, Ab tluctor carpi ■ xor digit) rniniini, -, 1 uteri^sci \\ li |
2) Jede Wurzel versielit immer dieselbe nnd bei Tieren verschiedener Art fast alisolnt constante iieihe von Mnskein. Wenn eininai eine Ansnahme vorkommt, so geht der abnorme I\'rsiirung von Nervenffisern von einer Wurzel anfdie bonachbarte, nio anf cine enti\'ernte fiber. 3) Jede Wurzel inner-viert Muskein von sehr verschiedener, oft antago-nistischer Wirkungsweise. Us ist also das RQckonmark nicht aus (\'ontren der Fle-xien, Extension, Adduction, Abduction etc. zusnnnnen-sotzt. Auf diese Weise vermogen die Antagonisten bei jeder Bewegnng die (Contraction zu iTiiissigen und zu regulieren. Auch I\' krkikk und Yt:o hcelistellender eoordinierfer •rglnich mil den Resultaten rieren jo ruich ihron (iewnhn- |
markes, wie sic Forote und LanxbókAck aus ihren Tierversuchen im Vcreiu mil don durcli die mensc^fphe Anatomie gelieferten Thatsauhen ersch loss lt;311 habea.
Tabkt.le III.
IIiisllt;Llt;-llilt;gt;i\'iilt;gt; dos iix-iisclilIcIm-ii IliilMiiiarlii\'M nacli l OUU^I i: iiihI I.A WI^.K li l..
spinali. Itliouiiinidoi. Subsra- .... ... Besondere Bfaclitnn^
pularis, Serratus anticus. ; S quot;
oberc litmdi.l verdient der l.\'mstanci,
HiutercvTcil des Dlaphragina. I . lt;l.i5gt;s hinoi.i, nnil IjANKi:-
iNvtmahs maj. Ölavioularpor- - x\'. gröoeauch die Atemmus-
tion , Mibc-lav nis..........\\
kulatur IxTik-ksiohtigt
Doltoidi;ii~..............i, , ... , , ,,
liaben. Sie gebon als Cen-
Beiig» r di •lt; Untorarmes . . ,
Supinator long., Itadialt s , . \\ t.runi fur di\'ii Feil des N.
vl
Pronator ten-s. Pal maris ( plnemrus, Ui\'ii\'hei den
\'quot;\'fquot;14 * •..• \' \' ■ \' hinteren Teil des Dia-
tocrratus anticus, nuttlore i
Biindci........j phragma \\ er,sielit, die •quot;gt;.
\'l\'en sni:!, or. l.al issimu.s (lor.si, , 1 ,,, , . ,
I\'fi\'toralia. IStenn•ostalpoitüjilfe • \' i\'ivjCiilwui ze! au.
\' rin\'Ps................wrdin.\'iid der Toil des Ner-
Exteii.-.r.on um Untorai iu. . ven, welclier die verdere
l \'lnari- . ini\'t.lialer Teil H.s . , /.wer.WfeÜiiülftuversorgt,
Fli\'xor pigundns.....gt; ans dom 8. und 4, Oei\'vi-
(■alnorven kommen -ill. Fk\'xnr m ildimls. Plexor pol- /. , , . . , ,,
li\'\'is longus, Danrnenbal- I J iiitrregt;- aiil isi der lielund
U-u. K . li . , vun Fkkriku umi Yko,
dass licïim Allen der N.
Amu orkutiK■\' Die mit 7\'. und beiüeichnoten Linien phrenioiis sevine Faseni sind uaci i Augabrii yon Thokbuuj, . Fhrkikb und Yko elngo- ..
zeiohmi lodiglich aas dor 8. nnd
I. \\\\rur/el liozielit.
Cai\'.
PATHOLOGISCIJE PALLE.
Ks frafe\'t. sich jet#, wio weil mit deö KirmigenM liafton dei Anatomie nnd uml I\'Ijvsiolouie die jjaüiologischen l-\'alle ütii.-roinsiimmen. Ks kann sich liior nal:flrlii | nnr um lieschrrmkto, sei os prim/ite, séi e- sckundrtre Krkrankimgon d( s liü; smarkes haudidn, und da kommen bo-ondors Fillt\' von Ma. k -iai roplii-. \'\'\'e \' 1 1U\' \'\'\'i1 kleines (Jebiet beschrankl hat, von srlamdaron Atrophioi ii di - Ha \'smarko nach AiiiputatiÉlien nnd ven Verletzuma\'ii des li.-ilsm.-irkos in Be Ir acht.
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Obenan .stellt- icli den jedern Neurologen bekannten Fall von Prevost und 1 \'avid\'quot;), den ieh in jedor Abhandlung (iber Localisafcionsverhaitnisso iin C\'orvi-I almarko ciiieft linde, wehl weil es die erste and dalier Epoche inaclu iide Vi\'iiiflffnitliehung diewr Art war. Es handel re sich urn völlige Degeneration des recliten Daumenb^lens bei einorn HO-jahrigen Manne, welclu:; seit der Kindheit existieren so 11 to. Die Daumenballenmuskulatur and der M. interossons dors. I waren töhd fottig dep■neriert. nar ein Teil des Adductor pollicis erwies sich rot and •jvsund, srunmtliche Obrigon -Muskeln dei\' liagd und dc- Untei\'armes waren anv\'-rseliri. - Die s, Cervicalwurzel war sichtlieh redacierf. and im Bi reich der ati\'npliiscben N\'ervemvur/.el war das Vordei\'horn der rechten Seite in einer Ansdehnung \\\'in etwa 2 «-m. si;lerotiach. In dem (Irenzgebietc fauden ■ li mdimentare, kaam kenntliche Oanglienzëïlen, welche 4 bis 5 mal su klein w:iit;u ah- norma li-. Dio zeilen der ausseren (\'ïruppe waren in den am moisten ergriftbnen Teilon bis anf wenige Verschwanden, wahrend die vordere und mittleiv sich als normal orwiesen. Di\' scr Fall steht mit den Resaltalen dor Anatomie: und Pbysiologie, riaeh denen die Kerno fï\'ir die kleinen Maskeln der Hand im s. Cervical- und l. Dorsalseument zu sachen sind, wohl in BJinklang.
Viel verwikkel ter ist die Sachlagc in einom a aalogen , von Sahi.i besehrio-benen Falie. Ks handelte sich ebehialls am die Residuen einer alten Kinder-ialammg. Der rechte Aim der l\'atientin war dünner and kürzer, sowie deatlieh scbv.icber als dor linke, .-o da-\'- er bei associierten Besvegungen dom linken •.\'egennber zarückbliel); Die n.- hto ülha war am 2 cm. kiirzer als die linke, rechte Hand and Finger waren km /er und schmaler als die linken. DieMnskeln de- Daumom und Kleinlingerlialhais, die Iiiterrci-sei und der Pronator teres zeigten sich teils bindoge\\v.-big teil- fel tig degenorierl. Von den Lmnbricale-w ir aai der des Zeigeflngers :ils .-ehaig(!r Strang nachzuwiasen.
Iv- land sich m- \' r einem kleinen Herde im Gobiet des N. cervicalis I e:n hinger llerd redits, der. sich vom I. bis 7. CVrvicalsognumt orstroklc,bewtehoiid in einem (iefilz von Spinneazollón, v(-rigt;unden mit Sciiwuad der Gangliën/ellen b* -\'»]i!It■! - der iu .. ren Lib ralen Ünippe, der -■•nien höchsten Grad in der unt(i\'on FJiilft» d\' 6. mui der obüf u de- 7. Cervical,segments erreicht zu haben scheint. s.v t: i.i meint mm . d e-gt; die grusse Ausdehnnng des Ganglienzollenschwandes • •• i: : t u V-quot;\'i: dtni zu dei Muskelatrophii stehe, zinaal die geringi Massen-abnahme der gaözon Mn-kulaliir der reofit^n Oberextromitiil als Funklions-athmpide, nicht a m-nroi i.-gt; lngt; Atrophic afeusoheii -ei. Wir wissen aber jetzl au zahlreiehcii Filiduiingen, da mit dem Nichtgebrauch einer Kxtre-mila\' \' iu ekimdarcr Schwand der (langlienzeilen verbimdon isl. lob vi-rmute dale r, c:i•.■ bid -in ii\' ulu- vitiesas stattgef\'undea hat: Die prirnare Krkrankling de HOekenmarki - riet ■ ine („diinung der Handrauskulatur\'horvor; intblge
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dessen wunle der Arm wenig gebraucht, wodurch sich der prirailren Degeneration der Oanglienzellen eine scknudilre Inaktivitatsatrophie liinzagesellte.
Weit auffitlliger ist oin anderer Umstand, dnss nfunlicli das Marlü in der Ilöhe des 8. Cervical- und 1. Dorsalnerven, wo wir nach Analogie des vorigen Falies und den anatonnsch-physiologischen Resultaten gemass die grossaitigste Degeneration erwartet batten, durebaus fionnal bcfunden wnrdü. Man nuiss also hier wobl cinon perversen Ursprung der Nerven annebmen, derart dass die Linteren Aste des Plexus bracbialis dui\'clischnittlicb urn I bis 2 Wurzeln böher entsprangen als in der Norm. i gt;ass solche Varieiaten vorkommen kormeni constatierte I\'eidr bei seinen Kanincbenversuchen, welcber sagt, dass ei\'ne Wurzel nicht immer dieselben Muskeln voi\'sorgt» Auch Fohoui; und L.wnt-orAof. gel.ien Varietftten zu (vergl. oben). AVenngleicb nach Wai.sii\'s I nbr-suchungen am nienschlichen Plexus Varietaten sehr selten sind, sn kanri es sich doch zufalli^ in unserem Falie mn eine solche gehandell habon. Es würde dehmacli die Degeneration der lati\'ralen hinteren Oruppe im *gt;. und 7. Cei\'vi-(•alnerven diT Hand, die Atrophic im i. und 5. Segment der PlUnktionsatrophii! der ültrigen Muskeln zuzuschreiben sein.
Den beiden besehriebenen Fallen lassen sich zwei ParallelTillle Von angi\' borenem Mangel dei\' Hand und des Unterarmes an die Seito stellen, die sieh in eiuenai\'liger Weise erganzen, da es sich in dein eincn von Ti;»isii;i. quot;) beschriebenen Falie um eine Entwickelungslieinmung. in dem anderen von EmNOKUs) berichteten Falie um eine intrauterine Amputation, ein von der Natur gerhachtes OuDDKN\'scbes Exporimont, handelt. In dem er-teivn Fallt exisUefte ein unteres lladioulnai\'g(;lenk und ein Pj\'oci ssus slyloideus, walireild in letztorem Falie diese Diuge fehlten und am Ende der ICnochen kein Ivtiorpei überzng vot handen war. Die Muskeln des Unlerarme- waren in heiden Prdlen vorhanden, al.toi\' verknnunerf ,
Ti.\'misiei; land V\'ijunisverminderung der granen Snb-tan/, anf (t r erkrankten, rechten 8eite, die ibr Maximum am Ende der Cervicalan clivvellung erri.-icbte, iu der Mb te der Anschwellung deutlieh :iu.surepvagi war und einorsi\'ils a,nf\' Hchnitten wi-nig oherhalb der Aiiz-cliweilmig nolt;.\'b zu erkennen war, aiidorerscilgt; im Dorsal mark verschwand. Die Ëntwick\' «limgsl iémnt img dokurnenliertc ieh auch im Rückentnarke da,(!urch. dass reehts nicht diquot; normale Vn/ahl von Zeilen \'iebildet war, aber ki ine Degeneration liereits verliandeiier Zeilen nach zuweisen war; donn die Zelleu der rechten Seite waren durebaus normal und eheuso gross wie die der gesuipen Seite. Das Zahlciiverhrdtnis der Zeilen links und rei Ids beirm: aul einem Sehnitte nis der MilP der Air - hwellmi ■ 140 : ï»7, de -J1 ■lehen im uhtereu {ieliiejr der Aiim hwellunv, 12ö: li!.
EiiiNi.i:!; conslatierti Alruphie der hinteren und vnrderen Wurzeln dei
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crgriffimen linken Soito do.s Mnrkos vora 5. Hals- bis zum 1, Brustnerven. Die Atrophic der granen Substanz des Vorder hornes r«.iichte von der Ilöhe dor let/.ten Fiisern des X. rervicalis 11! bis zum 2. Dorsal.segmont, der Schwund und die Degeneratinn der (.Tanglienzolien dagegon erstrekte sieli im wesent-lichen nnr von don let/ten Bimdeln des N. cerviealis V bis zum 1. Dorsal-segment und erreichte den höchsten O-rad in der latei-alen vorderen und lateralen hinteren Oruppe des 6. und 7. llalsabscluüttes. Edinokb hebt hei vor, dass der Stelle der liöchsten Atropine der Wurzelamp;sérn auch die betrilchtlichste Ver-selnniili-runu dei granen llörner entspi-ach, ein Beweis, dass der gn\'Kste Teil der Wnr/.e-lt\'asern des Plexus inai-hialis ans der in der Höhe ihrer Abgangs-sielle gelegenen granen Snbstanz ent springt.
Leider sind die Angaben Tjioisturs nicht sehr genau, doch scheint sieh die Atropine dor Norvensnbstaöz fiber dasselbo O-obiet orstrefet /u haben, wie.-in Eoik(ii:i;\'s Fall. In let:/.terom waren die Endausbreitungen des N. medianus mid nlnaris tast ganz in Wegfall gekonnnen, vom N. radialis waren nnr di( Tricej^zweige intakl goblieben. Vergc-gomvartigen wir uns die Residtate der Anatomie vorgl. Tab. 1. so finden wir, dass in der That der Bezirk der liidierl.on NTerven vlt;gt;in 6. Hals- bis zmn 1. Brustabschnitt reicht.
For die Loralisatiitn dos X. j)hrenilt;-us isf ein von Dri mmoxo7) beschrie-lionor Fall lehrroich. Fin jimgos Madchon erkrankto plützlich unter Fieber und Frbreelien und starb im Laufe dossellien Tages an Respirationslahmung. l-\'.s fand sieh rob- Knveicliung dei- Vordorhörner und der benachbarten Nerven-siibsianz zwiselien dem :gt;. und 4. Gorviealsogtnent, Auch zahlreiche bei Verlet-zmmen des Halsmarkos gernachte Beobacbtnngen sprechen dafür, dass das spinale Centrum der Zwerclifollatmung hauptsi\'ichlich im 4. 1 laIsabsohnitt seinen sitz bat , sich abor auch noch nach oliën und nnten darfdter hinaus erstreckt.
Was die (lurch Verletzungon der Wirbelsiiule vernrsachten Beciutra* hti-gungen des flalsmarkes hotriftt, so .-in(l hier besimders die von William Tiim tckn ,:;i gcmachton Beobaclitangen orwahnenswort. Dicser halte in Londen haiiflg (ielcgenlieit dorartigo Verletzungon zn seben und steilte anf Grand seiner Boocliachtungen folgohdos Schema der Muskolcentfen des Halsmarkes au!, \\velch( s sieh wegen seiner Finlachheit für die Verwondung bei klinischen 1 liagnosou empfehlen muclito:
Supraspinatus und Infraspinatus . . . . . gt;
, 4. Ualsnerv.
I eres minor ( i .... . . . \'
Bii-ep.s mid I5ra{\'hialis internns
I)eltoidons . , . . . , . . ■ \' r
Supinaba- lengns ........ 1
hrovis ;
Suhscapnlaris \\
Pronatores.........1
Teres major mul Latissimus dorsi. PactoraJis mainrnnd 6. Halsnerv.
1, 8.
Serratus magnus Triceps .... Strecker des 1 laridgelenkes Heuger des Handgelonkes Kleine Handmuskeln
Brustnerv.
Es ist schon a priori zn envarten, dass in dei\' vcrcinfachten Tabe^s I noRiti \'hn s die Cent ren etwas höher verlegt sind als in don aus anatomisohen und phy.siologi.schon Studiën gewonnonen Resultaten, da sie auf O rund von Ausfiilijierseheinungen konstruiort ist, und die FunktionsRUiigkeil; einesMuskels ei\'st claim erliseht, wenn die obersten Partioen des Markes, aus denen der Muskei noch Fasern bezieht, vernichtet sind. So ist ffir die Spinati bei Foköuk und Lann 1:1.1 i.\'ai !■: das ■gt;. lialsségment angegoben, wahrend sie, nach Thorbi.\'ün zn urtoilen, noch Fasei\'ri aus dein 4. Segment bekomnien. Thobbuhjc bemerkt aasdrOcklir.li, veranlasst durch einen Fall, in dom silmmtlirhe Muskelu der Oberi\'xtremital bis auf die IJeuger des [ nterarmes goh\'Uimt waren, dass die Kerno des Biceps und Brachialis internus höher liegen als des Deltoides. Nun erstreckt sich nach Foehuk und Las\\i-:(.iKa(• k sowolil das (iebiet des Deltoides wie das des Biceps und Brachialis übor das 5. lij.-, 7. Hegment. Wahrscheinlich iTstavekl sich der Kern der Unternrmbougor Ober oiu etwas grösson^ Uobiel als der des Deltoides und Ober ragt diesen dabei\' nach oben, weil der Menscli hei seinen feinen Handtierungen viel uisgedehnteren Gebmult;-h vom Unterarm macht als vom Oberarm. Die Muskei 11 Teres major, Latissimus dorsi mul Pectoralis major, welche nach unseren Tabellen I ill hauptsachlieh im 7. (\'erviealsi-gment contralisiert sind, müsseii nach Tiiohhi.-un noch einigc Fasern aus dem (i. Malsnerven bekonunen. Die Angabe fïjr don Poetoralis niajoi\' kaïm sich wohl uur auf die Sternocosl.-ilportion bezielien, da die Clavicularportion nach F()R(h:k und LannkorAok ihr Centrum im 5. und B. ITalsabselniitl hat. lane dorartigo Trennung liat niebls F.efremdendes, da bui violen Tieren die beiden Portion»-n völlig geschiedono Mn.skeliniuclie dar-tellen. Die Beobadituiiir Tnoniuaix\'s, dass die Strc-ker des I la,ndgelenkcs jhron Silz. im Hüt:klt;\'Oöiiirk» höher habeti als die Boug lt;r, hannoniert ausgozoichnel mit den Angaben der Tabellen.
I. bei A tropin»; dor graumi Substanz, Atropine und \\\'(i\'mindorung dor derhornzcllen nach Amputal ionen sind zahliHrhe Booba» litungen veröflcntlii ht nvonbai vigt;11 X\'i\'i.ria.v. I.kvdin. Dickinson. (Ii:,nzmkk, Dkikkixk und Mavoi.-. II.\\gt;|\',m und 1111.1ia; 1 . 11 ia Nui.n, Kaiiraai und Pick und ander»!!). Fiir uns
kommen hauptsiiclilich ein von IL\\vemlö, 1\'J) und von üaykm und Gilburt2 ) besdiriebener Fall in Betracht.
In iMsidf» l\'Yiileii handeltc os sich um oine 5 Jahre nadi der Amputation einos Viinluranues erfolgt»- St-kfion. Ks ei-g:ib sich im ersfcen Falie Atrophic di\'s Vorddrhornes mul dor multipolaren Zeilen, welche am ausgesprochenstcm im Niveau dos 8. Cervical- und 1. Dorsal nerven war. Das Yordcrhorn war nirücnds ganz \\on normalen Zeilen beraubt. Haykm zog schon damals don Schliiss, dass dicsc beiden Norvenwurzeln in bcsonderer Beziehung zur Hand stelien, was durch den zwciten Fall nur erhartet werden konnte. Hier land man aui\' der AinpufaHlt;iusgt;eir.o Atrophilt;• der vorderen und hinteren Wurzeln wenig ausgi sprodien am und tgt;. llalsiierven, deutlich am 7., hocligradig am s. Hal- und 1. Brustnerven. Die Zellonvermindeiüng liatte einen selten hohon (irad err» icht. Die Zahl der Zeilen war in allen Gruppen im ganzen Bereiche der at rophi clieii Part ie vermindert, liegt;. mders im Geblete des X. cervicalis \\\'ill und dorsalis I. \\vo die Zahlen lieiderseits im Verhrdtnis vi»n 1: 4 bis 1 ; 5 landen. Au nianchen stellen i-nthielt die -raue Hubstanz nur ein óder zwfi IClemente vt.ui normalen Dimonsiunen. Hier rrklart sich die geringe Atrophie im \'). und (i. Nervctipaare leicht alls dor sekund.iren Inaktiviiat der Oherarm-imiskulatui. da (Jas Glied dicht itber dem Ellenbogongelenke abgesetzt war.
Weniu\' i bt-lrilt;•tijgend lautet der Beflmd in einom homologen Falie von Kaii ;.i; und J\'r i :\'i. Hier zei•j;ten sich naeh einer vor (} .lahren erfblgten Abnahine de- linken Vonieniriucjs im nnteren Drit.tel Veranderungon in der Ilrïh(\' de- unil e. llalsnervcn, welche in geringer At rophilt;! des linken ^\'order-linrif und uvriim\'jin Zelt usdnvuiul bt•vonders der liintoren fuisseren Oruppe beslaneen. I gt;i\' Zeilen waren .-\'•hnuiclitiger als aut\'der gesnnden Seite, ibre l\'oti-.ii/\' verkürzt und fehlt n ofl.. .ledo\' li war die Zeilenvt.\'rminderung, nnini iii lii h im s-.;infiit. nicht gauz ■•■.distant, lm (\'ervicalsegmenl 7. und s. t\'-hlton Veriiiidrinii\'-\'i ii. ülu\'i\'.Segment, dors. I i.st niehts bemerkt. Vielleicht war die -i\'kiindare Atropine i«-i diesom Individnum noch im Anfaime ■!■-Kutatchens umJ ware nach vvi iterorn Verlauf\'e tielbr abwai\'ts gestieucn. Doch wie dem auch .-ei, jedentalb lehrt der Fall wioderum, dass man bei \\\'eran-d.-nm;:\' n im (ifbjt.-b der Musknlatui\' der Obercxtremitiit nie mit absoluter S ■ herhfii die Au drlinnn..: und Lnkalisal on gt; er entsprei honden \\\'ei;ln(Jeruiig im ïinekenmarke voraussagen kann.
A B S C H N I T \'1\' I I.
Eigene I iilcrMucliuiiist-ii,
(\'Al\'. 1. GANG DER UNTERSUCHUNG.
I in gut stimmende Resulttite zu orhulten, behandelte ieli silmmtliclie zur Uiitersuchung gelangonde Rüc-knnmaj-ko in gleioher \\Veis(-. Nach \'gt;■ 6 wöchent-lichor Hilrtungin Mi\'iAKu\'scher l-\'lüssigkeit kamon die Piaparate in tier gewohnten Weise in Alkohol. Ich tertigte meisfc Stufenserien an, so dass ich von kleinen Rückemnarken jeden —5.. von tienen grösscrer Tiorc jetlen 10. od|r 20. Schnit.t erhielt; jeder Si-hnitt mass \'j u mm. in tier Dieke. Die gt;S(;hnittserien wurdon nach oiner Methode, die ich in der Zeitsclirift für wissenschaftliche Mikroskopie-3quot;) bereits besrhrioh, in Naplitylaminbraini gefarbt.
Beliuts der Zrihlungen tcilte it-h die Serie in eine Reihe von Absehnitten, die den (\'emcaIsegmenten oder Bruciiteilon dersellien entspmchen, untl notierte in jetlem Absclinitte die kleinste untl grosste gefundene Anzahl jeder gezahlten Zellgruppe.
Uei tl\'ii Messungen besl.imiftte ich Brei ten- und Langentlurelnnesser tier Zeilen untl re|ïu;u;rto, um gut vergleichbare Werte zu gewinnen, die Zeilen a ut\' die runde Form, indem ich einen Durchmessor als t-\'Mometrisohes Mittel /.wisehen den beiden gemessenen Ijerechnete. Den auf diest: Weise aus einei Reihe von Mossungen gefundenen kloinsl.cn untl gn\'issten Durchmessor babe ieh als Emlwcrfco angegeben.
Was the (!rui)])ierung betrifft, so kann man diesolbe einerseits tuich dor ■quot;■itlidien Lage der Zeilen vornehrnen, andererscits alicr audi die Zeilen nach Hirer innoren Besdiatfenhoit in grössoro druppen suiidern. Na.cli erstorem (Jcsichtspunkte teill.lt;; ic.h die Zeilen tan in Vordernhornzellen, wcldio wicderum in mediale, sordorc und laterale Gruppen sidi spalteu, in Mittdhornzollen, zu dene 11 die centralen Grujipeii resp. Mittdz\'-llen und Soitenhornzellen /u rechnen sind, und in Hinterhern/clleii, die man in basale, marginale und centrale ordnen k.inn. Ich sdiliesse midi dabei im weMsntlichon der WALKKviai\'si hen quot;) Eintdlung an.
Auf cine Classilieation dei Zdlen nach ibrer innereii F.eschairciiheil
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glanbtc ich bosondoreit Xachdruck leyen zn mtisson, soitdem Flesi.-u 10) daraul aafmcrksain gemacht hat, class die verschiedenartige Reaktion der Zeilen gegen Farl.isioMo mil I\'linktionsuntevschiedon zusammenhinge. Flesch fasst dio Resultate seiner Unlt-rsuchungen in folgenden Biltzen zusammen:
1) „Die (iaiiglii\'n/ellen unterscheiden sich, ausser durch das Verhalten und dio An/.ahl ihrer B\'ortsütze, in ihrer cheraischen Beschaffenheit.quot;
2) „Die chemischen Unterschiede sind am lebenden Objekt verhanden und manifV\'stieron sich durch ungleicbes Anssehen am frischeii .I\'riiparat, nngleiche Eeaktion anf Alkali prüfende Substanzen, nngleiche yauerstoffsilttigung, iingleicht; fleduotionskraft
■\'!) „Die rliemischc Vorschiedenheit der Nervenzellen isr eine Fnnktion des Protoplasma selhsi und nicht der In demselben enthaltenen Grannla.quot;
4) „Die chemische Bescliaffenheit der Nervenzellen differiert in charakte-ristischor Weise von allen andoren Zeilen des Körpers, Ansnahmen bilden ven Se\'iten fier Nervenzellen uur solthe chromophilé Zeilen, welche nach der Boschaffi.-nhoit ihres Kerncs als im Untergang begi\'iffen an/.usehen sind.quot;
•quot;gt;i „Die chromophile Beschaffenln it des Protoplasma der Nervenzellen limiet sich hei Jiinp\'ren Zeilen nur in der nftcliston Umgebung des Kernes und brei tot sich allmiddich fiber die Zeile aus; das nngleiche cliemischo Verhallen der N\'-rvenzellen hangt somit t ihveiso von Alt rsünterschieden ab. Die kleinsten Nervenzellen erscheinen ds Mittelinrm zwisrhen den sich gegenfiber stellenden ausgespi\'ochen chromo[)hilen und i-hromophoben Zeilen.quot;
(gt;) „Die i liromeiihile oder chromophobe Beschaffenheit der Zeilen hangt mil ihrer funktionellen liedeurnm: zusammen.quot;
(U\'gen S \'gt; iiv\'tehto ich insofern Einspruch erhebon, als ich einerseits bei den grossen Zeilen alle l.\'eltergrnigo vom chromophobcn bis znm chromophilen Stadium linde, andereiseats nnter den kleinsten Zeilen des Mittel- und llinter-Ivrne- bej nianciu-n Tieren i xipiisit chromophobe Zeilen verhanden sind.
Das Naphtylaminbraim farbl die chromophilen Zeilen dunkelbraun und ia-^si die ehroraophoben auch bei der energisolisten Behandlung mil concen-trieiien alkiiholisclien Lrisungen fast urmvfïlrbl., Zwischen beiden Zellsorten linden joh aber Ueberj-arisfo in allen Nnaticon. Da Qbcrdies hell und dunked ielaiiye lie,.-ritie, dnd, miiehle ich ais Vergloichsobic-kt die graue Subsianz, wejehe, nameidlich bei schw;icheren Vergrrtsseriingen betrachtèfr, einen ziem-lich «rieichmassig braunon fön anninimf. vorsclilagen und die Zeilen, welche heller ■ind als die grane Sidistanz, chroniopbob, die, welche dun kier sind, cbrornophil neruien, Ms scheinl tnii wünschonaworl als chromodekt die Zeilen zu be/.eichucn, welche ungeRlhr denselben Karbem ai hallen wie die graue Sub tan/.. Di\' chromophi len Zeilen erscheinen bei Dun kei li Idbeleiuditung iutensiv
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dunkelrot und lieben sieh noch viel scMrfer ab als bei einfach durchfallendein Lichte; die chromoclekten, welche bei gewÓJuillclier Boleuchtung oft kaum von der grauen Substanz ab^tigrenzen siud, treten bei Dunkelfeldbeleuchtung dunkelgraubraun hervor; die chromophoben erschoinen als Lückon im Pi-aparat, indein sie die dunkle Grandflftche durchsclieinen lassen, welche als Comple-mentilrfarbe zu dein Braun einen blauen Ton annimmt: nur der braune Kern verrat, dass es sich um eine Zellu handelt.
Da eine gate Anschaiumg nbcr die Gruppiening der Ganglienzellen nur durcli Vergleichuug der Bilder gegeben werden kann, so hielt ich es für unum-ganglich, meinor Arbeit fine Reihe von Zrichnungen beizufügen. Lelztere worden bei Wechsel von Dunkelfeld- und cinfacher Beleuchtung ausgoführt. Ich schematisierte dieselben absichtlich nicht zu schr, da die Gruppierung der Zeilen selten so ausgospi\'ochen ist, wie dies nacb scheinatisclien Zcidinungen leicht den Anschein bat.
Zur ratersuchung zog ich eine Reihe von Tieren heran, die dem Menschon kaum sehr nahe verwandt sind, wenn sie auch im System gleich nacb den Primaten aufgeführt zu werden ptlegen. Ich biell es aber für erforderlich, meine Untersuchungen in dieser Èirhtung etwas weiter auszndelmen, um \'l\'iere zu haben, welche ihro OberextremiUlt in inöglichst verschiedenartiger Weise gebrauchen, da ich mir sonst koine Aussicht auf Resu%te versprach, Daher zog ich ausser den Affen die Chiropteren und Insectivoren heran, Ferner glaubte ich das Kaninclmn, dessen Anatomie und l\'bysiologie nüchst der des Menschen wohl am meisten studiert ist, nicht vergessen zu sollen. Verschiedene Perioden des LoIkmis berücksiohtigte ich beim Menschen und Kaninchen, wührend ich von den übrigen Species nur das auSgewachsene Rückenmark untersuchte.
Bei den Zablentabellen, Skalen und Alibildungen werde ich mich l\'olgender Abkürzungen bedienen :
Z. — Zeilen.
G. — Gruppe,
Hz. = Hinterhornzellen, Mz. — Mittelzellen, Ac. — Accessorius,
Vz. — Vorderhornzellen.
Sz. = Seitenhornzellen.
St. Z. Slillingsche Z.
m = medial, v = vorder, c — central, li — basal.
I — lateral,
h hinler.
mg marginal,
z - zerstreut.
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CAP. [I. DAS CERVICALMARK DES MENSCHEN.
A. Hiiclienmarli «Ics UriviicliHCiicn.
Als Ausgangspunkt nnsorer UntQrsuchungen mögo das erwachsene mensch-lidio R«ekenmurk dienen. Icii bejdnïie init der SeBllderung dos Halsmarkes fine- r. 3G-jalirigon Maniu - . von welchem ich jeden 10. Sehnitt aufbewahrte nnd untersnchto.
Im Be rei rh des evsten Halsnerven, wo die grant • Fignr öoeh ziemlich massig ist and dii; let?,ten Bündel der Pyramidenkrenznng noch verhanden sind, sohen wir im Vorderhorn zwei Gtrnppen grosser polykloner, si\'O-enannti\'i\' motorischer Zeilen, die ich n.icli Waldevkr tinfach als Vorder-horn/.i\'llen hezeichnon wenle, nnd zwar eine am imieren Mande nnd in der vorden n Spitze des Yorderliorne-s geleg\'in\'• mediale finippe, welcher vordere Wurzeln i-ntspringen, nnd die sich nach oben in den Hypoglossiiskeni fortsetzt, nnd (\'ine andere, in der Miüte des Vorderhornes gelegene Gruppe, den Acces-sorinskrrn, lt;|.--s,\'ii Zt-llen, wie bekannt, ihre Fortsatze in einein Bogen nach iiinten nnd au.-.-en ent-enden. Die Zrllen/ahl ist in beiden druppen (\'ast die gleiche. doch triffl man bei dem bekannten aegmentalen Ban der Gangliën-k-\'i-piT nicht inimor beide druppen auf demsolbcn Sc-hnitte gul entwickolt.
Bic zi rstrenten Zeiltm de- Vordorhornes sind im allgomeinen kleiner als die dt-r druppen, J.ulorh finden sich air ii hiiuflg uresse Zeilen lt;larunter Am inneren Mande des Vorderhornes, in der Naho der vorderen Commissur liegen eft eini-i\' Zeilen lieisammen, die ihp Fortsatze in die vordere grane Commissur entsenden, meist siiindelfurmig gestaltet sind und oft eine stattliche Gr-- gt;• ••rreichen; Man kimn ie al- vordert\' Commissurenzollen bozeichnen.
Ba.- Mittelhorn, wie ich AVauhai;.. gomiiss don Bezirk zwischon Vorder-und llinterhorn benenne, enthrdt die Mittelzellon, auf welehe besonders Wvi r lufmi-rk.-am u^niatdit Int, k! in ■ polyklonf Zeilen, die zerstrent otler in kleinen druppen hebeneinander gereiht liegen und t.ihne bestimmte (!n iizlt;\' in die zerstrouten Zeilen dlt;- Vorderhoni\'-; und in die Ilinterhornzeïlen iibergehen. Hie -ind besonders zahlreieh irn oberen ïeil des Halsmarkes. Eine liane Z-diian..\' ist wegen Hirer schieelitou Atcreir/tiin; nicht niöglich.
Am iln gt; ren Runde de- Mittelhorne- und in der imerslon Orvicalseginont noch bf\'it entwii kelten rotikul.ireii Suiistanz liegen die schinalen, meist sjiintlel-torne-ren. bhi--on Si.-itenhotnzellen. Ba die rotikidfin Substanz hinsichtlich der clin raktei:-tisehen ZelFn, wolche -ie beiu\'rbergt., derti Seitenhorne de- Bursal
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markes analog ist (vergl. Waldevku 43), möclite icli sic als Seitènhornnetz ■bezt\'ichneii.
Jliiitia\' (Jem Ceritralkanal, an der Grenze vdii Mittelliom und Hintorhoru liegt der Stillingsche Kern (resp. Clarkesche Silule).
Endlich sind die Hintci\'liornzellen zu envahnen, welche nicht in schart gesonderten Gi\'uppen liegen, die man abor ilircr Lage nach ganz gut in basale, centrale, marginale, mediale und laterale ointeilen kann.
Die kleinsten Zeilen, wclchc sich in der Substantia gelatinosa centralis finden, konnte icli nicht studieren, da der Central kan al und dessen nacliste l ingebung bei dem utilcrsuohter. Rückenmiïke nicht sehr gut crhalten waren.
Wilhrend der Accessoriuskcrn im 1. Segment hinter dor inedialen Grup^e liegt, rückt er woitor distahv:irts seitlich au den lïand des Vorderhornos (Fig. 1 Ac. (•.) und del int sich zngléicli nach vorn aus, so dass er lm 3. (\'oi\'vica 1 abschnitt etwa in gleicher Höhe mit der modialen Gruppo, neben derselben liegt, oft letztcro so innig liorührend, class man in Zweifel sein kann, welcher von beiden Grnppen die in der Mit te liegenden Zeilen zuzu-reduien seien (Fig. 2). Zwischen den l.iciden (i nippen, züèTst etwas nach hinten gelegen, daim naher an die nach vorn gekohrte Kante des Vorderhornes tretend, flndet sich vom 3. Seginente an eine kleine, oft spürlich vorhandene Gruppe von Vorderhornzellen, die ich als verdere Grnppc\' bezeichne (Fig. 2. v. G.). Es ist dieses jedenfalls dieselbe Gruppe, ven welcher Dees4) sagt, dass sic die verdere Abteilung der lateralen vorderen Gruppe bilde, aber keinen Accessoriusfasern, sondern vorderdn Wurzeln Ursprung gel te. Eben dieser Orund veranlasst inich, beide Abteilungen mit yerscbiedenen Namen zu belegen und den Ausdruck „laterale verdere Gruppequot; ganz tallen zu lassen, ziimal weder der Acclt;•ssoriuskern noch unsore vórdére Ciruppo mit der im unteren Halsmarke auftanchenden grossen lateralen vorderen Gruppe vergl. darüber unten in irgend welchem Zusammenhangc steht. Auf Waldkveu\'s Abltildungen flndet sich unsere vordere (Sruppo eimnal als „liesondere Gru]i|iequot; angegeben.
lm 4. (\'ervicalsegmen tC\' goh en grosse Veramli rmigen ver sich, die grauo Figur giobt in v(,-r chietleneu Mr.hon gfinzlieh abwei«^ieiid. Bilder, was loi\'ht erklarlich ist, wenn inann bedenkt, dass das Vordcrhorn aus dor sdimiiclitigen Forin dfes 3. Abschnittes (Fig. 2) in die voluininese vic-rkantige, weit fiber das Mittelhorn nach missen M\'rspringende Gestalt des 5. iSegmenles (I\'ig. 4) ubergohon mnss. Charakteristisch fïir das 4. Segment isl die in.ichtige Zalilenznnahme der inedialen Zdlen, wokiie sich meist in eine vordere und hintere Gruppe (Fig. 3. M. v. G, M li (I) zerlegen lassen. Die Zahl der Zeilen stcigt, wie aus der untcn folgenden Zahl on tabolie und Seala ei\'sichtlich fast
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auf die döppelte llühc der iin 2. Segment bestimintcn Anzalil, uiu bereits im unten.ii (lebiete des 4, I-Lilsnervou wieder auf die frühere UöIh; herab zu sinkeii. Zum Toil konunt die Zahlenzunahme all.-rdings auf die verdere Gruppe, welche im ( lebiete de.- I. Ilalsnerven oft so M;hl(u:ht von der rnedialeii Gruppe al^ grenzt i-i, dass ihroZeilen mit zur medialen Gruppe gezilhlt werden mOsson.
Zu di-n bis jetzt, gt^cliilderten O nippen komint im -t, Segnient ru\'ih ein neiit\'s l-llement hinzu. Hinter der Ai:i,;i\'ssoriusgruppe tauidil elne Gruppe vou grnss. n Vorderhornzellen auf, welche anfangs nur wenige Zeilen zidilt, sich aber distalwiiris rapid v rmehrt and beivits im letzten Viertel des 4. Abschnittes in mehrere. nieist drei üntergruppen zerfalit. Sie wird im Gegensaiz zu den lateral und vorn gelegenen (■ nippen als laterale hintore bezeichnet, da vvii ji\'docli tïir i-rstere ill- Ausdrücko „Acersseriilskorn und vordere Gruppequot; gewahlt lialnh-, «O köunen wir die nou hinzukommeiide Gruppe einfaeh als „laterale\' hezeirlmen (Fig. 3 1. 0.). Auf dioso Weise vermeiden wir es, Gruppen, die nicht zii.sUHmftiuvjinriL\' sind, mit. gl.\'iehen Namen zu belogen. Denn die laterale vurdeii\' (Irappe, welche wir spiiti r im unteren llalsmarke buschreiben worden, i-t. Teil unserer siigi!nannten „later;ile-u (lt;ruppe, nicht aber als Fortsetzung der Ai-egt;-sHi6rius- Oder \\orileren Cruppe anzusehen. — Die laterale cruppe enth.iit die -i\'ös.sten Zeilen, welche im llalsmarke vqj:kommen ; dieselben haben alle die typisehi\' polyklone Ferm.
Die laterale Gruppe ist im 5. Segment bereits inassig enfcwickelt und lasst sich moist in drei Unterabteilungen zerlegen, die man als eine vordere (Pi-, [, i. c. i), hinten.\' (1. G. 2) und centrale (1. G. 3) bezeichnen k.nm. Die A o ■ —rinsgruppe wird von der volumiuösen la teralen Gruppe förmliidi eingeengt und in die vordere ims.-ere Eeke de- Vorderhornes gedrangt (Fig. 4 Ae. G). v.,n wo -ie im H. Segment, in welchem die Zeilen der lateraleii (.■■ruppe noch w-iter vordringen, an die Stelle der ven-deren tlruppe rückt. Krwaluile vunJci .■ (iruppe ist im Segment sehwa.-h, auf vielen Sehnitten g tr nient yertrei iai; ihre Zeilen gehen im 6, Segment ohne doutliche (irenze in den Aeei—orinskern Ober und scheinen sich zum Teil dirokt in let:/,Leren hinein-zumisclien . woraus sich die geringe Zahlenzunahme de- Accessoriuskernes im (\'i. Segment vergl. die Zahlentaf\'dle einfaeh erklart. Die sn eni- tanden.\' vereiinate Vurderzellen-iV. . essni\'in-gruppe w ibt die voideie Kante des \\ordei-iiorne.- ia cine Spiizi\'; vor (lig, 5 Ae. G), die oft due h eine Zen. reticular.\'! Subsi a nz wie eine [nscl von der ülirigen Mass. des Viirderhornes abgetrennt wird.
Iji,. Acevioriusgrui\'pe wird im 7, Segment erheblic.h kleiner und ver-... hwindet aai F.nde dieses Absdmitto- ganzlidi. T« lis infolge dieses fnistande-, trilf diinli das weitere Vordringen der lateraion Zeilen nacli vorn und aussen wird dei- . i.\'en gesdnlderte \\Porsprnng de- Vordiaiioines wiedei ausgegdchen,
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so (lass Jotzt das Vorderhorn mit einem brei ten, geraden Rande, welcher rait, dora inneren Rande einen rechten Winkel bildet, nach vorn sieht (Fig. 6). Die laterale Gruppe zerfallt hier moist in eine Reihe (3 — 5) von ünterabtei-lungen. Meist kann man diese in zwei grössero Complexe sondern, von denen sich der eine am vorderen Rande des Vorderhornos ausbreibet, der andere die ganze hintero Partie der seitlichen Ausladung dos Vorderhornes einnimmt. Diese beiden Abteilungen bezoichnen wir als laterale vordere raid laterale hintore Gruppe (Fig. 6 1. v. O , 1. h. G|
Wio die beigefügte Curve 1 zeigt, in wcleher flttr Joden Abschnitt des Rückenraarkos die höchste erroichte Zeilonzahl einer Oruppe auf einer Seito eines Schnittes notiert ist, hat, sich die Anzahl der Zeilen dor latoralen
ECiilt; !tlt;-iiiiiariivali^elmlitik.
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70 • | |
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O |
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IV
Ill
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(\'urvo Nquot;. 1. Anzahl dor Zelllt;-ii dos Halsinarkes dos orwaclisencn Mensolion. Oboro Curve = Ac.(1. 1.0; untore Curvo = m.(i. v.Ci.
Gruppe, naohdem sie ini Anfang dos 6. HalKal)si hnitt( s Ihr orstos Maxiraum erroicht hat, ungefahr auf gleichor Höhe bis zura Ende dos 7. Seginentos gehalten, urn hier eine weitere Steigerung zu eifahron und im Beginö dos 8. Sc-men tos don IRViiepunkt zu orreichen. Ilior sehen wir eine stattlidie latoralo vordere (iruppe den Vorderrnnd dos Vorderhornos zu einera ahnlichen, nur voluminöseren Vorsprungo ais im 6. Sogmonlo vorwolben, wi•Ichor die meclialo l^cko hotraohtlich nacli vorn iibboi\'i\'agt (Kig. 7, I v (!). Hilulig orslrockon sich dio latoralen vorderen Zeilen audi noch otwas a«s.-erha1b dioser Vorwöl-bum-, an dora vorderen Rande der grauen Figur ontlang. Die Anzahl dor Zeilen dor latoralen vorderen Gruppe erroicht mir sollen diejeuigo dor laloralen hinteren Gruppe, wolcho durchweg weit krillligor on11;iltd ist, als die vordoro Abif\'ilung.
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lm I. Uorsalsognniiit siukt die Auzahl der lateralen Zeilen in steiler (\'urvo von dem lm ietzton ILilsabschnitte erreieliten Maximum herab, unci /.war niinnit zuerst die laterale verdere Oruppe bedeutend ab, darm orst folgt die laterale h in tore Gruppe, wolchc in den oberen z\\v(\'i Dritteln des 1. Brustab-sclmitli s noch schr gut entwickelt ist (Pig. 81 hö), aber daim rascii schmmpft mui zuletjüt ganz versdnvindet, urn dem rieitenhornfortsatze mit seinen charak-teristi.schen Zeilen Piatz za magt;\'hen. Von der lateralen vorderen Gruppe linden sieh in der proximalen iialfte dieses Abschnittcs nnr noch wenige Zeilen (Fig. 8. 1 v (\'■)• Zwisi hen die gt;en und der medialen Gruppe, hauflg sioh dicht an di-• mediale Grnppe anlelmend und kuum von ihr zu trennen, tauchfc i iii\'- neue Gföppe auf, wèlohe nach Lage; und Gestalt der Zeilen schr gut der lm ol.Mren MaLsmarke liL-schriebenen vorderen Gruppe entspricht, und welche ich dahec ais vordere öruppo des Dorsalmarkes bezeichnen will (Fig. 8. v G). liji mediale Gruppe, welche in den distalen l\'artieen des Halsmarkes ziem-lich -rhwacli isi, cntfaltet sich mit dem Beginn des Dorsalmarkes vviederurn doutlich bcsser.
Die Sritenliornzcllen sind in dem woitinaschigen Reticulum des I. Ilalsab-.--rlinittes und cin nsn im 2. Si pineut sehr zahlreich (clt;\'. 30), von da an divStalWilrts nehmiii sii\' an /aid ab (his 2\') im 4. Scuinent, •gt; 10 im •gt;. und folgenden Si-mnenten). Sie liegen bis zum I. Halsnerven hin audi noch vor dem Seiten-hornm.\'tz in dom seitlichen Rande der granen Figur (Fig. 1 — 8, Sz.), bis sie dnrrh die laterale Gruppe verdrilngt und aut\' dilt;? reticuHlre Subsianz beschrankt, werden. Im I. Dorsalnervcn rür;kon sie wieder in dicht geschlossener Kette v.gt;r, im seitlich n Rande de- Yorderhornes entlang ziehend und an Zahl rasch znnehinlt; nd. Su umsilumi.\'n sie. ott zu ;gt;o Stück, mit den Lclngsaxen ihrei spintU-liüen oder keulenfërmlgen Le\'iber parallel zueinarider lagernd im Bogen die : i-f ■.•.de Gruppe (Fiu\'. 8 Sz.), um nach dem N\'erschwinden dersidbeu den lek.mnten .Seitlt;•uhontfortsatz de.- Brustmarkes zu erlüllen.
Die Mitteizellen tand ich selttüi so begi erizt, dass eine einigorinassen genane Z:ihlung niöglieh . we ■ n \\v.ir. ; ich taxierte sie aut 20— 40 im 2. (\'ei\'vieal-absi/tmitt, 30 quot;i0 im 3., 30 40 im 4., 20- 30 im 6. und 7.. 30 — 35 im 8. Halt-- vin-I 1. Bnistabschnitt.
Di\' .■-iillingsche Gruppe ist im oberen Halsmarke bis zum 4. \' ervieal-norven deutlieti aii-\'-\'epriigt, wird im 5. \'\'ervicalnerven schwacher und ist im (i. ett kaum nuchz.nweisen. Vom 7. .Segmente an wird sie wieder liiiuliger und 1st im S. Kegment bereits gut ausgiisprochen, um erst mit odei kmz vnr dem Beginne des Brustmarkes mit einer grósse-ren Anzahl von Zeilen einzu-\' t/\' n.
Wa.- die Farbenreaktion der Zeilen hetrifft, so verhalten sioh die grossen
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Vurderhornzellen durchaus cliromopliil, sie farben sich mit NaphtylaminbraLm kafteobvaun und erscheincn bei Duiikelfeldbelcuchtung tiof dunkelrofc mit hellerem K\'erne; doch flndon sich fast auf\'Jedem Sclmitte einige wenige cliromodekte, niomals aber chromopiiobe Zeilen. Die grossen zerst routen Zeilen und die Gommis-suren/.ellon si ad cl^enfalls moist stark chromophil. Die kleineren zerstreuten Zeilen, die Mittel-, Seitenhorn- und llinterhoniüellen verhalten sich chromodekt, in der Eegel zuin cbromophilen Charakter hinüberneigend. Die Stillingsdicn Zeilen siud meist clu-omophil, aber weniger als die grossen Vorderhornzellen.
Genaue Z;ïjilenangaben siud ans folgender Tabelle zu ersehen. k-h bemerko, dass in der Regel die SnmnK; der Vorderhoi\'nzellen nicht gleich der Summe der Minimal- oder Maximahvcrte der einzelnen Gruppen ist, da last nie auf cinem Sclmitte allo Grappen gleichnuissig gut odor schlecht entwickolt siud. Es wurde daher die Gesaintsumiuo dor Vorderhornzellen stets extra gezamp;hlt und nicht duroh Addition aus den Zahlen dor einzelnen G rappen gewonnen.
li /.*t li 3 (Ivr l^iiii^licii\'/.cl ilt;-ii lies iius-;!-» ach^fiK-n ineiisc li I ivhn li al siiihi Kcn.
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Segment. m.G. Ac. G. I. O. St- Z\' | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Anmorkung; Die Zahlen si ml Minimal- and Maximal werte der Anzahl von pellen, welche sich auf ciner 1-lalfte cities Querschnittes von min. Dicke findet.
Aus der Summe dor Vorderhornzollen in den .•inzolnen Seriën wurde die abs ol uto Anzahl der Vorderhonizellen des ganzen Ilalsmarkes lierochnet Es ergaben sich foltrendquot; Zahlen:
Segment, cervicale IV = 28440 V— 64230 „ „ VI== 44560
,, VII 36850 „ .. VIII = 47970
dorsal(! 1= 27600
Summa: = 249650,
rund 250000.
llnaMMC «lor \'/.«■llcii iIch auss»\'waj-lisoin-n mcn\'Kvlil iclicii lla Ixmai\'lios.
Media,!\'1 Oruppe: Bnitendincinncsser: ]/m^sdurchmrsHor = 15 ,«: 22 ft.
iM jfctleror Dur. hmrsscr 18 ..) doBgl. 17:24 (20) - 20: 24 (22) - 20 :26 (23) -17 : 21) - 21 : :!0 (25) 20 : 33 (26) 20 : »3 (2!») 28 : 35 (31) — 28 : 37 (32) --17:6) (:(•.\') — 26 : 13 (33,5) 28 : 11 (3 11 26 : 18 (35) — 35 : 35 (35) — 26 : 50 (36) -28: 50 (37) - 19 : 72 (37) - .30:48 (38; :!3 : 50 (41)46 : 46 (46).
K tul \\v ■ • r t o: 18 —4»)
Accosaoriusgruppe: Segm. corvic. Ill und V. — 19:24(21) — 17 :33 (24)
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12 |
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24 : 26 (25) — 22 : 30 (26) — 17 ; 43 (27) - 17: 50 (29) - 22 : 41 (30) - 24 : 39 (31) — I 7 : 59 (32) — 20 ; 54 (33) — 33: 33 (33) 30 : 39 (34) — 24 ; 50 (35) — 20 : 65 (36) — 26 : 54 (37) — 37 : 37 (37) — 33 ; 46 (39) — 80 : 54 (40).
Endwerte: 21 — 40 ;i.
Laterale Ciruppe: Segm. cTvic. V: — 26 :30 (28) — 24: 43 (32) — 30 : 37 (33) — 30 : 39 (34) — 24 : 54 (36) ~ 22 : 76 (41) — 28 : 39 (33) - 35 ; 52 (43) — 24 : 82 (44) - 32 : 65 (46) 39 : 65 (50) — 50 : 54 (52).
Segment, cervic. VITI: 17: 3Q (28) Kelten 24:37 (30) — 22:50 (33) —
16 : 76 (35) - 38 : 38 (38) — 25 : 69 (41,5) — 33 : 54 (42) - 39 ; 48 (43) - 39 : 54 (46) — 37 : 63 (48) — 43 : 56 (50) — 50 : 09 (59).
E a d w e r t e: (28)—30 — 59
Stilli-ngsch e Zeilen. Segm. dors. I: — 18:32,5 (24) 26:30 (28) — 30 : 32,5 (31) — 30 : 35 (32) - 24 : 4« (34) - 24 : 54 .36) - 30 : 50 (39) — 26 : 61 (40) 28 : 63 (42) — 32,5 : 54 (42).
E n d w e r t e: 24 — 42 ,«.
Soit e n li o r n z e 11 en. Segm. dors. I: — 11:43 (22) — 13: 46 (24) — 20 : 35 (26)
17 : 46 (28).....25 : 35 (29,5) 24 : 43 (32) - 26 : 50 (36).
End we r t e : 22 36 u.
Mittelzel 1 on. Segm. cerv. Ill and IV. — 14 : 17 (15) — 18 : 19 (16) _
10 .■ 30 (17) — 15 : 22 (18) - 17 : 24 (20)— 17 : 26 (21) — 13 : 41 (23).
Endwerte: 15- 23 ,lt;(.
It. ilaIamaril «lew Hensrlicii in I\'i\'iiliel^flifiDiiteriodcii voi- mill uat\'li ili\'i\' («oliurl.
Von jiingeren Menschen untersuchte ilt;-h das Halsmark eines Fötus aus dem 7. und 9. Monate, einer reifi-n Frucht, welcho nach der Goburt gestorben war, und eints ronfzohnjilhriijen Knaben.
Was die I nterse)node betrifft, wdchi die Ganglienkörpor in dk-Kcn ver scbiodenen Kückenuiarken aufwoiscn, .so madien sich diosc der I Umplsacho nacli nur in der Anzahl der (iaiiglienzelleii, ihrer OrOssc und Direr Farbenre-aktion gelti/ud. Die Anordnung der (iruppen dageden ist im Prinzip bei allen von niir uni ersiu hl I n Eückenniarken lt;))(! gleielio. Iin allgemeiiien liegen bei jfingeren Individuen, bei denen die. re)ati\\d Anzah) der Zeilen gi-öss.T ist als boim ËrNvuclisenen, die Zeilen dichter beisammen; aussordem pllegon die Unippen (lurch verhilltnismrissig bivitere Streilen gr,■nier Substanz von einander getrennt zu sein. Infolgo dieses Uinstandes tritl gerade bel Föten und JS\'euge-borenen die Gruppujrung bi;sonder.s deutJich hervor (verg), l\'ig. 10« nnd IO/j)
das Wesen dei\' Gruppienmg bleibt aber stets dasselbe. Uoberall finde ich die mediale Qiuppe die ganzi ■ Lüngo des Halsmarkos durchsetzend mit einor Ver-stürkung in der Gegend des 3. bis 5. Cervicalnerven; hüuflg Ulsst sich hier iv v vi vu vm i oine vordere Gruppe consta-
, - tieren, die aber im allgenieinéii
- beim Menschen wenig ausge-
« sprochen ist und meist mit der
w medialen Gruppe versclnnilzt.
Laterulwarts von der medialen
iO
Gruppe liegt der Accessor!us-kern, welcher sich von der Medulla oblongata bis zum 7. Segment erstreckt; charak-Curvi- N».2. Zellonzahl dei»!G. eim-s 7 Monate teristisch für die Cervicalan-alt-n mensoblichun Foetus. schwolliing ist die grosse late-
tv v vi vu u i rale Gruppe, welche überal)
r im 4. Cervicalnerven einsetzt
und in dt r Gogend des ]. Brust-nerven ihi\' Ende erreicht. Die Spaltung in cine laterale vor-/oo. dere und laterale hint ere Ab-
,l(l toilung im 7. und s. Abschnitto
ist immer deutlich aüsgepragt (viTgl, l\'\'ig. 9, Fig. I Ob).
ni \'•
iiezüglich des Aufhurens der lateralen (iruppe im Bnisl-quot; inarke kommen nun Diftbrenzen
M vor, die aber nicht durch die
1-i\'bensperiodo bestimmt Hind, sondern al- individueile Vari-
20 ,
anten aüfzufasscn sind, da sic sich bei den BtU kenmai keii aus vrrscliiedenon LeViensaltschnit■
furvt! Nquot;. /«-ii.-rtz.iiil lt;llt;-r i.ii. cin.- d Monate ten ganz ungleichmllssig ver-alton nvn.-- hlii lion Fotgt;!u- . ... ,
teut zei gen. Die latemleGruiiue
enviclit luimlirh ilir B]n»lc niclit nlierall in der gleichen llöbe, wodnich in weitiTéi- Insta.nz audi die Zellenzalil der verhergehend»,-!! Absdmitte Avcsent-lich lieiinflnst wiid. Dcnn j\' fViiher die iateiale (iruppe ihr Mnde fiiidet, desto . ri\'i.-.-or muss vci\'Ik i die Anzahl der Zeilen auf den Sehnitten si in; je niehr
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»|cs 1. Brustabschnittos keine laterale Gruppe mehr existiort, ist dicser C.ipfbl etwa doppelt su hoch, wie die hCichsb© Krhebung im (5. Seginente.
Abgesehen von diesen Schwankungen, die übrigens so gering sind, dass sif5 das oben aufgestelite Prinzip der Gruppierung durchaus nicht stören, ist eine eigcnartigo Übei\'einstiinmutig in den Curven nichi y.u verkennen. In allen Curven, abgesehen von der olTeubar durch individuelle Differenzen stark veriln-derten Curve 5 dos 15-jilhrigen Knal ion, sind zwei Steigungeö a und 6, erstere im 5., lotztere im 7. Abschnitte besdnders gut ausgepragt, denen je eine, rneist kleinere Krhebung « und (i — bisweilen einem anadikroten Puls ahniich (Curve 1, 3, 4) vorauszugehen pflegt. Übrigens raöchtc ich auf diese Eigen-hei ten woni^er Gewicht legen als auf die öfters erwahnte Steigung ciin Anfange di s s. Sigme\'iites, die ich als durchaus charakteristisch ansehe und auf deren Bodeutung ich spil ter znrückkommen worde.
Je mehr die Anordnung der Grappen bei den llückenmarken verschie-denei\' liCbens-stufeii ilbercivislimmt, desto anffallender sind die Differenzen bi/üglich dei Gn\'isse, der Anzahl und des histecheinischen Vcrhaltens der Zeilen. Die Ganglienzellen zcigen im Gegensatz zu fast allen anderen Zeilen, die sich .bereits iM-am Émbryo in ilirer vollen Grosse findon, ein sehr langsames Wióhstum, ilas ebensolangë fortzuschreiten seheint, wie dasjenige desGesamt-organisinus. Beini Erwachsenon finden sich entschieden bedeutond mehr grosse Ganglienzellen als beim neugebornen Kinde. Besonders in den Perioden vor der Gelmrt ist din (irös.-enzunahme der Zeilen mit dem Alter der Frucht deutlieh w ihrzunehmen. Zum Bol\'\'ge dafttr mOgen die untenfolgendon Zahlen-angaben dienen.
Noch autialliger aber ist die Differenz in der absoluten Anzahl der grossen mol-orisdien Zeilen. Ich berecbnote dieselbe annaherungsweiso, indem ich die Anzahl der Vurd^rtiomzellen auf den Schnitten inelner Stufenserien mit der Zahl der Krhnitte, welchebei ein er unimterbrochenen Serie gemacht worden waren, nnUtiplicierte-. Es ergab sich damns der interessante Befnnd, dass das neuge-boi\'ene, ausuetiagene Kind etwa halb so viel Vorderhornzellon in der Cervical: ansi hwellung besitzt. wie der Envachsene vergi. die Zahlonang\'aben, — und t-in FOtus im Anl\'auge des r». Monates wiedermn etwa halb so viel wie die ausge-tiMLTfii\' Frucht. l\'a s dei 9-monatlii;iie l^Uns etwas mehr Zeilen aufweist als die i\'ilf Frucht, mag zum teil als individuelle Verw-hiedenhoit aut\'zufassen, /,nm tfil abfi ain h wuhl der ungenauen Hechnung zuzuschrfibon sein, weil dif Zahlen nur aus Stufenserien berechnet wurdon und weil beim Schneiden an de.n Kaden dei\' Al^chnitte leii-ht ftwas verloren geht. Jedenl\'alls steht fust, dass nii hl. nur vor dei\' (i-oburt, sondern aui h noch extrauterin sine Vermehrung dei sogonannt(!U nvitorisehen Zeilen vor sich geht, ein Scliluss , zu dem auch
- 27 -
Vioivils Bi Ti ok \') auf Orund seiner Ziihlffigon am Frosclirückenmarke gelangt war.
Ubrigons will ich nicht verfehlen, noch mals darauf hinzuwoisen, dass es sich mit aer relativen Anzahl der Zeilen gerado umgekehrt verhalt wie mit der absoluten. Deun wenn wir Schnitto von gleicher Dlcke vergleichen, so weiseri diejenigen von sehr jungen Rückenmarken weit luehr Ganglionzellen auf als Schnitto vom ausgewachsonen Eückenmurk. Jüngere Individuen, insbe-sondero Föten und Nengeboreno, haben irn Verhaltnis zu den .Dimeiisionen ihrer Kückonmai\'ke und zu ihron Körpergewichten nu-hr Vorderhornzollon als al tere Individuen.
Was endlich die histochemische Reaklion dm- Zeilen betriftt, so kann ieh ie.u wiederholen, was bereits Fi.kscei 10) censtatierle, dass nilmlich die Zeilen mit dom Alter an Chroniophilie zunehmen, Wiihrend ich bei eine|jj iniAnlimge des 6. Monates ste\'hcnden lotus noch chromophobe Zeilen fond, waren sio bei den i\'öten ans dem 5. und 7. Monat grösstenteils chtómodokt. Die dei-Regel widorsprechende Difforenz zwischen dem Fötus |iis dein 5. und 6. Monato erklart sich violleieht als eino individu».\'llo Vcrschiedenhuit, mag aber auch (ladnrch herbeigelïïhrt sein, dass das letztere lUlckenniark nicht vëïlkonnnen li\'isch conserviert war. Bei dein Fötus avis dem 7. Monato linden sich neben den chromódektüU Zeilen auch noch hellere Zeilen. Chromophil, zum teil ••hromodokt erweisim sich dio Zeilen bei der im 9. Monat befludlichon Frucht. Jedenfolls werden die Zeilen deutlich chromophil ersl in den letzten Monaten eine genauere Gfrenzo vermag ich bei den wenigon mir zu Gebote steliriii!lt; n Beobachtungon nicht zu ziehen vor der Oeburt. Auch bei denï ausgetra-gonen Kindu sind besonders in der medialotl Ötuppo noch zaldreicho c-hromodekto Zeilen vörhanden, die erst bei Dunkeifeldbeleu» htimg deutlich herv»^rtreten. Die Mthrzalil dor Zeilen ab».-r ist ausgcsprochen chromophil, zeigt; jodoch noch nicht don Grad der Farbuug wie die Zeilen des erwachsenen Rückenmarkes.
ZAIILEN- UND MAASSANGABEN.
1. Embryo aus dem Anfunge des 5. Monates, 18,7 cm. lang J.
* ii/.alil der Xfi-DCcti.
|
,, i ; Sumtno Absolute! rn.G, I.G. Ac.O. , ( or \\ z Znhl lt; it V | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Summa . .r)0r)4f) |
- 28 -
\'laasM- der Xcilen.
Vo rd e rzel 1 e n.
Med. O, Begin, row. V. - 9: 14(11) — 9 : 20 (13) - 13: 15 (14) — 10 : 26 (16) 13: 22 (17) — 13 : 26 (18) - 17 : 22 (19).
Endwerte: 11 —19
Lat. (i. Bi gin. c rv. Vil und VIII: 16 ; 16 (16) — 13 ; 22 (17) 14 : 26 (19) 20 : 22 (21) - 22 : 22 (22) 17: 28 (22) - 22 ; 30 (25) — 25 : 28 (26) — 22 : 33 (27). EmlWi rt\' -: 16 27
BoitenllMmzellftl: 6,5:15(10) 9: 11 (10) 7:20(12 11:19(14). Embryo nas dom An fan ge dogt; 6. Mo nates, 27.ö cm. lang
der t ordcrhoriiKcl Irn,
Soglil. i i tv. \\\' und \\\'1. 13:22 (17)— 17:24 (20) 17:30 (22,5)—26:3 (29) — 22: 13 (31) -26: H (33).
Endwcfli\': 17 u,
8. Fötus. 7-Mona tt; alt. ;{lt;) mi. lang d\'.
tii/.alil ilcr /.lt;■! Icii «Ier lateralcu i* ru|gt;|Mk % d\'cs^ori iisjjj ru
|
Serie 1. Serie 2. Serie .i. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
\'IaaSM\' «Ier /.cSlcii lt;)lt;\'■\' lalrralt\'n |
Segm. Cf TV. vil 1. 20 : 26 (23) — 26 : 26 (26) - 28 : 32 (30) -24:39 (30,5) 26 : 39 (32) 35 : 37 (36) II: 18 (41)- - 33 : 61 (4 1,5).
Endwert\';:-28- 14.\') u.
t. Kót ii.. a us dom Monate. 42 nu. lang?.
* n/ahl «Ier /lt; !llt; ii.
. r, Summr Absolute
Ho^rrim,t L G- der V/, /alil der V/.
1365(1
IV. Sorie I. 0—-10 17 30
„ 2. 6—15 16—40
„ 3. 5 -18 25—50
, 1. 17—33 32—63
- 20 -
|
Segment. |
I. G. |
Sura me der V/. | |
|
V. Serie |
1. |
15—50 |
35.....78 |
|
V |
2. |
28—50 |
45—70 |
|
V |
3. |
48—60 |
5:; 75 |
|
V |
4. |
40- 59 |
58- 80 |
|
VI, Sorie |
1. |
35—15 |
45 71» |
|
V |
2. |
30—60 |
48- 76 |
|
Ygt; |
3. |
42 64 |
55 82 |
|
V |
4. |
43—70 |
65-91 |
|
VII. Soric |
1. |
12—70 |
55—76 |
|
V |
2, |
40—78 |
44—90 |
|
n |
3. |
58--86 |
64 95 |
|
V |
1. |
58—108 |
04—1 14 |
|
VIII. Serie |
i. |
70 135 |
82—1 10 |
|
V |
2. |
56—98 |
64—107 |
|
V |
3. |
30—80 |
10—90 |
|
V |
4. |
20-58 |
25-73 |
|
1. Serie |
1. |
5—19 |
18—60 |
|
V |
2. |
0—12 |
18—30 |
|
W |
3. |
0 |
12 21 |
|
4. |
0 |
10—20 |
Sura ran:
A bsolute Zuhl der Vz.
28510
2H90
27200
2ss;i0
1)600
1:51980
tlnasse «Ier Keilen «Ier laieralen rii|t|M\'.
Sogm. cerv. VUL - 22 : 24 (23) — 19 : 43 28,5) — 26 : B!) (32) — 30 : 39 (M) -35 : 48 (41) — 32 : 56 (42) — 35 : 52 (43) — 30: (i I (43) 35 : 65 (48).
Endwerte: 23 — 48
5. Ausgotragone Frurht ?.
lnzalil «l«*r ii.
|
Segment. m.O. I. Serio 1. 2 Ifi , 2. 3—12 II. Serio I. 4—9 7) 2. 4-11 , 3. 5-18 „ 4. 3-Hi „ 5. 3-8 l.G. 1. v.G. I. li. G. |
|
- 30 -
Sumnto dor Vz.
8- 20 9—24 12 23 10 25
17—151 17 .\'10 20 38 28- 45
1. G.
1. v. G. I. h. G.
Segment.
III. Sorit! I
»gt;
V -
„ 3 , I
IV. Serio I
«gt;
n 3
Vr. Serie I •gt;
„ -i v I
* 5
VI. Sorio I
•)
V -
V •quot;»
» I
VII. Serie I
»gt;
•n —
n
„ t VIII, Sorio I
V -
•gt;
n \'\'
n 4 1 Serie I
n *■
- 3
0 -3 0—5 2 10 0—28
20-20-
60 (JO
41—70 34—05 30 — 05
34—57
39—50 32 03 30- 00
30- 7.quot;. quot;)2 — 7 0
42- 72
40—70
52 15
55
32- 45
20—17
24—35 22—18
25—55
25—65 15 - 68 38—60 40—73 20
42
l.v lor. 11 — 100 0—40 30—00
50- 74 13 70 0—10 38.....05
44—81 35—69
30- 52 23 - -10
20-58 21—15
12— 53 0—37
13—20 0
|
35 |
Viisoliitt- tn/iilii dcr I\'ortlcrlMirnzcllcn.
.Sogm. crrv, 1 8180 8egm. cerv. V = 27000 II 7810 ,, VI 20iiMO
.. Hi 6900 „ VII -28450
„ .. IV 12250 .. Vlll 28280
(Imiv. I 9000
Sununa 181.•«;(gt;, v.)ó St.-.\'ui. I••rv. IV his St .rm. dors. I ] 16520.
tlaaswc tier /.elIvn.
i:gt;: 17 (10) 14; 32 (21) 15: 18 (27) -
Mtnlialc (Iruppc. Segin. crv. IV.
3.1
2H : 28 (28) — 30 : 30 (30) — 24: 40 (31) ...... 33 ; 11 (36,5) — 23 : 65 (39) — 31: 54 (41) —
33 ; 69 (47).
Endwerdte: 16—47 u.
Accossoviusgruppe. fScgm. cerv. Ill und IV. II: 19 (14) — 15: 20(17) I 1 : 40 (23) — 27 : 27 (27) — 22 ; 39 (29) -- 22 ; 42 (30) 20 : 37 (31) — 18 : 63 (34) 28 : 48 (37) — 35 : 41 (38) 30 : 50 (39).
Kndwerte: 14 — 89 ,lt;(.
Laterale Gruppe, Sugm. C^rv. V. 14 : 22 (17,5) — 15: 27 (20) — 20 : 32 (25) — 17:44 (27) — 22 : 35 (28) — 30 : 30 (30) - 26 : 39 (32) — 30 : 46 (37) — 43 ; 65 (53).
Segm. cerv. Vlll. - 15:22(18) — 17:28 :22) — 20:28 (24) — 26:26 (26) — 22 : 39 (29) — 15 : 70 (32) — 33 : 33 (33) — 28 : 43 (35) — 32 : 50 (40) — 33 : 62 (45) — 33 : 82 (52).
Endwerte: 17,5-53
STIIiLTNG\'sdie Zeilen. Segm. dors. 1. 20:37 (27) —24:39 (30,5) — 32:37 (35) — 24 : 54 (36) — 37 : 37 (37) — 30 ; 50 (39) — 37 ; 50 (43).
Bhdwerte; 27 -43 it.
Seltcnhornzellen. Segm. dors. 1. 15; 17 (16) — 13:32(20) - 20:22 (2lj -20 : 25 (22) — 20 : 32 (25) - 20 : 40 .28) — 24 : 37 (30) - 28 : 30 (33).
Endwerte; 16 — 33 lt;(.
6. Eünfzehnjahriger Knabe.
Air/.ahl «Ier
Summa der Vz.
32—68 54—72 40—71
40—70 50-75 28—60
28—60 32—60 36 —65
AliHoluto Zalil dor Vz.
in. G. l.G. Ac.G,
Segment.
6- 14 5-12 (;- 17
2—10 1- 10 1—14
V. Serie I.
o
n quot; •
, 3.
19 54 32- - 66 34 60
38—65 42—70 20—54
20-55 26—55 32 60
30- 65 28- 58 30 -58
15 42 8 1 1
5 28
55520
46980
44960
41680
22680 211820
Vl, Scrio I.
9
VII. Serie I.
4—10 2- 8 0- it
Vlll, Serie I.
2—10 4—12 3 1 1
35 37
38-
23-
17
II)
-70 (17
-(;5
-50
Scrio I.
V *- •
. 3.
3 8
St. z.
0—1
0-2 0—2
0-2 O 2 0—3
0—2 0—1 o 1
0—2 0 3 0—3
0 I () (i 0—4
Simiraa:
Vlaamse «Ier Keilen.
Mediale ( Jruppe. Segm. corv. V. — 17 : 28 (22) — 24: 24 (24) — 13:43 (24) — 28 : 28 (28) — 26 : 37 (31) — 22 : 52 (34) — 28 : 48 (37) — 29 : 53 (39) — 33 : 56 (43) — 32 ; GO (11).
Emhverte: 22- 44 «.
Accessoriusgruppe. Segm. corv. V, — 16 : 26 (20) — 20 : 28 (24) — 19:33 (25) —
I 7 ; 46 (28) — 22 : 5 1 (34) — 30 : 56 (43).
Erulwerte: 2lt;) 43 ».
Litterair druppe. Segm. cerv. VIIL - 26 : 26 (26) - 18: 54 (31) 35 : 35 (35) — 38 ; 38 (38) — 30 : 50 (39) — 22 : 72 (40) — 24 : 87 (46) 30 : 75 (47) - 35 : 69 (49) —
II : 69 (53).
Endworte; 26- 53
Srn.UNO\'sche Zeilen. Segm. dors. I. — 28 : 35 (31) — 33 : 35 (34) - 35 : 43 (39) — 35:50(11)— 13: 13 (43) — 28 : 69 (44).
Endworte: 31 44
Si itenhornzellen. Segm. dors. 1. — 15:26 (20) — 17:20 21) 22:22(22) — I 7 : 35 (24) — 26 : 26 (26 ..... 13 : 5 I (26,5) - 22 : 39 (29) — 24 : 13 (32).
Hndwerle: 20 — 32
(\'AP. 111. DAS AFFENRÜCKENMARK.
\\ . I»er «Gorilla nacli n % I K.
Da mir nur Rückemnarke niederer Allbn zu Gebote standen, kam es mei non Untorsuchungen sehr /u slatten, dass von den Rückenmarken der anthmpoiden Affen, welohe aul\' dem I. anaiomischon Institute in Berlin znr üuti.\'rsur.hnng gelangen, das des Gorilla boreits eingehend von quot;VValdkvior 43) bfsrhrii.ben ist. Tch kann midi daher auf diese klassische Abhandlnng Wald-deyi:k\'s stützen und werde hier in Kürzo das referioren, was für unsore Zwecke in Betracht kommt.
Ven dt\'ii l.\'üeki nmarken dn anthropoiden Affen ist das des Gorilla, dem tneiis\'-hlichcn am alinlichsti ii, Dei bedettsamste Unierschied zwischen dem Rflrkenmfiike des Gorilla und dem des .Mensehen ist der aufiïdlige Grössen-imiei i hied. W.M.r-KVKK\'s Gorillii war mindestens /wei .1 ah re alt, wahrschoinlidi schon rdter; donnoeh ist sein liückenmark in allen Iiimeiisionen erheblich kleiner al da-, eines zweijahrigen Knaben, welches WalDkvkr zur vergleichenden (JnUesucliung heranzog, I\'i soiuleis in der (irösse der (^uerschnitte Rllll. der I nier-\' lüed auf, wovon auch die (\'•■rvir.iiansehwollung kei no Ausnahme macht.
- 33 -
Die Grappen und ilio Anordnung drr Zellon sinfl im wosentlichon (Jjosojfcen wie boim MeiiM-heti. Im 3. und 4. Ci\'i\'vicalse.u\'inont ist die Zahl (lo| Zeilen der meilialen vorderen und der lateralen (Iruppen incl. Acccssori\'tfekern grc\'teser als beim Menscheu, unr die mediale hinten- Gruppe zeigt sich in den pi oximalen Teilen des 4. Cervii alnerven beim Mensohen siarker entwickolt. Füi\' clas Folgende bemerke ich. dass \\\\ vfjDKYKit\'s laterale verdere (iriippe in dicser Höhe des HÜckenmarkes unserer Accrssoriiisgrupp.-, die laterale hinten! unserer lateralen enbspricht. i5s suil min die laterale verdere und laterale hinterc («ruppe beim Gorilla tneist schilrler ui-sonderl sein als beim Mensehen, \\vo W.M.i\'KVivi; eft inn eine Clruppc- ven i-ateralzellen fand. Dii-se rine Gruppe isl ofTcnliar der Accesserinsk^rn; eine laterale (hintero) Gruppe bildi\'t sich naeli melnen l\'nt rsiu Inmucn hoi in Mcnsihen ja nliciiiaiipl: i r-i im I. .Segnii\'iit. Ich schliosse dal kt aiis WAUiKVKii\'s Anvrahc, dass ieti beim Gorilla dilt;! laterale (hintero) Gruppi\' höher aul\'wilvts entwikkelt als Jjeini Menschon; und in der That lindet sieh auf der Abbilduutr, weleho \\Vai.I)i;vi:r vom Cervir.d^cuiiienl gfëbt, t-ine ^ut begrenssto laterale (hintero) Gruppe eiezeichnet, wie ieli sie beim Mensihen nie in diesor Höhe ir.dünden ha be, with rend anf der entsjin-ohenden Figur vom Knabcnrtiekonmarke nur eine laterale verdere (5ruppe, miser Au es-soriitskern. dargestellt isl. — Die laterale verdere tiruppe zerbdlt haulig in 2 ünterabteilungen, von rtenoa die eine. in der Regel die ^rossere;, niehr medial und hinten, die andere mohr lateral und vom gelegen ist. lelt veniitite aus Grütiden, die spfiter bei BescliroibimL\': des t^orc•lt;•lt;siaisrftckenmatkea erhellen werden, dass die hintere rntcsrabteilung unserer vorderen (inippe entspricht.
Die Stillings.-hen Zeilen liegen zü 2 — 4 in oiner kleinen Gruppe zusarüinen; Uifquot; Anordnung isl deutlich segmental.
Form und GrOssehverhilltnissn der öeitonhornzellon, Mittelzellen, Stilling-scluTi Zeilen und zerstreuton Zeilen stimmen mil den mensehli\'ben iiberein.
lm •quot;). und ii. Segmenl nahei\'t sii-h das Gorillamark mehr dem mlt;-n.slt;;l»-liehen als in den preximalen Teilen. Es besleht auss\' rurdentlii-h grosse Alinliclik\' it zwischen beiden, Ks sind dieselben Gruppen, die gloiehe Gisl.alt der Zeilen, nur ist die Zahl der Zeilen beim Gorilla deutlich gn\'gt;gt;sor, sn dass Ix i den geringoren Üiinensionen des Htickenmarkes die absolute Anzahl wohl din gleiche ist.
Die meiii.-iJe Gruppe, deren Zeilen mehr lanevi-slreckt und kloiner sind als die tv))isrhen grossen polyklonen Zeilen der hiteralen Gruppen, i.-i stHgt; deutlich gesondert. Die lateralen (ji\'uppen, wehdie erheblich an rmliing und Zahl der Zeilen zugenommen haben, sind nicht itnmer schart\' von einaiultir gotrennt.
Die .Stillingsehen Zeilen und Mittelzellen sind zaldreirher als hn vuriuen Abschnitt. Accessoi\'iusbi\'indol treten nicht uieltr ans.
34 -
Irn 7. und S. Houment unvicht die ^rauc Fistur dor VoalorhOrner ihre strn\'k.-ii\' Kntfaltung. Üie modialo Ecko springt wei tor vor\'als dif laterale, wfihi\'i\'iiil bei in Mi\'iisilicn das I ingi\'kclii\'te dor Kill ist. Ks lasson ^icii nitisl t inlt;\' inedialt; vordme und medialo hintere Gruppo untoi\'scheiden; t;rst(.\'re nimnit die uu\'dii# Partie des modialén Vor-spnmgs ein, letztere liegt iu der Höhe des Grunde.- de r vi»rdéri h 1\' ur. Die laterale vordero Gruppe A\'B. jetzt nii hl nifïir unsor-- Acro-soriustrruppo ist stark entwickelt, zorliUU gewölm-lich in 2- 3 l:iiteral)teilungvii und Imcht\'i sich oil halbinst-ltlVrnii.u\' gogen die weisse Substanz vor. ZwiscluMi lat(;ralor vorderor und mcdialor vorderer Grupp\'■ failt \' in kleine- Haufrhen von Zeilen auf, wolches der Lage nach mciiK-r V\'irdèrt-n Gruppe outspricht. Die laterale hint ere Gruppe zertallt in I\'liti-nibtoilungcn, il\' ii nicln so \' Onstant wit; dif vordert••
,\\,iisseroidi,\'ntlioh aufiallend ist es, da--, wahrend in den oberen Partioen das (inrillainark bf/.figlicli (Ier Anzahl dor Zeiion relativ bossor entwickelt ersi li\' int als das mcnscldiche, hier die laterale hintere Gruppe des Gorilla (l(,r (.ntMnc\'i benden, nuifhtig i-ntwifkeltan des Knabonrüekeninarkos durchaus naclist ebt.
Not b x ifl augi.-nliilligor wird die Different, w-nn man dio msammon-jcborijiMi Scbnitli\' dor beidon Ivnekoiunarkf ans dein I. Eforsalsegmonte vorgieiebt. Die Zabl der Vorderbornzellen vonnindort sicb im (iorillamark rapid. Die Vorderboi-nti\' nehmon eino scblanko Form mil stark «prspringondem Sfiteidioi-n an und stftd dümior als dio stark ontwirkelton lllntorhörnór. Eino (11*111\'I -. i!inu in mediat\'. lat\'rak- vt.rdore und binter\'.- Gruppo ist nnr an oin/.-Ineu SriiDitton zu ■ rk-nni\'ii. Die- medial geiegonen Zeilen siud constant, Wi\'lhreTid di\'1 la\'.oralen auf manohon Scbnitton ganz foblon. Man flndot grrissero und klfiiii\' i\'e zoIstront\'; Zeilen, letztere mebr geg\'-n das llinterborn bin. Boini Menwlion bimiT-gen tindot man in dor uloichon Sctmittholle nodi di.. stattlicbo lateraio binti re Gruppo in dor ■■■iUi\' ben Aoswölbüng do.- Yordei-liornes. Wal-ih;vi,/„iiijte beim Gorilla mrr 17 -25 Vordorliornzollon, wilhrend die laterale (irupp- Knabi-malck. nmai k\'- diein bis nOer SO Zeilen auf oinom Sclinitte aufwi\'
Die Sfillingsebon Zeilen ti\'eton ant alien Scbnitton zn 1 -•! :) Sfctick ant. jCaob liiiiten und lateralw.\'irl- v-n d\'-m Stilllngsi lion Kom liegen die Mittel-zellon, v.. 1\'he einorsoils zu den zerstrouton Zeilen do- \\quot;urilerbornes, ando-i oi.-\' - i! zn den 1 lint oil torn zeilen obno doutliebo tfienzi1 üb\'-ig\'.\'lion.
Dio Seitenbornzollon erfilllen, wit; beim .Vlensobort in dor Hegel orst voin i. Ilia; t nei\'Ni-n an, diebt gedriingt das Seit\' nborn und die naeh binten anslos--rii.l.. Parti\'\' de- Liti-ralon Kami\'dot grauon l-\'igur.
I,t!. de- Naliei\'\'ii vi-rw\'-iso ieii auf die \\\\ ai.ukvck\'-m\'Ik\' Abhandlung.
] iesonders niAclite ich das Studium (.I(.t Figuren empft-lileu, aus dem-n man Unmittolbar den Eindnick gowinnt, dass in den oberen Teilen der Cervit-al-anschwellung das Gorillamark hiusichtlich des Umfanges der Grnppen uud dei\' Anzahl der Zeilen bestor ent wie kelt ist als das menschlidie, dass sicli aber bereits in der mittleren Partie das Verhaltnis auszugieirhen boginnt, urn ini unteren \'IV-ilc der Ariscliwellung vollends ius öegeutoü nmzuseblagen.
It. iCrcoct\'hns sin it\'ll*».
Von den Affenrückemnarken, welche rnir Ilerr Pi-ol\'. Dr. Max \\\\\'iaa:i; an-Amsterdam mid Ilerr Dr, \\\\rv.vi»i-;iii,icH, Direklïpr dos Eölner zoolccisrlion (iarteus, zuvorkommoiidst zu (:ieboti\' gi.-stellt hatten, (\'and Irii leider uur das dn \'s (\'orcooelius siniciis (Cuv.) vollkommoii frisc-h. Idx untersudite von diesem je len ■quot;). Bdmitt.
Im proximalon (lobiel dus 1. (:«,!rvicalnerveu zuigt diu gi-aue Kigur des Yordorhornes oinen vorderen uud einen seitlichcn Vorsprtiirig, beide durdi oiue sdddo, von retïculürer Subslauz überbrii{;kte Klufl gestdii(Hlen. in dem vorderen Vorsprunge liegt die mediale Örupp6j woldie meist in l ine vtrderc (Fig. 11 m. v. (i.) und «ine hinten; (Fig. II m. h. (!) /erlallt, hinter dom orwahttteu Reticulum, etwa in der Mitte des Vordorhornes findei sidi dip Accessoriusgruppe (Fig. 11 Ac. •!.). Dor von dom Reticölüm erfüllto Fiusdmitt glcicht sioh noch in der oboren llrilfte de I, c.-rx i- .■!-sogmontes aus, indein die weisson Ötirmge von grauer Substanz vcrdriingl werden, so dass nut) das Vorderhoru mit ei nor von der iri\'■•Halen Spitzo zur lateialen Ecke gorade \\,iTlauf(:nden Kante sdtriig nadi vorn uud aus.-en sioht. (iegen die Mitto die.-er Kante röck! die Acce.-suriusgruppo vor und crt\'dllt) den yorher von dem Hetieuinm eingenoniniencn Platz. 1\'ie soitliché Ausladnnu i i meist von duigen gröss.jren zerstrenton Zelii u orrniK . die man ihrer Lage na\'h als laterale bintere bezeidmen kömito, die abt r uidit- mit der typischèn lateralen Grupjie zu tbun ha,beu.
Die Lag\'• dor Coaunissurenzellen, Sdlcnhoru- und Hintoiiiornzellen, der iStiilingsdien (.Iruppe, die gut ontwickelt id, ^tiinmt. durchaiis mit der tur das menstdilidie BCickemnail gi\'dtigen Anordnuug.
Dilt;- kli inen polykloiiei. Mittelzellen findon .-idi be^ondi r - dicht gruppieri neben dem (\'ent.ralkanale nir dem .Slillinusi hen Iva n, /wisehen ilmen rallen oli grogt;se /dien aUf, die I..-ild niehr der Form der poh klonen Vordurhorn-zdhin, bald raehr de-rjenigen der Stilliugschen Zollon entsprodieu und dl zu • i 10- lö Stiirk, oft kranzartig angeordnet. und von I\'a^ rziigen umflodit.en, boisannum li\'.ren. Fs erinnerl, duss Vorbalton an die ba anderen \'J\'ieren au
dit\'ser Stellf vorhüiKlt.-no • r-mr - Ie (:nippo (Fi\'-\'. II. (!.). Unterhiilb tics 2. s. umciitf-s veiiiiM\'t sidi dt r Ciianikt.er iiifgt;er (iruppe, indein die ^rcs-^on Zeilen oline (iivii/.e in die Z\'-rsii-eutcn Zeilen dlt;-gt; VnrdorHörae^ ribcr^ohen.
Zahlreich sind die kloincn Zeilen der Substaptia ^elfi|iinos:i i-ontraris, welche tells in diquot; Mitt\'-izcilcn, teils :ii die Imailen Hlnteiiuivnzollen 01m•i-.\'ohcn.
Wrdn nd Aec - ■ irius- nnd mediale (iruppe im 1. Sc!-;mciite oft sich l\'crrdirlt;-!i, ! lieken irn J. mon t wt-ii.-r aus cinander.
Inderti sidi im 1. Si imeiitquot; die inediale vordero Kcke des X\'orderbornes ul\'stuiv. gt;11 , i.ildet d11.quot;■■■■ ■ i1 ■ i-iiic Kinyc, fast n,i li vorn {re\'richtetx Kante (Fijt. li»), u.iiiz analog dem uumschlicheii lii\'icicenmai-ke; nur 1st\'iie seitliche Aiisbuciv Mui- - Vordenioriif srilrk-T als beim Menschon, wo sich oil eiier cine Binziehun^ (Fi.:. L\') (indct. Zwischen dt r Aeecssorius- nnd mcdialeii llruppe tritl audi flier cine n-order-• (irappo auf, die bei dem Affen viel S\'hari; r ahgc-iviizt id ds hei al loft rnensdilidien RüekeiiraarktB, die ich untersuchtei ll.ri Zdi n 11\'.■.quot;ii in ki inen, d- utiidi -•-..\'in.-ural aiigeordnett)n (ïruppt-n his zu 1 l sii\'H-k di\' :ii bci ■ uinuii; di Lnaraxcn dor Zoiltii si ml panillcl dor vardéren Kant\' do- Vorderhonifs ireriditet mid sreheu -omit fast sciikr(M:ht zu den 1 .iii;axon tier mcdialen Zdlcti. woldie dem imieren I\'ande dos Vordefhonitjs para!l\';l vei iauleii. Die AusliUifer def Zell. a gehon oft. in dichlein Zu. ■•inersials latiaahvarfs and et was naeh hinten in den Sei ton Strang, andere i-eits am inm reii Hand\' d(s Vfirdeiiiorn . entlang (Scletf-anch don Yorderdrang direkt durdisdzend zur vordoi-n Comniis.-ur. Drittons wenden sich Auslauter den vorderen Wiir/dhfmddii zu. Die Oestalt der Zeilen -telit otwa in der Mil te zwi ieii. a den inohr lün.-.-,-f liiriiiton medialen und tien att.sgesproclion polykloncn At:!-1 ■ . oriuszellen. Figonartig isfc das Knt-tdii, n und Veisi-hwinden dit er tlrupi\'i\'. Si\'■ triit ziterst in sit-horer (h dalt im Beginn des •gt;. Sognienlt.s auf und /.war hinter mid etwas inedialw.irts von tier Aitfssorius-ruppe, so dass sie Wie eino bt -•Midere Ahteilnng tier Idzteren aussidit, ganz wie Wawuiyra; die hinlere A bi ••ii ting dor lateralen vorderen lt;! ruppi im 4. (\'•crvicalnerveu des tiorilla abbildi;t. 15oi meinem t \'orco-\'■hu- zerfiol zWar die A., cs^oriu-. uppe im und 4. Segment audi hiiuflg in zwei Uiitergruppen, «lie ire rade hintereinand r hi-.-u I Ki . 12). Da- i tide-sen di\'- V\')u mir nifiiaiwrirrs liinfer ■\'••111 Acres-.-oriuskerii beohaditete (iruppe nicht ai- Abteiinng der Alt;-t;r;.-sorinsgrapi)è /u beti quot; hl\' li M-i, lehrt der Weitere Ver.aur. Sie l(ist sieh niinlitib sehr bald \\mii ;er Ai;t\'--erin-L-i uppe los, waivleri weit er medianwarts nnd nacli vorn und tritt milten zwisdit-n Ai-ee-stirius- uud rmdiale Oruppe. lm letzten Vit-rtel tl -. Seirment. - erreidit -ie oft den vertieren Hand dor gniueu Fignr uml liegt, tier medialen (iruppe iiilhor als tier Aeeessoriusgrftippe. Oft sprliigt sie in iii. nu dial\' (Iruppe oin, ist aber irotzdem durch ihr diehtcs (\'ielïigf von den
racist locker liegenden Zeilen der lot\'/teren in der Kegel gut zu uiitersclieiden.
Die mediale Uruppe int. im ganzen sowolil liinsiclitlich dor Anzahl wie der (; iiquot;.--m.\' der Zeilen dürftigor entwickoli als boim Mensciien; ljON)ndergt; föllt diesos lm 8. und 4. (\'ervica Isegraent auf. wo die für da- nionsehliclu-Uück»\'iimark so charaktcristisrho Zahlenzunalnne ganz Celüt. Dit.1 Sfci\'igung in der Curve der medialen Gruppe kommt nur darm hernus. wenn wir die xorderé Gruppt! zu der inedialen hinzuzi\'ilrlgn, was belui menschlichon liik\'kenmarke wegen der sddechten Senderung rneist nicht umgangen werden kunnte.
Im 5. iSeginenti- nilhert. sirh die vordere Gruppe wieder mehr der Acces-söïiusgruppe, sie vvird örheblich scliwftcher und srltenor und Isf im 6. Segment nicht mehr anfoutinden.
Eine laterale (bintere) Gruppe. ist sehón im Segment aiif vielen Schoitten wohl ausgeliildet (I\'lg. 12, 1. G.) und isl ven Anlaug do 4. Se;imeutes auf tast allen Sdmilton vorlianden. Sie zerlallt im ó. Cci-vicalni\'rven in .quot;! und mi-br Ünteitgi\'upjpu (Fig. 18, 1. (!.). Vor diesen liegt, durch einen l ascrzn^ iiiri-1 uut gesdiiedrai, der Aceesoriuskri n. Letztrri.T (Fig. 18, Ar. (i.) wëdbt den bifgenfiirmig ven der media Ion vorderen zur lateralen Ecke veiiaitfenden Rand des Vorderhornes eia wenig vor. Die (üestaltung der gra.uen Figur dos Vörderborue.s und der (ianglionzellencomple.ve gloieht in dicsem SogÉtente dmvhuus dor des Menschon, nur scheint die laterale Ecke wegen der massi-gor ai Kuhviekelung des Mittel- und llinlerhorno-; niciil so weit nacb ailssen vorzu springen.
lm Verlaufe des 6. Segment es vem-hwindet die Alt;-i•.lt;-ssoriusgruppt;. Das Yorderhorn ninnnt eine dom 7. Corviealabschnitl des Mensehen analoge Gestal( an, indein es ven einer \\ordoren, einor inneren und einer seitlichen Kante begrenzt ist. nur ist die vordere Kante relutiv kfirzer, datui\' sind abri die anderen beiden langer. Es erschcinl also das Voj\'dorhorn boim Menschen breit, bei Corcocebus mehr in di( Liinge gezogen. I»em entsprei-hend liegen die lateralen Gruppen bei Coreoquot;.-eblis an dim langen seitlichen bande dos Vorderhornes in fast gerader Linie Innteroinander (Fig. 14), wahrend sie beim ISrtensehen molir nebeneinandoi geordnet sind. hie laterale (Jruppe gt; riafll moist in eine vordere, mlttlore und hintore Abt.oilnng. Die- mittler-\' lo.-t sie.h jctloeli weiter dl; lalwarts ven der hinteren ab und sohlie^sl ,sicb enger an die vordei\'e an, so dn.- man recht gut die vordere und mittlere Al.iteiiung als laterale vordeiv Gruppe katexochen zusammonrasseii ka mi (l\'ig. 14. I. v. (i.i. Diesc laterale v•rdere Gruppe ist im 6. und noch im grüsslen Toile de li.igouüen Si gnu ai te - w. ii gi-ftsser als die laterale hint ere Gruppe (Fig. 14. l.h.G), wahrend beim Menschen eher das Gogen teil der Fall ist.
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laterale vordore Omppe die vordoro Kante des Vorderhornes vor, so dagt;s die tiraue Fistur jft/i mil ©incr gut gewölbteu, dio mediale Eeke überragondon Kuppe (Fig. 14) nach vorn sieht. Auch die hintere laterale Gnippe nimmt •jvgi-n das 7. Hegment inn an Zabl zn, und es zoifallen beide, vordero und hintere Abtei lung in je 2 ■gt; Untergruppen. Bereits von der Mitte des 7. Absdinitt\' s an wird dio laterale verdere Oruppo kleiner, wahrend die laterale hinten- (frappe noch continuiorlirh zunimmt. Tnfolgo lt;lessen wölbt die laterale liinhTf (irnppo das V\'irdei\'liorn stark seitlich ans. die vordert! Kuppe trirt zun\'k-k, so dnss wieder dio mediale i-j-ke am weitesten vorragt. Von diosei\' aus sclnvin-\'t siclj der :inssere Hand der grauen Figur in parabolisdiem Bogen, mit der starkstèn Kriimmung in der O eirond der lateraion hintereu Éruppi-und senkrc.\'i ht gegon die Axe de- Hiixt\'-rhornes einfallend, nur biswoilen durcli dio -olnvaeh vorgt;[)ringende laterale vordere Ornppe unterbrochen (Fig. 15).
Im letzten Viertel des 7. Scurnentos hat die laterale hintore (impj.i\' die lal - rah- vordert- an Zelknxahl bereits überflügtdt (Fig. 15, I. v, G,, l.h. (;.) Letzterc- isf iin zweiten Drittel des s. Segmontes kaum noch nachsiuweison. si\'■ lie-t zuli tzt aussorhalb \'lor \\\'i\'rdoren Wurzelhündel, wührend im Bereiehe d\'-r.-.\'llquot;\'ti eiit® noue (U\'Uppe aultritt (Fig. 10, v. (■.), die nach ihrcr Bezieiiung znr (irupiquot;-, von w.-lcin-r sio oft si-tover zu trermen ist, und lun-h
dein Char.ikti-r der Zejlrn dor vorderen \'Iruppe- dt-s oberen Halsinarkits analog zu sein h- inr.
Die laterale hinteiv Crupp-- wird vom Anfange des s. Segment es an kleiner, im ei-ten Dritiej de- I. Dorsalseginentes finden sieh nur noch • in,/ ine bis zn t; Zeilen (Fig. 10, 1. h. O.), bis im zweiten Drittel keine Spur mellr von der vorher so miehtigi-n ürupp) vorhanden ist. Ks stinnnt li gt; ilieser Bt-fund insniern .iüfta!llt;-nd mit: den Vorlifiltnissun des WAi.Di;vi;i:\'schen \' i -rilla , als bei beiden di*- ph y-i ologisch ■; ma tomische mit ore Orenze des Hals-mark- s iwas höh\'-r liegt als beini M.-nselmn.
Das Verbal ten der Sritenliornzellen vind der Stilling»-hen Saule ist das \'-■.l\'-ielie wi.-- l-eim lt; lurilla und Mensehen, L\'-iatere ist im ganzen ilalsmark |i1 -111lii■■h v aliandi-n, erreii-ht ibn- .-larkste Entfiiltung-im3. und I. llalsnorv. n v\'-r..\' . die /ahlentabèile sow it- im 1. Dorsalnerven, dazAvi,-i hen liegt .-in .Minimum im und O. Se ment. w- lelu. • im erston Viertel de- 0. Segrnentes am ausgesprochenston ist.
Dl-- Curv- der latoralen Zi-llgruppe (Curve 0) z\'-iea im Vergleich mit den Cnrv\'-n iler mens. lilichen Ilalsmarke einon langsameren, bereits inmitten de-3. S ..nietit*-- -\' inen Anting nehmenden Avitsti.-e: und i irien sanfteren, -\' bon im I. -eminent .-insetzendt-n Al\'dall. W\'ir -ihi-n molirore kleine Erbebungt-n, wei. hé von der letzten, nnmitleibar dein Binken vórhergeliendon bi-iriiohtiich
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Obernuit werden. .Man köimt»! dahö| versiu-lit si\'in, tliose IH/to l-lrhebung der
c der mouschlicben Cuitou analog zn sctzoa. Doch sid
entsjjricht wudor ihrer Form noch der Lage nacb derselbcn. Sie beginnt l»en;its im (gt;. .Segment, bleibt Üist Qas ganze 7. .Segment hhidnivh unf der llöbc, nm noch vor dem Beginne des 8. Abschnittes zu fallen. Ausserdein, und das ist das Auwsehlaggebejute, komml die Zahlonzunahme hauptstldilicli aul\' Kusten der lateralen vorderen (iruppe, wilhrend beiin Meuschen die laterale hiutere (ïi\'uppe die überwiegende ist, Dosbalb moine ieb, dass sie der Erhebung h der menscliliehen lt;\'urve oatfsprieht, und dass die Spitzo c einlaoh fehlt. Denken wir nns letztere in den Curven der mensehliehcn la toralen Oruppe lort, su orbalten wir das Bild deiquot; (\'ercocobuscurve. Wir baben aueh in diegt;er tlio Erb\'-bung ((■ im ö. Segment und den beiden Steigungou o und b jo i-ine kleiiK\'ie « und i voraul\'gobend. Diose eigenartige Üboreiastimniatig ist JedenialLs selir interessant; ob
aber eine lunktionelle Bedeutung beizumessen sei, kann
weiil oi\'st durcii eine grös-sere lieliie diosbezüuiie-her
typiscben Stoij
1
VIII
VII
VI
Un t ersuchun gei i gesic hert werden, Nur auf die auftaD ligen Ditferonzen imdistaieii Teilo der Halsansehwellung nn\'ichto ich grössei\'.\'s (Je-wiebt legen, worüber das Weitere im ;i. Absohnitte dieser Abbandlung,
Was die absolute Anzalil su ist, weiin wir /Ainarhst ruit
der Vorderhornzelleii des Cereocebns dem llückenmarke des m-ugoborein/ii Menschen vergleichen, das den (5iT»ss(mi-verhaltnissen nar,li am erst en dem unseiïïS Affen entspricht, im oboron lials-marke (1. •», Nerv) dilt; Zalil bei (\'ercuieblis elwas hölu-i i.Cer-•oeobns);
178-10 (Homo) , was wolil hauptsachlich dadurch bedingt, ist, dass die beiden obersten Segmente relativ langer sind als beiin Menschen, In der Ansrhwellvmg (4. Ilal- bi-s 1. Brustnerv) dageden weehselt das \\reiiialtni.- zu Dngimsten de-AHeti (0(1415: tl()520), so da-s audi die Zahl dei\' Vurderbönizeilen le--ganzen (\'(•rvioalmarkes von Cfi^-ocebus bititer der tie. Ngt; ngeblt;•renen zuriiek-steht iS.S5)80 : 134*360. Die Zahl de • Zeilen vom ö. Seguiente nu O\'-Vlr..quot;») ist nicht viel grgt;Vsei als die ei nes inciisi-hücliea i-\'öt-us im ■\'•, Monat \\rcrglei(:hi.!n wir nut dem aiisgmvuchsonon mensehliohen liiVkenmarke, sohaben wir zu be\'rüeksichligen. dass das (\'orcocebusiiiark el.wa 1 von der Lange de.s letzlereii betriigt, Uöducieren wir beide auf gieie.he l/uig- , n» liektunmen wir
;u\' ■
Ac.\' i
Curve Nquot;. 6. Zollenziihl der 1. (J. von Cercocobus sinicus.
40
cin Verhiilfoiis dor absolutcn Anzahleft \'Ier Vorderhornzellen der Ifalsan-.-i-liwolluiw V!gt;ti ungefahr ^00000 :250000: -4 : zu CUmsten des Menschen. Nouh auffiillfnider wircl die Ditterenz, wenn wir in Rechnung ziehou, dass dif Olierextrernitat dvs Aften enorm krïifbigcr istquot; als Uir eines mensrliliclien [nilividmnns, dessdö Halsmark dem des Cerrecelius an I.ilngc (ntsiirechen wdrde.
Die (ïaiTjIit-nzollen des Affetirückonniarkes tarben sicli im all;j.vmeinen nicht .-.i krif\'tb wiri die des mensi idichen. Kxqniisit chvomophile Zeilen finden sieh h;iMpt.siiI idilt;\'h in den lati r.ilen Ornippen. Etwas schleelite\'i- farben deh die /. len di r vórderen nnd niedialen Gruppe; sic sind nirist gut- chromodekt; in der nn I liaien Idntereii druppe flnden sich J edoch audi h9,ufijr kleinero clironin-pliobi Zeilen. Auflallend ist , dass etwa deiquot; Éieist sobr grossen Zeilen der latera It-n hinteren (iruppo hu distalen Telle der Halsanschwellung sich dnndiaus cliromophob • iiIer iiur schwacli chromodekt (ri .r. 1quot;), 1(5, 1. li. G.) vei calteii. Diese chr\'»mo|gt;hoben Zeilen sind dmviiw giVisser als die ehroinöphilen Zeilen d\' ii Grnppe. Igt;ie zeistreiiteii Zeilen, Zeilen dos Mittel- nnd Hmliuiiornes -intl mee : (ïhroinodekl, bisweilen mts chrÏMMophilen, hauflgoi- znr «.-hnmui-phobon Reaktion hinneigeöd,
lu den Maas-\'- li der Zeilen zeigt sich wonig üifferenz vom ittis-i\'wacliseuen nienschliihen Riickenmarke. Die chroniophilon Zeilen der lateralen Gruppe sind eher etwa- kleiner als lieim Meiisohon, wiihrond die cliromoplioben Zeilen dei lateralen liiidi ren Gruppe im ganzen etwas ^igt;sor sind.
% II / .l ll i (tcj- Kclict) 4
. f, , , r. Summa a. r,
ScLTtni\'tlt. m. O. v. (i. Vf.amp;.-t-l.O , bt. /.
dor Vz.
1. Serio l. 0 ló 25 0 I
nicht nicht 15 25 0- t
i gfiz.ihlt. gezühlt. 10 28 0 I
I. 10 25 0 3
II, bcric !. 0 12- 25 0 t
„ 2. 10—22 0—!{
:!. ilcsgi. desgl. to 20 O I
1. 10—25 0—5 5. to 20 0 lt;;
II. Scrif t, O 12—24 0—5
2. 10 O 10 t 10 10 ;{2 0—0 „ I 10 o II 3 15 12—28 0—5
1. 1 11 0 11 3 25 12—10 0—I
41
|
SeL\'ment. m. G. v. G. St. Z. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
llisolute Xalil «Ier 1lt;M\'(lci\'lioi-n/e]lIt\'ll. |
10980 12375 13265
I\'.M-MO (5885
\'}~ I I i
• gt;•) I \' \'
(l^samtsiuiiino: 88080.
fliiiiHsi- «SIT Xcllcn.
Mfilialc (Jl\'lippc. Scsgin. UTV. IV. 22:22(22) 10: :«-s (25) 20: 16 (30) I : 41 (lil -- 1(5: 05 (:i2) — 22 : 51 (:ii) ■ 25 : 75 (4:i .
Chv\'iinopholie /« lion. 10 : :i8 (25) — 21: 11(31).
Emlwoite: 22 - l-.\'i //.
Summa dor Vz.
Si\'gm. r-crv. I • -- 7185 8egm. ctv. IV -
r n II = 7700 „ V =■
,. „ III— 71)50 .. ,, VI
Summa = 225M5 „ .. \\\'ll
|
V | |
|
7J |
r. |
|
V |
dols. I Blimma
verdere (5rappe. Segm. .vrv. IV. - 31: 31 (31) - 26 : -2.; (86) - 33 : 39 (36) -(i; 46 11) 35 : 52 (43) 37 : 54 ■ 15).
l-lnihverto; 26—4-quot;)
in i i — 20\'43(\'29i 24:56(37
Art i-sonus^rupiii\'. .^cgm. mv. Ill- - i.».; - v ,
i \'liromophob: 35; -)i (43).
Laterale Gruppe. S^m, -on. V. - 18 : 30 (23) - 17 : 76 (36^ 26 : 54 (37)-
JO-.(55 (44) - 35:01 (Mi).
,-(gt;rv. VIII. 22 : 88 (25) - 35 : 35 (35 - 30 : 18 (38) - 35 : 61 (18).
(-hroinophobe unci scliwaeli. hromoclekti- Zeilen: 26: 12 (33) — 3o: 54 (43) ;5 ■ ,;i tr.) ■ 41: 63 (50 ■ 31) : 61) (52) 11 : 73 (55) - 59 : 61 (60).
Endwei\'to: 23 (50
Stilliu - i lie Zeilen, ^-na.. dor.. 1- - 17:33 24) -24:30(27 28 : 2s (28)-:;(i:31) 1) 25:62(311) 32:50 (40).
Eriilwei\'tc : 24 40
^eitenhorn/.elle)!. H. uin. dors. 1. - U : 25 (16,5)- 15: 37 (23,5) - 28 : 11 (34) -
53 ; 15 (38,5).
F.n.lw. 16,5 Bs,5 ■gt;.
. IV 13 • 15 (11) 15 : 24 (19) 18 : 22 (20) -Mit4ol»-!lt;n. bc\'Liin. -vi\\. 1\\ . i.j . ij v ;
20 : 21 22).
KndWui t1 ■: 14 22 w.
/.cll. u der Subsi ant i:i gelatines;! centraJis cire.-i 7 Cap. IV. INSECTIVORElSr.
I. la iiiiUM-iis I\',uro|»iwgt;is.
Die Inst. tivoreu zog ich luiupl saehlich deshalb zur Untersucl um den Mauhvurf nut • ;ne„ charakteristi-hon B.nvegungen auszunntz.n. Da -i. h mm bei .Hcm.-iu Tiere gan/ aullallende Diflerenzon in der hiKtoc-h-imschen der Ze.Uen herair-sfelite,,, hielt ich os fur angezeiat. auch die .U.Vertreierdic • , Oruppo, deu lu\'.-i uiid die Splf/.maus, ziMinte-rsudien, mn in.h M-.dirlikeit S|-. i-sdiir. n-uwn, die vielleicht ühnt funktionelle Heden-
tiviiü\' sinlt;l. aus/us( lili»-sfn.
■;u , i^-nartig des Igelrück nmarf n,it seiiu r langen canda equina bei der
■tu.....n-n I\'.,.)rarhtuim nu^ielit, \'-venig weirhl der inner.■- l\'au de- lials-
inark.- v..ri dem anderer saugeiicre ali\'.- Der Aufbaü der Zellgruppen i.t bald
l\'.el\'iui.le ara All. n. bald dem ain Mensehon idmlicher und mi l\'nn. ip
iiöclint\'iis wird die Lage.-mig der Cruppen durcli die andere l-ennung
U.
,1.., -,umi l\'ignr abu-eanderl. loutere ist in, aiig. ineinen kürzer in der
eran.
Dimension von vorn nacli hinton and daför mehr in die Brelte entwickelt als boim Affen und Menschen. Iter medialo Mand dos Votierlioroes vcrlauft schrft-K nnch vorn und aussnn, w.iln-cnd er bei den liislierbeschriel)enon Rücken-markon nieisl ziemlidi gerado nach vorn liluft.
Ungemein zalilreich sim I die Zeilen de-, Wittel- und Hinterhornns, wie audi bei den (iVirigun Veriretcrn die-er Familie. l)io Zolicii sind massouhafl, ziernlidi gleichmiissig. öline üWisM\'re Qruppeu zu bilden, über den ganzen lïezirk di\'s Mittelhornes zerstrent, so dass cine gonaueiv Eintfilnng kaum möglidi ist. Man kanu Mittelzellen. Seilenzellen nnd Hinterhornznilen naeli ihror Lage untërsdieiden, ohm dass sich aber Ix^tiinmte Graizen ziehen Hessen. In den oberen Cervicalnerven isl bisweilen r.ine centrale Gruppe ange-deutel. Mine dom Stillingsdten Koruc gleidiJguscl/t ade Zellgrüppe gelang mir nichi sidior zu bcstimmen. Die Zeilen sind durdiweg klein und kouimod sehr solten den Zeilen der Vorderhonigruppou an (Jrösse ttlüidi.
Die (iruppen des Vordcrhonies sind aussei\'\'rdontlieb •.•ut abgCMircnzt. lu den oborsteu bei don CHrvicalnervongcbieten ist die mediale Gruppe öèsonders \\ orzfiglidi aiisgol ildet und zerfftllt in eine vöfderc und Innterc t\'iiterabteiluiig. Im 4. Malsnorven uinunt sie bedenlmd ab, isl besondors lm 7. Nerven sohr schwiidi, run im Dorsalmark von neueru zuzunehuum. Der Accrssoriuskorn liegt moist etwas mdir seitlldi und bereits im 1. Si-ginoril uil-hor dem liande dos Vorderhorues als beim AlTon und Mensdien. Die medialolt;■ ruppe ist eutschiedon krilftiger entwickelt als der Accessoriu.skorn.
Zwisciien beiden (\':nippen tritt im -5. Scgun-\'htc cine au-^ezeidmel cluirak-terisiei\'le vordere Gruppe auf, die noch viel niachti^cr entwickelt ist bis lT) Zeilen al.- die glcichnainiiiv (■ rupoc d-- ■ •quot;•• \'•u.-. Da di -hte (!lt;-lï vo der oil parallel zu eiuander gi-riciiteten Zei Hei lier, der Oberaus doutlidit; t\'asor-verlauf Ifissf keinon Zweifel darulna . dass os sich um dioselbc (\'ruppe handelt. Sie liegt niiher der Acce.-Mirinsgruppo und ist vori der medialen dun-h eine breitere Zone graucr Hubst.-mz p-ehiedon als blt; im Alten und Meu.-dien. Die iascrzüge zu den vorderen Wurzelt\'asern und in den iSoitenslrang sind am dicht est eii |l i- . 17. v. (!.), w.ihrond ich bei (\'ore-icebn- die ZCc.\'e zum .Sciten-strang und zur erancu (\'ommissiir be -ouders deut lich linde. Die Zelhai unikreiseii oft in did item Zui\'.e von liinP n hei die Aci\'^soriuserupi\'e (Kic. 17. Ac. (■.), dioselbo forinlidi oinemrend. lm 4. Scgmeule ontfennMi sie -ich mehr von den Acer- -oriuszellen und lie. en in dor Mitte zwischen lotzteren und der medialen (Irupyie. Die verdere lt; iruppe liissl. sich bis zum AutiiQgdes (1 .Seguientes verfolgen und verschwindet hier ebenso plrilzlich, wie sie im 3. Segmento auttaudit:.
Der Aci.e-soriuskc.\'ru ist am untoren Ende des 5. Sc ■menP - nidit meln
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zu erkennen, die Accessoriu^liilndel sind beveiis irri mil tieren Drillel dieses Abwhnittes verseb^vimdon.
Die laterale Oruppe bildet sicb inmitton des 4. Sèumentes. Sie liegt hinler der Accessoriusgruppe und ist nicht immer gut vön ihr getrennt. Etwa in der Mille des tl. Segment es trilt eine laterale verdere Oruppe hinzu, \\velch| sich nicht, wie bei anden.ii Tieren von der lateralen Oruppe allmillllich les/u-lösen schoint, snndern gleieli von An fang an gut isoliert einselzl. Sie zahll zuersl nnr sohr wenige Zeilen, vergrössert sich aber rasch, so dass sie bereils am Knde des 6. Segmenles die laterale hint ere Gruppe an Zahl et was ilber-IrifTr. Sie treibl das Vorderhorn in eine Kuppe vor. \\velche die mediale (iruppe tiach vorn überragt. 1\'ie graue Figur hal hier grosse Ahnliehkeit mit dei\' des (.\'«.-reiicelmsrfli••!lt;lt;-nmarkiim 7. Halsst-gmenb.\' (l ig. 14); nnr ist: die A.xe des Vorderhonu\'s beim (gel scbrrm nach aussan and vorn, beim Affen last gerade naoh vorn gfrichtet. Dieses lüld bleibi bis zura Ende des 8. Halsabscbniltes last unvi randi\'ii (l-\'ig. 18). Die laterale verdere Oruppe ist im 7. Segmeiile elwa ilopSlt se gross wie die hinlere Ableilnng, ein Verbaltnis. welches bis zmn En l- des Halsmarkes iwstehon bleibi, wübrend bei den Affen und Mensehen .-tiilie- :i. :! die latei\'.ile hinlere (irnppe die v.«rilen.■ betrrniillich an Zahl nnd (5i\'nsst; nborflflgcll. Deim Igel ist eher da- Gegenleil zu vorzoichnen, denn die laterale verdere Gruppe persistkit noch am Ende des 1. Dorsalner\\en mit s Zeilen, wahreijd die laterale hintero Gruppe bereits in der Mille dieses Alisehnilt\' s vollstandig versclnvindet.
Die mediale (iruppe idmnit ain Kndtj des s. Cervicalnerven deullieli an /aid zu. sie breit el sirb seitlieh a us. Bisweilen k.-mn man von ihr einigo Zeilen scheiden, die als vordere (iruppe des Dorsalmarkes anzusehen waren, meist ist jedoeh eine Orenze zwisehen media Ier und vorderer Oruppe, deren Zeilen enlsc hied\' u vorhanden sind, nicht sicher zu ziehen.
Eigenartig ist da- Verhalten dei Seitenhornzellen. Sie erslrecken sich niciit nur seitlieh iti die Processus reticidares laterales, sondern audi in iangem Zuge nach innen bis in die hinlere graue Commlssur. Indern sich hier, dicht hintei den i ( ■ n 11 a I k a na 1. die Z.eilenzüu\'e von bilden Sellen her treffen , ent slehl ein dichter Zollenciitnph x , den man recht wolil a.ls hintere (\'oinissurengruppe bezei\' ine -Ti könnte. Die Zeilen liegen mil ilirett l.ang- ixeti para Hel, dichte KaT/ii.;e l.tfjilersviUs zu den i\'i ■■ ■ as relicitlares ent-eudend.
Die (lurve der lateralen Zellgruppe zoigt insoh rii giVissere Ahnliehkeit mit dein (,\'ereocebusmark als mil dein nieuschlichcn, well die höchste Erhebung si.-b breit (lurch den ganzen 7. Gerviculabschnitt erslrockt; sie kommt. und das i.-t \'lei llauplpunkl, 1\'ast ausschliesslich auf die starke Entialtniig der lateralen vorderen Gmpi\'K). Sie enlsiiricht da lier dein mil b bezeuimelen Teil
der Curven. Die vorhergehendeu Zacken irn ö. und lt;gt;. Segment entspreolieu niigefilhi\' den Steigungen «, a, rJ des Ouj\'cocebus- und Monschenrückunmarkus; doch luüchte ich uul\' letztores nicht allznvicl Gewiclil logen.
Die Zeiion von Erinacens haben diostdbe Orösse wie die chroniophiiefl. Zeilen von Cercocebus, orreichen aber weder die Maasse dor grossen chromo-
i n ui. iv v vi vu vin i
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Curve N0. 7. Zollcn/.alil der Ar.O. l.O. von Erina\'-mis Kuropacus.
phobon Zeilen des Cercocebus, noch der grüsslon Zeilen des menschlichen Riickenmarkes.
Alle Zeilen dos Igolrflckenmarkos si ml ziemlich gleichniiissig chromödekt, in der Regel /um chromophilen Cliaraktei\' hintVlienioigencl, nienials aber chroniophob. Sie Ireten bei (lurchfallondein Lichte sddeiht, bei l)unke.lfehtboleuchtiuig aber uusgezeicbnel dentlich hervur.
\\ ii \'/tk li I «Ier //d l«-ii inn Kriiiiiccu^.
,, . ,, ,, Ac. G. in Sumtna
Segment. m. G. v. G. 4.1. h. G. I. G.
I. Serie 1. (! ■ 16 () OKi 0 0
„ 2. 8 16 O—ld
1!. Serie I. 8- 1.8 u 8
„ 2. «—.15 0—14
. :i. 10—18 0—8
111. Serie I. 10-20 u 2 12
v 2. 8 — 1« 0 10 0—8
n X r. n; o in o 10
i. :! -15 o I a 0- 12
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\'laassc der /ciN-ii. |
Nfidiak (inippc. s.-m, lt;r\\. III. 14:26(1!)) - 20:20(20 13: 13 (24) • 20 : :gt;2 (25) 26 : quot;i4 (:\'gt;7) 24 : 61 (:!gt; 35 ; 10 i 10) — 35 : .quot;gt;0 (42).
Endwt rt^: l\'-\' 1-\'
Lafe-ralquot; S. •.•nil. oorv. \\ III. 20: 32 (25) - 28 : 2S (28) - 22 : 48 (32,5)
gt;5 (10) 26:01(40 1:!; 1:; (lü ^7 : 54 (45).
KiiÖW\' rii!: 25 15 i.
ZrÜ.MKlr- ............... 15:2110) 11:11(11) - 15:15 15)- 11:22(10)
22 : 2S (25).
\'1; i lt; \'ii/i \'1! - \'t i. 11.22 ir, -i : 2:! (I :\'gt;,5) 12:32;1»,5 12:41(22;.
K. •iorlt; \\ lis.
V(,.n iquot;r .Spil/.niaiis isoivx vul^arifi will icli nur orwaimon, dassi ilii\'i-(I iii\' ■ .■ii/i :|,.|| il(;- 1 l;ilgt;iii:irkr \'.lü\' \'.\'Ifti ho 1!\'\'aklioii auf N:iphtyl;\'(ïlinbr;11)11
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zöigen wie die des Igels. Sic sind cliromodekt und chromophil. Auf olm; genauero Bcschreibung dor O nippen muss idi cinstwciieii vomcht(.!ii ,• da die beiden cinzigon llückenmarke, welclie ich batte, bei der Homusnahme aus di-in Wirbelkanal arg iadieii waren.
lt; . \'I\'ai|»a Kiiropai\'a.
Der Maulwurf zeigt einon vou allen bishop bcschriobonefl Specie\'s abwei-i henden Befünd, wenig(.\'r in der Gnippierung dei Zellkürpei. deren örund-schema immer dassi.lbe bleibt, ais vielnirin in der inneren liesdialiciiheit der Zeilen, Die grosse Mehr/aiil dor Zeilen isl ausgozeichnet rliroinophob, wodnivh das Rüokenuiark ein ganz andere,-- yVuss.-lu® gewinut als allo bisher best-hrio-benen. Hie chromophobe Reaktion erstrei kl sieh mf alle Zellgruppen, von den kleinsten Zeilen des Hinterhornos und dor Substantia gelaiinosa centralis i is zu den gi\'ossen Vordorhornzellen. ils tindén sieh beim Maiilwini\' auch dünklo * Zeilen bf\'sonders in den Yorderhorngruppen, und zwar zoigt die Ver-tcilung beider Zelisorten oine Aii scgmciitalen (\'harakters, indeni Absc.hnitto n.it i;i, t nui* hellen Zeilen ruit anderen Absclmittcn, die tast lauter dinikt Z\' Hen l\'cliorbi-rgi\'U, all(irnieren. Letzb rer Brt\'und gewinnfc daduri Iran Intorosi;. dass icii das gleiche noch viel ausgcsprochenur spate)- an einora Kanmchon toststoHquot;ii kontito. Wo in dor folgenden Beschroibang die Reaktion dor Zeilen nicht lquot; sonder.- bemerkt ist, sind dicse chromophob.
Es f-lllt beim ersten Bliek die colossal dichtc Lage der Zeilen auf, besonder-das Hittelhorn isl von kleinen und miitelgrcissen Zeilen oft so hevölkort, dass dir Zeilen stellenweise wif l\'tlastoi\'steinc ancinandcr lii gcn. Aussur den Orupiion der Yorderhornzellon untenscheidet man auch dit\' bei anderen peren gernadhten Abtoilungef. Die Seitenzelion in dei\' rcticularen Substanz sind Oborall i\'ccht zahlreich* Die MitÈèlhornzellen sind oft in Örappen zusaïïlrncngodïangt, die man als lt;;:enl.rale bezeichnen kaun. (\'ianz constant ist einè in dor llöhe der iiintoron gra-uen (\'onnnissur Lreh-Lrcne Gnippe von Iquot; :!() Zeilen, dio wohl als SIiliingscher Kern anzusnhen ist. Mediahvaris neben diesom liegi-n die basalen liinterliornzellen, ein sehr dicld;er Zug kleiner, moist spindellïn\'migor Zeilen, welche sieh einerseils in dio. bintere (lomnii ur eigt;lrerktüi, andorer.-eaam Contralkanal hinanlziehen und so olvne deutliche Qj-ctizo in die Zellcii der Substantia golatinosa centralis üborgehen. Vou don Hiiderhornzolleu -aid die
hi\' Aimdrücko „ln.\'llt\' aud dunkiquot; Zellonquot; ^i brinièlic ich der Bei|iii\'iii)i(\',)iki ii ha!:, r. .. .wohl nicht ooiTekt sind, da. dio Z(.\'llen nicht, au und fnr ^ii-h hnil olcr dnnkot ■ nd. oiidrm diesel Ljïltor«chiod erst aus dor Karbimj.\' resjultiert..
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centrale)! die y:rr.ssten, (lie mavginalen werden urn so kleiner, je niiher sic dem lïnnde liegen.
Im dolnet der beiden oberen Ccrvii-a 1 m\'rven siml eine mediale vorderlt;! vind mediale hintere druppc gut entwiekelt. In beiden ftnden sich neben vielen kloinoron Zeilen, die obne dontliche (\'M\'enzc in die zerstretiten /clion des Vorderhornes übergehen, bis zn 10 Stiiok dor typischen grossen Vordcrhornzell\'-n; letztere sind besonders in dor vorderen modialou Grnppe v-n ri\'ton. lliei finden sich auch bisweilen, besonderst an der Orenze yon 1. umi s. in- :it einigo cliromöphile Zeilen vor.
Die übrigcn Zeilen des Vorderhomes bilden meisb einen odor zwol grosse Oöinpldie man als latcialc Ornppen bozeiclmen k.\'innte, dio jodoch mit der typisolicn luteralen Gruppe dor Gervicalanschwollung nichts zu tlum habon, wio srlimi die kleinere Form dor Zeilen lehrt, vielmehr den zerstreuten Vorder-hornzollon der bisher iiescliriebenen Species gleicbwertig sind. Vnter diesen Zeilen (inden sich meist mohrerc\' grosso Zeilen, die als .Vcn-s^oriuszollen geiten mti.-M-n. Einen dirokten Zusi®menhang dieser Zeilen mit Aciessorinsfasern habo ich zwar nicht gesehen, jedoch verlaufen die Accessorhisbündel in dor Kichtuug zu ilnicn. Ein gut unischriebonei\'Acccssonuski.\'i\'n ist nicht voihanden.
,lgt;io Mifctelzellen bilden meist cine rund gestalte to centrale Gruppe neben dein ( eiitralkiiuale. Neben den kleineren Zeilen flnden sich in dieser (iruppo nucli luuvfig gi\'i\'V-vsere, die oil kranzartig angoordnet sind. 11 inter dieper centralcn Gruppe\' li\' -i der stillin-jselie Kern. Stalt der einen centralcn Grnppe finden sich ;iuch hüutig mehrore kleine; letzteres ist besonders weiter dislalwarts der Fall.
lm Segmonte stumpft -ich die verdere Spitzo des Vorderhernes zu , ini r kurzeti N\'ord\'i\'i n Kante ab, un der sich die mediale vouleie \'\'iuj.)plt;\' jinsi»rc;itgt;\'t I\'-\', m. v. G.). Ktvva in mitten dieses .Vlwclmittes ^n.-nzt sich
von (gt;r mod ia Ion vorderen (.lt; ruppe eine bosondoru Grnppe an dor seitlichen lv ki der verderen Kante ab, welclie don Namen dor vorderen verdient. Besonders iliarakteristisch fttr sin sind ihromodekto und schwach eliromophilo Zeilen, die bei Dnnkiji\'oldboli\'uchtuii\'-; gnt he;-vorfereten bis zu 7 SI (lek. Neben diesen linden sji-h haufiir bis 4 Stil\'-k grosse chromophobe Zeilen. An dieser Stelle -ivu/r -ich ai» b die Ac\'•\'■ssoriusgrüppo viel deutlicher ab. Sie liegt am Seiten-r.indo do- Vei ■lerhornoo hintei\' di r vorderi vi Gruppe und tnhrt neben 4- 5 uiquot;.- \'-n chremophobiai auch einigo dunkele Zeilen. Auch in der medialon druppi\', I,. •niulor- diT vmleren Abteilunu: troton wonigo dnnkl\'- Zeilen auf.
hie dnnklen Zeilen mohrfm sich noch in dor proximalen Halite dos 4. ,\\ clinit t.o.-.. si(. Iivten hier auch untor den zorstrenten Zeilen de- Vordi.-r-liornc aul. dueb (ibi iasc.i n immer dii hollen an Zn hl. N\'ur in der vorderen
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(Fig. 20 v. (!.) und Accessoiiusgruppe (Fig. 20 Ac. (■.) sincl moist die dunklen Zeilen in dor Mehrzal vorhunÜen. Die vordere Oruppo ziihlt im 4. Segmente bis 12 chromophile und 5 chromophobe, die Accessoriusgruppe bis zu 6 dunkele und 5 holle Zeilen.
Am Ende dos 4. Alischnittos trot en in dor Niihe der Accessoriusgruppe unter den zerstreuten Zeilen gresso chromophobe Zollon auf, die ais Anfang dor lateralen Oruppe dor Halsanschwollung uufV.ufasseii sind, aher noch nicht deutlich abgegrenzt sind. Die mediale Oruppe isl (iliorall gut entwickelt und ent ha It ueben kleinereu Zeilen 14-20 mittelgrosse. Jedoch sind kaum noch zwei Abteilungen zu untorscheiden, auch ist die Trennung von den centralen und zerstreuten Zeilen koine sichere, was wold hauptsachlich darin hegriindot ist, dass die lypischen grossen Vorderhornzellen in der medialen Gruppe hier wie in don folgenden Al.gt;sdmittf:n weit sparlichér sind als in den obersten drei Sogmoaten.
Im sgt; gment. trilt an Stelle der Acci ssoriusgruppe, welche hier nicht niehr nachzuweisen ist, die laterale Gruppe. Dicso enthalt neben grossen chromophobon Zeilen stets einige schwach chromophile, besonders in der oberen Hidfte dieses Abschnittes. Hier sind auf einer kleinen iloihe von Schnitten fast si\'nntliche Zeilen des Vorderhornes so wie die centralen Zeilen schwach chromophil, und zwar finden sich auf der rechten Seite stets etwas raehr dunkele Zollen als links, in der unteren Hidfte diesrs Abschnittes ist wioder die grosse Mehrzal der Zeilen blass gefarbt. Die vordere Oruppe verschwind\' l am Ende des 5. Segmentes.
Hi no Stillingsdu; Gruppe, s -15 und mehr Zeilen haltend, ist fast immer verhanden. Die vor ihr liegende centrale Gruppe isl nicht immer so deutlich wi( in den oberen Abschnitten, moist linden sich mehrero kleinere centra1 Grtl|jpen odor audi ganz unregelmassige Anordnung der Mittolzeilen.
Die laterale Oruppe liisst noch kdne ünterabtoilungen erkennen, sie ziihlt am Ende des Abschnittes 25 -32 Zeilen.
Im Oebiet dos 0. Norven zerlallt sie moist in 3 Untergruppen, zwei vordere, von donen cine medialwarts (Fig. 21 1.0. I), die andoic lateral liirt (1.0. 2), und eine hintore (1.0. 3). Die vorder^ laterale Ahteilung enthiill auf der rechten Seite last uur dunkelf- Zeilen, wfthrend die Obrigon Abteilungen und, was das Aulfallendste isl , anch die gloichwei\'tige Ahteilung der linken Seite die typischen grossen diromophobon Zeilen aufweison (vergl. Dig. 21). Die lateralen Zeilen zühlerf auf\' jeder Seite dues Sdmittes 25 40, dariintlt;T beflndon sidi rechts 7 1(5, links nut 0 7 dunkele Zeilen.
Die SriLLiNc\'seho Gruppe Isl immer gut entwickelt und bost eh I ans etwa 15 Zeilen, die oft wie PflasterstdUe dicht aneinandor liegen.
j)le mediale l.lntore Oruppe obM Gronze In «e iWh» ,*• »»•■»•
...... is. « ..........^ entend
kreisiünnig 1m folg^den 7. AtschniUe .tivkt ,»
r i\'-I-P weit iKu-li vorn ;ius mwl wird von einei Kcliiciamp; . gt;■
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vrritnrtwkm M«\'iv„ K.uu.! •-»»«• \'m, ten,mute, »«**»
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I......... iTsuvtki ^ * »*0. «quot;w
Ifc\'üirk wW vnn dor Ud^lnn .«ion........................
^ nininim k^uuliis, luii und v.\'nitor nacli vtn\'n gf\'i inkt isk Uit. ^
lt;iruppn aeriMtt mdsl in elmi kleiner,■ %quot;ideie(li„---- • • ■
\' . lumm d v.fl. 2) Untnraljtólïli^. Die dmikelwl /,olkn in du.i
^.............„„ zm,, z„.»^ ^
X ZZZ*. m*- .W 7. Seamentes fn», uur alls dnnkeien /.e, »..
tm* meiircn • ieli die», wm-t «« l-el.ravhUielislen m In-. .
........... ..... .innie.n -ind,,^ ^ ^
2erstredteri Zeilen zum graten Telle ohremoptol. Am du M ii /.d, Sliinil,. jediquot; U well,™ -ie Wl, wodurel, ein lei,tofter Contmst „ut der later, in
(;I\'UDpo entstoht (Tbig. . , , .. or,
HO laterale «rappe * «-« ZOm, wovou d« Mehrznlil
Zell. n auf die vérdere Ableilung ken,ml., «liread die Innl.ene
\'■■ quot; i1,nlMlen Grill,pea sii,| in fee,a and den folgenden Alesehaitten
......i\'ii\' rl\'.\'vnrd, , .. nnd laterale Idnteie Grappe »„ndern »i,:li Im 8. Ke 5 me n t e
s,.iiu,.he Kami de, Verderl,ernes inneln hier ei.............
: dureh welche en, vorderer „nadrn^eher nnd eln r — ................^............
.......................^ ^ We.Miaerd!mHgemrafe„
..............
rikl d.r ohremephoben Zeilen ............ oberwlegt, wllhrend In gtaeter
„ ild-n..., eelH ^ie\'e , iuoinnpliiie bellen verhanden snid- lerie r werden
bl.eralen l.ihte.en G,uppe - her, d. In melir pro.nnelw,,,-,». 1 11
:!;■ 1 L ............ vaderen .......... in welelr r an, „lien Selnml. n ......an
51 -
dunklo Zeilen vorhanden sincl. Auf der rechten Seito finden sich stets mehr dunkle Zeilen als links, In der oberen ITalfte des 8. Segmontes sind rechts noch sehr viele dunkelo Zeilen, wahrend in der distalen Halfte die chromo-phoben Zeilen an Zahl deutlich überwiegen. In der lateralen hinteren Oruppö. sind hier in der Ilegol gar keil ie cliroinophile Zeilen mehr zu linden.
Die Suinine der lateralen Zeilen bef ragt in den oberen zwei Dritteilen 30—50, wovon auf die laterale verdere Gruppe 16—32, auf die laterale hintere 15—28 kommen. Die Zellenzahl nimrat von hier an in beiden lateralen Gruppen ziemlich gleichmüssig ab. lm unteren Drittel zalilt man nur noch 8 30 Zeilen, und zwar in der lateralen vorderen Abteilung 6 — 20, in der lateralen lunteren 2—13.
Diese druppen verse,hwinden etwa in der Mitte des 1. Dorsalnerven vollstandig. An ihre Btille treten teils Seitenzellen, teils die zersfcreuten Zeilen des Vorderhornes. Die mediale Gruppe zeigt hanfiger grössoiv;Zollonundbreitet sich etwas seitlich aus, doch ist eine abgegrenzte verdere Gruppe noch nicht deutlich zu unterscheiden.
Die Zahl der lateralen Zeilen steigt vom Beginn ties r». Segmentes an in die Höhe, um ihr Maximum im Anfang des 8. Segmentes zu erreichen. An der Bildung dieses Maximums nimmt die laterale vordere (Jruppe mit oiner nur wenig grosseren Zahl von Zeilen teil als die laterale hintere Gruppe.
Die chromophoben Zeilen sind grosser als die chrotnophilen. quot;Wahrend die grossen chromophoben Zeilen der lateralen Gruppe amiahernd die Grosse der menschlielien motorischen Zeilen erreishen, stehen die chromophilen Zeilen des Maulwurfes denen des Menschen an Grosse entschieden nach.
An/aliI «Ier \'/icIJfii lt;!lt;■■- lateralen aulquot; «\'iniT «n\'Ue «■!nes
Segm. cerv. V =25 32 „ „ VI =25-40 „ VII =18-47 „ Villi = 30 50 2 = 30 50 3= 8 30 dors. 1= 0-20
\'laasN«- )lI-r Xellcn.
Mediale (gt;ruppe. Segm. cerv. lil. Gros.-r (•liromophebo Zeilen. 15 :22(l.s) I 7 : 32 (2:i) 26 : 26 (26) — 22 • 30 (2«) — 30 ; 37 (33) - 38 : 52 (11).
Imdwerte: 18 -44 ,lt;«.
Latoralo Gruppe. !Sr,-m. cerv. VIII. Chroraophile Zeilen. - 13 22(17)—
22 : 26 (24) _ 20 : li5 (26) — 1(1; 15 (27) — 28 : 33 (30) — 26 : 43 (.!■gt;) J2 ; 4 1 (.! 1)
35 : 45 (40).
(;im.mophobe Z-dien. 2« : 26 (26) - 32 : 40 (36) - 37 : 16 (41) - 43 : 43 (43) -43 : 54 (18) — 15 ; 65 (54).
Endwi rte: 17 04
öeitenhornzeller.. (Jhromopliob. — 15:17(16) ii...ii(is; _o._8(_l) 17 ; 18 (29) - 28 : 30 (29).
Emlwerb\'.; 16 — 21\'
STItLING\'sche Zeilen. Chromophob. - 22:32(27) - 28 : 39 (33) - 33 : 48 (40).
Kleinste Zeilen iK.\'ben dom Centralkaoale. \' hromophob. —
(9,5) — 9:20 (14) — 12:26(18).
(\'ai. 5. CHEIROPTEREN.
I\'U\'CO(us iuiriJus.
Dns Corvicahnark von Plocofcus anritus hat ausHerordontlich grosse Ahnlich-kejt mi! deinjenigen von Talpn. Dieselbe beruht hauptsilehlicli in der gleichen l;\';i,rbenr\' iktion der Zeilen, suwie in der ülieraus dichten Lagerung dei\' Zeilen. j)ic Farbung der Zeilen ist eine weit gleichmassigere nis beim MauUvurlo, da chromophili\' Zeilen sich vit;l wenigor finden als bei letzterem. Die ZHen smd vlelmohr durchweg chromophob, abor nicht so ausgesprochen wie bei lal pa; sie sind lulullg tast chromodekt, so dass sie schlecht von der giuuen Substanz zü unterscheideu sind. Die wenigen dunkelen Zeilen sind nur schwach über-chromodekl und treten moisi erst bei Dunkelfeldbeleuchtung gut hervor. Urn sicher zu sein, dass es sich wirklich uin eine der bpecies eiKOiilliümliiJie lloaktion dor Zeilen handele, sohnitt Ich zwei llalsmarke und land bei beiden
genau die gleichen Vcrludtnisse.
Da hczüglich der Hint. ilung und Anordnung der Zeilen fast dassolbe gilt wie bei Talpa , werd. ich mich hier knrz lassen und nur die Busonderheiteri
anführen.
lm 3. und 4. Segment (Fig. 24) sind neben der medialen Gruppe cin,. vfi-deiv und eine A(. essoriusgruppe zu erkennen, doch sind alle droi Gruppen sehr schlecht von den zeratreuten Zeilen des Vorderhornes abgegrenzt. ini l. Scgmotil finden -ich in di\'-,-.-n Gruppen schwach chromophile Zeilen, 1,vonders in der vorderen Gruppe (Fig. 24 v. G.) und dom Accessoriuskern (Ac. G.). und hier vorwiegfiid auf der relt; hten feeite. lm ■). Segment voi-schwinden letztero beiden Grappen.
Die laterale Gruppe entwickolt sicli in mitten do» 4. Halsabschnittos. Sic eutlu\'ill nebenwenigen übercliromodekten Zeilen die typischen grossen chroino-phoben Zeilen, welohe meisfc otwas dunkier geförbt ersulioinen als boi Talpa. Die Gruppe zerfallt im 5. Segment in eine vordore unci liintore Abteilung (Fig. 25 1. v. G. und l.h.G.), die nicht immer deutlich geschieden sind. in der Regel ist dio laterale vordoi\'e Gruppe etwas grössor als die liintore. Moist en thai t die laterale Gruppe 2 3 dunklere Zeilen; nnr in finer kleinen Schnitt-reihe im untèren Drittel des 5. Segmentes, anf der linken Seite bosteht sio aus fast lanter schwach chromophilen Zeilen.
Die laterale vordere Gruppe zerfallt luiufig in 2 Unterabtoilungen, die im 5. Sogmente hinter einander, im folgenden, CJ. Abschnitto dagegen wie bei Talpa neben einander liegen.
Die laterale Gruppe ist hier sehr voluminös, nimmt don grüssten Toil des Vorderhernes ein und drangt sich nacli vorn und innen bis an die mediale Gruppe heran. Die laterale vordere Gruppe ist im 6. und 7. Segment slots grosser als die hintore. Hire Zeilen liegen im 7. Segment sohr dicht, oft in meliremi Jleihen kottonartig neben einander, so dass weitere Unterabtoilungen nicht niolu\' zu maeheh sind. Anf dei\' Gronze zum 8. (.\'crvicalnervon werden beide Grappen schwaoher, und zwar die laterale vordere etwas sc-lmollcr als die laterale hintore, doch ist ci\'store immer noch griissor oder inindostons ebon so gross wie die laterale hintero Gi\'uppe. Die laterale vordere Gruppe zieht sich nut ihrer Zaldenabnahme zugleich aus der modialen Partio dos Voi\'dërhornes znri\'ick, wodurdi zwischen ihr und dor modialen Gruppe Platz gescbaffen wird füiquot; die Bildung der vorderen Gruppe dos Dorsalmarkos.
Die grauo Figur zoigl im 8. Cervicalnorvongebiot grössere Ahnlich-keit mil dor entsprechendlt;ai Figur dos Affenrückenmarkes als mil der des Maulwurfes. Es findot sich eine starke laterale Ausladung, in wek;her «lie beiden lateralen Grappen liegen (Fig. 26, 1. v. G., 1. h. G.). Die verdere Abteilung ist bier die kleinere und liegt dachartig vor dor moist kreisfonnig begrenzteu hinteren, doren Zeilen ungemein dicht, jpflasterartig, zusainnioii liegen. Im miltleren Drittel bestoht die laterale vordere Gruppe anfangs noch ans wenigen Zeilen, um dann ganz zu verscliwinden.
Die mediale vordere Gruppe l\'ührt neben don slots zahlroichen kieinoron Zeilen moist einige, 3 5, grosse ehromophobo Zeilen. Aussen neben dor modialen Gruppe taucht eine deutliche vordere Gruppe aui (Fig. 2(1 v. (!.), welohe bis 6 grosse helle Zeilen zahlt.
Am Ende des s. Cervical nerven fanden sich anf melireren Selmitten re. hi - im gan/.en Vorderhorn zahlroieho iiberi hromodokle Zeilen ver. lm oberen Drittel dos 1. Brustnerven sind mchts tast ;dle Zollen des Vordlt;a-
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und Mittolhornés sdnvadi chromophil, auftallender A\\oise links nh ^oihIjv Die latenilo hintere Gruppe versohwindet an der Grenze von obevem und
mittlen.ni Drittel dos 1. Dorsiilsegmentes. Mediale vordore und vordere Gruppe sind gut ontwickelt und enthalten zusaminen bis 10 gros.-e blasse Zeilen.
vin
Die Anzahl der Zeilen der lateraion Gruppe (vergl. Curve 8) erreicht iin 6. Cer-vicalnorven ilircn Höhepnnkt, welcher dtr Steigung ^ der anderen Curven analog sein düri\'to, halt gt;kU audi noch im grössten Teil dos 7. Segmontcs ziemlioh gloichniit-sig uut der Höhe. sinkt aber beroits am Kndo diesos Abschnittos, um audi im 8. Segment nicht wieder von neuom zu stcigen.
Curve Squot;. 8. Zelleuzahl der l.c. von PliMjotns au ritus.
/.ahl «l« i lalrraIcn /.i lCcn auf « liu r •». Ilc « Iiu-h
-25 ;!2
35 -35
45 45 40 40 40 - 40
36 -34
24 18 10
ïScgni. cerv. V Serio
1
2. 3. 1 2 : 8 4: !
2 :
O
0
\'i
1
2 3
VI Serif!
VII Serie
VI11 Serie
1 Serie
2 und
dors.
--10
= 18 = 12-= 24-r- 30-= 28-= 80-= 28-= 25 = 20 = 18-= 15-= 12-: 6 0 =: 0
Ui,. Ma as se sind die gloichen wie bei Talpa., weshalh ich mich auf die Angabo dor Or-\'-sso der motoris\'-hen Zeilen dor latoralen (Iruppe bosdii\'i\'mke:
l.atoral\' Grup])o. (Jfisse- diromopholn! Zollon. 28:28 (28) - 22 :37 -30 . ( (•_\') - t:i : 13 (Mi) — 10 : 54 (40) 12 : (11 (52) 42 : BT (53).
CAI\'. VI. HALSMARK DES KANINCHENS.
Yon Kaninchen untersuclite ich die I lalsmarke oines cc.. 16 Tage alten, 48 mm. langen Kmbryonen, eines 23 Tage alten Embryoneu, eines Neugeboronen, eines 14 Tage nach der Geburt stellenden Tieres und zweier erwachsenen Tiere.
Die Gruppierung der Zeilen ist in allen diesen Stadiën die gleiche. Öchon bei dein 48 mm. langen Embryo si ml die Vorderhorngruppen zu erkemicii, óbwohl last ilie ganzo grauu Substanz aus dicht aneinander gelagerten Zeilen besteht, die nnr durch s|)arlicho Stfltzsuiwtanz oder Nervenfasern dufdisetet werden. Die etwas krüftigere Fftrbung der Zelleiber der motorischen Grappen h\'lsgt dieso als dunklere plaques hervortreton. Man imtorscheklet meist gut eine mediale und mebrere laterale Grappen. Bei den alteren Einbryonen und beiin Neugeboronen sind die Vorderhorngruppen recht gut gesondert, oft besser als buim erwachsenen Tier, da die Zeilen in den einzelnen Ha,ufen dichter aneinander liegen. Jedoch Ist ein genaueres Studium der Gruppierung so wie eine sichere Zahlung ungemein erschwert durch die schwache Farbung der Ganglienzellen und durch den L\'nistand, dass, auch noch beim Neugei)orenon, die ganzo graue Substanz ein dichtes üefüge von Zeilen dar.stellt, die zum Teil noch wenig difleienziert sind. Auch die Zeilen der Vorderhorngruppen wuichen noch erheblich von der Gestalt dor ausgewachsenen Zeilen ab: die ümrisse ilirer Leiber sind viel weniger bestirnnit, die Fortsatze erschoinen breit und platt, ebenso schwach getarbt wie der Zelleib. Das EQckenmark eines ueugeborenen Kaninchens steht in seinom Entwickolungsgrade etwa dom eines ö Monate alten menschlichen Embryoneu gleich. Es muss also beim Kaninchen ein relativ grösserer Teil der Ausbildung desRückemnarkes extrauterin erfolgen, als die\'s beim Menschen der Fall ist.
Dei einem 14 Tage nach der Geburt getoteten Kaninchen ist ein gewaltiger I\'ortschritt zu verzeichnen. Hier zeigeu die Zeilen dioselben Fornieu und das gleiche \'l\'inctionsvorhalten wie die des ausgewachsenen Rückenmarkes. Wii con.sta tieren hier genau die gleiche Anordmmg der Zeilen, uur ist die relative Anzahl der Zeilen desjüng^ren Rückeninarkes, wie nach Analogie tloi\'a.n niensc.h-lichen I! ii eken marken lestgestellton Tliatsachen vorauszusetzen war, die gr\'quot;gt;sser« •. Die absoluten Zahlen halie ich nicht bestiinint, da aus den iieivcluiungeii an menschlichen Rückenmaiken im Veroin mit den Befunden jbiuciKs1) om Froschriickonmarke gomigend horvorgohon dürllo, dass nicht nur intrautoiin, sondern auch noch nach der Geburt eine Vcnnehmng der grossen motorischen (hmglionzellen ver sich geiten muss, Aus don unten angeführten Maasangaben ist deutlich ersichtlich, dass das \\Va,clistinn dor Zollon sohr langsam fortschroitet
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unci bis zur Geburt noch nicht vullendet isb. Die Zeilen des 14 Tago alten Kaniiirhous stohen hinter denen des erwachsenen Tieres noch betraditlich an (i si ■ zurück.
Inten ssant ist os, dass sich bezüglich der Farbenreaktion der Zeilen indivi-duelli- Differénzon vorflnden. Es wies nainlitli das eine der von mir nnter-suchten erwaclisenen Kaninuhen sehr vielo «.\'hromoptoobe Zeilen auf, wahrend sioti bei dera anderen Cast irar koine deutlioh chromophobe Zellon, sondern eliroiuodoktt; und cliromopbili Zellon neben einander f\'anden. AVie bei anderen Tieren, so sind audi bier die polykloiien Voïderhortizollen um so gi\'isser, je Weniger inb usiv sie sioti fur ben. lt;.)B\'enbur sind die Angaben von Dr. Sagt;s ••••), dass sich die Zeilen bei der Beharidlung der Schnitte mit C\'arrnin oft schlecht gdiirbt batten, wahrend in einera Fallo bei Dnrchfarbung des Rückemnarkes in toto mit Ammoniakcarmin \'die 1\'ufbung vorzttglicb ausgefallen sol, auf die envuhnti\'ti individuellen Untei schiede im liistochemischeu Vcrhalten der Zeilen zunickzivfIdii\'en. Die Dunkelfoldbeleuchtung bietet hier ein vor/ngliches Mittd , um die echt chroniodekten, bei mittelsfarkeii \\ ergrcissernngon oft kaum zu erkennenden Zeilen deutlich hervortreten zgt;i lassen.
Dl\'1 Gruppen zeigen im wesentliehen dic.selbo Anordnungwie beim Menschen und Aflcn, doch sind sio weniger schart\' begrenzt. Die graue Pigur ist in den obersfen 3 Segmenten ziemlich st.-bla.nk und der des menscblicben Mark es sehr abnlich. Die mediale (Jruppo ist. hier gut entwickelt und zerfallt ha.idig in die typisclicn zwei Untorabteilungen, von donon die vordoro moist die starken; ist. lgt;ii- Ac-ccssnrin-grupiquot; ligt; gt anf\'angs in der Mitte des V\'orderbonu•gt;, rftckt aber im 2. Segment an den seitlichen Rand. Hauflg gruppieren sich die Zelllt; u di- Mittelhornes zu contralen Gruppen, von donen eino in gleicher Höhlt;? mit di in (\'• -ntralkanal gdogeif Gruppe (l-\'ig. 27, c. lt;«. 1), in dor sich ofters oine Hi-ibe grosser Zeilen limiet. bc-sonders cpTistant ist. Hinter diosc-r liegt niuisf cino kleiner-• Gruppe kleinerer Z- llon, welche sich einerseits hinter dom (\'-■ntralkanal in die grauo Commissur erstre-kt, anderorseits in die bnsalon Hintcrborn/cllou übeigohf (Fig. 27 c. G. 2). Die, Sni.i.ixc\'schon Zellon sind dcuflich v-u\'handen; sio haben densolbon (quot;haraktor und die gleiche Lage wie beim Menschen und Allen.
Im :!. Segment trift zwischen A-\'-^sminskern und medialer vorderer (irupp\'- die vordoro (imppe auf. 1 gt;1«zeiul nicht das charakteristis-dio dichte Gduge dei gli-ichniimigcii Gruppe dos Aften- und Igolruckenmark-\'S, sondern gloichf inehr der des Monst-ben. Die drei genannten Gruppen Hogen hior mehr hinter einander, widirend -iio beim Aften und Menschen mehr neben oinander go rei lit --I si-heinen. sio sind sell on auf einom Schnitte gleichzeitig gut ausge-bil-l-t mi I meist ziomlit h bogronzt.
Im 4. Segment, ein wonig unterhalb der Mitte, tritt die laterale Gruppe auf. Acc-essorius- und verdere (\'iruppe rücken weiter «ach vern, so das» sie jetzt mehr neben einander lagern.
Im 5. Segment niinmt das Vordorhorn cine viorei.-kige, stark seitlioh entwickelte (.lestalt an. Es ist von einer inneren, einer vorderen, oiner seit-liehen und einer knrzen hinteren Kanto begrenzt (Pig. 28) und zoigt auffal-loudo Ahnlichkeit mit der entsprechenden Figur des Igelrückenraarkes. In doi* lateralen vorderen Eeke des Yiereckes liegt die Accessoriusgruppe (lig, 28. Ac. G), hinter ihr die laterale Gruppe, welohe wegen ihrer typisohen grossen Zeilen meist besser abgeschlossen erscheint als die andèyen Grappen. Siezertaill moist in 3 nicht sehr gut geschiedone Unterabteilimgen, von denen zwei vorn, eine hinten gelegen sind. Eine vordere Gruppe ist anfangs deutlich -isu erkennen (Fig. 28 v. 0), weiter distalwftrts aber selten mit Siclierheit m bosthnmen.
Der Aceessoriuskorn verschwindel im An tang des 6. Sogmontos. Die verdere Gruppe ist hier nicht mehr nachweisbar. Die laterale (i-ruppe zertallt im (gt;. Segment in 3- 5 Unterabteilungen, von denen die vorderen die mediale Gruppe etwas nach voed nberragen. Die striji.ixo sclïen Zeilen sind verhanden, aber weit sparlicher als in dem oberen Telle des Halsnjarkes. Desgleiehen findet. sich eine, gut begrenzto centrale (iruppe viel seltener.
Das 7. Segment zeigl im wesentlie-hen die gleichen Verhültnisse. Die laterale Gru]gt;pe zerfilllt in eine vordere mid bintere Abteilung, welelie jedoch meist nndeutlicli ev -cbieden sind. Dilt;! Zalil der Zeilen gelit etwas zurück, uni sich erst gegen das 8. Sogment wie.lor orheblich m mehren.
In diesem Abschnitte (.•■rreicht die laterale Gruppe ihre grösste Ausde-lmung. Laterale vordere und laterale hintere Gruppe érseheinen besser gesondért als im vorigen Abschnitte. Das Vorderhorn bildet ein sehrag nach vorn aussen sich erstreckendes Recliteck, dessen ganze verdere Ilalfto von dor lateralen vorderen Gruppe eingenommen wird. Diese erreioht ühnlieh wie bei Talpa in Segment VII auch den medialen Rand der granen Figur und zertallt in einen medialen und einen lateralen Teil. Sinter letzterem liegt die laterale hintere Gruppe. Diese ist anfangs kleiner als die laterale vordere Gruppe, am distalen Ende des 8. Segraentes ebenso gross, da oinei\'seits die laterale vordere (irnppe abnimmi, andererseils die hintere an Zabl gewinnt (Fig, 29, 1. v. G., I. h. (1.).
Itn 1. Doi\'salsegmen1 trilgt das Vorderhorn grosse Ahnlichkeil rnitdem s. Abschnitte des (joi\'cpi\'obnsrückeninarkes zur Schau. Ks ist dreieckig, die innere und anssnro Kante stossen vorn in einer stumpf abgfinmdeton Spitze zusammen: eine kurze hintere Kante springt in die seitliche Gren/.schicht, ein. Dio lateral\' hintere (iruppe ftberholt die laterale vordere an üinlang und in der Anzahl der Zeilen; sie bestehl ïioeh bis zum distalen Undo des I. Dorsal-
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norven als ein runder Zellencoinplex, wilbrand von der vorderen Abteilung Sichliesslk.\'h uur noch voreinzelte Zeilen sich finden. Dies*.- liegen dicht binter dom Ursprunge der vorderen Wurzelbündel, wahrend im Beroiche dersclben eine vorderc Oruppe. aul\'trilt: (Fig. 29 v. G.), die nicht immer doutlkh von dor inodialcn vorderen CJruppo geschieden ist. Ein Seitenhornfortsatz isf noch nicht vorhanden; die Seitenzellen liegen noch binter dor lateralou hinteren Oruppe im Reticulum der soitlichcn Grenzscbicht. Die STiLLixo\'scben Zeilen orscheinen hüuflgi.-r als im 5. bis 7. Segment, doch iminerhin spilrlicher als iin Affen-uhd Menschenrückonmark.
Die Curven der lateraion Gruppen stimmen darin überein, dass die Erhebung au der Orenze vom 4. mul 5. Segment erfolgt, eine kleine Remission
im 7. Cervical nerven zn verzeicbnen ist, und dass das Maximum im 8. Segment erreicht wird. Der Abfii 11 erfolgt nicht so srimell wie beim Menschen; die Zahl liillt sich das ganze S. Srgment iiin-
i
dureb auf der Höhe, erst mit dom Beginn des Brustmarkos setzt die Senkuiig der lt; \'urvo ein. Bei dom N Tago alten Kanincben{Curve 10) liegt sogardie höcb-stcStelle im Anf\'angdos I. Brustabschnittes. sant ist dii Gruppierung dor ohromophoben und cbromophiien Zeilen bei dom eiiien der untersui-htlt; n erwaciisenen Kaninchen. Man heobaebtet bier ein Altornit,\'ron beider Zollonsorten, so da^s sich hiluflg in der proximalen und distalen Hfllft© eines Segmentes die entgegengesetzte Farbenreaktion zeigt.
lm obfivu Drittel iles 1. .Segmentt-;s siiul die Zeilen zuin grössten Telle i liromophob, bcsonders in deiquot; medialen Oruppe flndon sich grosse chromo-phobi\'Zeilen. In den unteron zwei Dritteli. verhalten sicb dii: Zolkn (•hromophil Oder iiiroiiiodejci; uur die marginalen llinterhornzellon bleibon durebweg rhi - walnvnd lit naii ralon Zolleti und die übrigen Zeilen de.- Mittoi-und i linteiquot;honi\'-s sich dunk* ! l tIh h.
^ ui
(\'urvt Nquot;. 11 Zollenzivh] di r 1. O. Ac. O eirios orwachswum Kaninohons.
Nquot;. 10. Zelk\'ii/.ahl der Ac. C. 1.0. 14 Tagc Kaninclu\'ii.s.
Ollivi
[nterei
Im 2. Segment hellen sich die Zeilen wiederum anf, so class ira zweiten uiul dritten Viertel, die Mehrzahl dor Zeilen cliroraophob ist, lm letzten Viertel mehren sich wieder etwas die (hinkelen Zeilen, olme indessen die Majoritftt zix erlangen. Besonders enthalt der Arcessoriuskern dunkele Zeilen.
In den oberen zwei Drittoln des 3, Segmentes sind ehromophile Zeilen in der Mohrheit verhanden, wührend im letzten Drittel wieder Zunahme der (hrompphoben Zeilen zu verzeichnen ist.
Beide Zellsorten linden sich etwa zu gleichen Teilen gomischt und nicht so ausgeprRgt den alternierenden Charakter anfweisend im 4. Abschnitt. Auf der linken Seite sind auffallend mehr dunkele Zeilen vorhanden als rechts.
quot;Wahrend im An lange des 5. Si%\'nientfs die chn nnbphilen Zeilen (iberwiegen, sind in der parizen distalen I lalf\'te die ehroniophobcn weit zahlreiciier. Am untoren J\'lnde dieses Absdinittes kómmen tast gar keine ehromophile Zeilen mehr vor. Auch hier weist die linke Seite stets mehr dunkele Zeilen auf als die rechte.
Im oberen Drittel dos 6. Segmentes behalten die chromophoben Zeilen noch das üborgewidit. Nur links finden sich meist einige dunk Ie Zeilen. Im mittleren Drittel haben sich links fast alle Zeilen dunkel geförbt, wfthrend sie rechts chromophob bleiben. lm untereu Drittel sind die Zeilen dos Mittel-und riintt rhornes deutlich chromophob, die Zeilen der lateralen Gruppe etwas dunkier, meist chromodekt.
lm Anfange des 7. Segmentes sind neben zahlreichen chromodekten Zeilen einige ehromophile und einige chromophol ie Zeilen vorhanden, wei ter abwilrts, im gnissten Toilo drgt; 7. Segmentes herise,ht die ehromophobe Reaktion vor.
Dasselhe gilt von der proximalen Halfte des 8. Segmentes, wahrend sich in der distalen Halfte neben chromodekten Zeilen sehr vi(;le chïpmophlle finden, letztei\'e wieder links deutlich mehr als rechts.
Aulfallend wird die Differenz zwischen rechter und linker Seite iin I. Dorsal-segment, wo oft das ganzo linke Vofperhorn von chromophilen Zeilen erlulll ist, wiihrend auf der anderen Seite die Mehrzahl der Zeilen sich chromophob verhiilt mil schwach chromodekten Zeilen untormiseht. hn letzten Viertel tinden sich beiderscits lanter sehwach ehromophile Zeilen.
ZAHLENANGABEN.
i) Vnziilil «Ier //i\'l I in ilrr lalcrtilcn («rupiM- und IccfN^oi-iiissriippf lt;!i\'s II jiKoii Ui)iaii(chi-iis.
|
Serie 1. Sorio 3. 2 10. Segm. III. Ac. (I •— 2—12. IV. Ac. C. i.l! 5 I t. |
Soi\'io 3. Si\'i io 4. 12. 2-12. 6-13. (5 15. |
|
Serie 3. Serie 4. 15-35. 18-30. 16-30. 15 80. 10 — 24. 2s- 38. 20-48. 25-43. 18- 35. 10—22. |
|
2 ) A n\'/.alil Xrllt-n lt;!»\'«• lulcralen i u|»|ic eiiM-s »m h Kuiibuc\'Iu\'iiis. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
/,»h] (l« i- ^ I 11.1.1 VI«quot;«icli«\'U /.« Urn. |
|
Si\'U\'in. 1-0-4. .. li 0 3. „ UI — 0 -3. |
Segm. IV—0—8. „ V = 0—3. „ VI — 0 — 1. |
Segm. VII 0 — 2. .. VIII 3 i. „ dors. 10 — 4. |
;») naasst- lt;l«*r la»« ralen XvBIcmi.
a. Kaninclu\'nombryo von 48 mm. Lange, otAva 16 Tage alt.
Bchwadi diromophih\' /dlen. II : 17 (14) - 10:26 (16) - 13:20 (16) 14:20 17) 15 : 28;20,rgt;j.
I\'lndvYtTte ; 1 I 20.5 n.
h. 23 Tage alt,or Kaninchonembryo.
Chromopbile Zdlill. ■ 13:20 (16 26:26 (26) - 17 ; tl (26) — 20 ; 30 (2 1,5) 22 : 33 (27).
Endwerto: 16 27 n.
- 61 -
c. Neugebovenes Kan inch en.
Chromodekte Zeilen. - 17:20 (18,5) - 26: 33 (29) — 20; 43 (2!)) - 24 : 46 (34,5) -26 : 50 (36) — 39 : 39 (39) - 32 : 52 (41).
Endwerte: 18,5 4-1 «.
lt;/. 14 Ta ge alt es Kan inch on.
Chromodekte mul hroinnphili\' Zdlen. — 24:33 (28) — 28:28 (28) — 20:60 lt;35) — 22 : 61 (37) — 39 : 59 (48) — 50: 54 (52).
Endwerte: 28—52
e. Erwachsenes Kaninchen I.
Chromophile Zeilen. — 30 ; 35 (32) — 29 : 65 (43) — 37 : 54 (45) — 35 : 65 (48) — 56 :59 (57,5).
Endwerte: 32 — 57,5
/\'. Erwachsenes Kaninchen II.
Chromophobe Zeilen. - 33 : 52 (41) - 39 : 56 (47) - J6 : 69 (56) — 54 : 65 (59) -48 ; 7K (6 I).
Endwerte: 41-61 /lt;.
ABS (\'IN ITT lil.
Itesultate.
Ca:\'. I. BEZIEHUNGEN DER ANZAHI, UND GROSSE DER GANQLIENZELLEN DES IIALSMARKES ZU DEN BEWEGUNGEN DER OBEREXTREMITAT.
Welohe allgemeinou Bezichungen bestehen zwischen der Anzahl unci Grössc dei\' (ianglicnzellon dés ITal«rn:u\'kos i int rsnits, der Kraft und Feinheit derBewc-gungen dci- Oberoxtrt-miiiit ailderorscitm? Dir F ragt- raögo uns zunachst beschaf-tigen. M\\ fftgo ausdrticklich ..Ilalsmarkquot; und ..Oberextroraitatquot; hinzu, weil die fulgenden Thesou odor richtigor vielleicht Hypothesen nur auf\'Bcfunde am llalsniark oinoi1 Im -ehrankten Anzahl von Saitgetieren aufgebaut sind und einc V\'erallgeineinerung nicht oh no weiteres gestatlot ist.
Bass die Energie fines N.TVlt;.\'njgt;roclt;\'ssc« von d\'.;r Grösse der Zeilen, weidie dabei tiiatig sind, beeinflusst wird, ist a priori zn vermuten, da mit der Mmuv dt - in einem Zellleibo autgoliiluften Materiales anch die Siunine der SpannkriifYe wadisen muss. Bass in der That ein di rartiges VerhiVltnis obwaltet, dafür spridil d.-r I\'mstand, class die Oanglienzelle von ihrer Entstelinng aus dera Epithd des. Mediillarotires an bis /ann Aus.;i:wa.chsensein cles Rflcken-uiark\'-s nu (Iriisso bi standiu zunimmt. Es ist also cin gewisse-s Verhiiltnis zwisdirn d\'-rn AVai hstuni der (.langlifiizellen unci dor Gewiclttsziinahrne der Mnsknlatur nicht zu verkonntju; class dasselbe ind^ssen keinc-sweg.s dirokt p)\'\'portional ist, geht doutlidi aus den Zahlen hcrvor. Wir fanden fur die (irn si- dei- Zeilen der laleralen (iruppe des Mensihen folgendo inittlere Burch-messer (iibei- die Beroi-hninig cU-igt;.dben vi\'igl. Absdinitt 11 Gap. 1);
F\'quot;\'tus im Anting 5. Monat It; -27,5.
7 -33.
V
14,r
U. „ 23 -48. Au -rdragenr Frueht . . 17,5 -53. Knaln von 15 Jahn-n . . 20 -58. Erwadisrner..... 23—59;
1)
Fenier für die gioichen Zeilen des Kaninclienrnckenraarkes;
Embryo von 16 Tagen . = 14 —20,5.
„ 23 „ . = 16 -27.
Neugcborenos.....= 18,5- 41.
14 Tago nach der Geburt-— 28 52.
Erwachsenes.....
a) chromophile Zeilen. . = 82 57,5.
h) chromophobe Zeilen . = 41 —61.
Reclmen wir z. B. da^ ^erhaifcnis des (lewiciitos eines neugebfjrenen Kindes und eines Erwachsonen gloich 1 ; 20, so ergiebt sicb sofort, dass die Maasse der Ganglienzellen beider, audi wenn wir die aus den Dun-hmessorn annühe-rungsweise zu schatzenden V ulumina der Zeilen in Rechnung zielieii würden. durcbaus nicbt in deinselben Verhaltnisso steiien. Vielmehr .schreitet das Wachstum der Ganglienzellen verbilltnismassig larlgsamer tort als die Qewichts-zunahme dos Körpers. Dus Verhaltnis zwislt;;hen der Grösso dor Ganglienzellen and deiquot; des Körpers ist also nicht im arifclimetischen Sinne proportional, dass aber ein bcstimmtes Veihaitnis besteht, zeigt sich darin, dass die Ganglienzellen urn so langsamer wachsen, je alter sie werden, und dass das lebhaftesto Wachstum in die Enlbryonal])(;riode tiUlt, was ja in dei\'selben Weise vom Gesamtorganismus, speciell audi von der Muskulatur gilt.
Wollen wir verschiedene Tierspecics bezüglich der Grosse liner Ganglienzellen vergleicheu, so müssen wir die liistochemisch verschieden reagierenden Zeilen ausoinanderhalten, da wir gesehen halien, dass bei deinselben Individuum die chroraophoben Zeilen grosser sind als die chromophilen. Da ferner nadi Flesch jdenv histochemischen Verhalten der Zeilen el no Functionsdifferenz zu Urundo liegt, dürfen wir die beiden Zellsorten nicht ohne weiteres confun-dieren. Unter Innehalten dieser Vorsichtsmanssregel erhalton wir für die Grosse der Zeilen der untersnehten Species folgende vom Kleineren zum Grosseren aufsteigende Reihen:
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A. Chromophobe Zeilen. 1. Plecotus auritus, , . 28 53. 2. Talpa Europaea. . .) i 36 3. Cemicchns sinicus. . 33 60. 4. Guniculus doniesticus. 41—61. |
1. Taljta Europaea . . . 2. Erinaceus Kuroparns . 3. Corcocebus sinicus. . 4. lt; \'nnirulus domest icus . 5. Homo...... H, Ch rolïio ph i le Zcllon. 17 25 23 OO •15. ■46. 33 59. |
Demnach sind bei deri von mir untersuchten Species die Zeilen um so gj\'tjyHcr, je grosser der Kürpor des \'i ieres. Docli h;il)on wir ciuch hioi wiedei um keiiu\' arithmetisch proporl ionalc Reilion, da dor Grfissenunterschied dor Zeilen im Verliiiltnis zu dein dor Körpergowichto ein aussorst geringer ist. Da wir nun doch wohl vermuten miissen, dass die Zunahme der Spiinnkrafto in den m rvösen Eletnonten mit dor Znnatimo dor Krirponnnskulatur gleichon Schritt hi\'Ht, so künnen wir daraus wtiter den Soliluss doducioron, dass die Zunahme der Spannkrüfto dor Nervonelemento nicht proportional ist dem Grössenzawachs dor Zollonleibi-r, ö;iss violmohr cine iieringe Volümszunahme oiner Ganglionzello sohon eino verliilltnismassig bedontende Erhöhung von Arboitskrat\'t ormöglicht, eino Annahmo, die mir dnrchans nicltï wundoibar erscheint, da dor Toil dor Zolle, wi Icher boi Insconiorung einos Norvenproc(;sscs als Arbeitsmaterial vor-brauclit wird, wahrscheinlich mir oinon relativ géringen Massonbostandtoil des ganzen Zellkörpors darsteilt. Gan/, bosondors ist aber zu berücksichtigen, dass nach dern physiologischon Exporimento dit- Intonsitat oinos Nérvenpi\'OCÊssos mit dor Dauor soinos Verlaufes zimimmt. Da nun die Lango der Lei bungs balnion ontsprochond den KOrju rdimonsionon wdclist, so ist loioht oiiizusohi;n, dass oino relativ geringe Yolumszunahmo oiner inotorischon Ganglionzelle vollkoimnen gouügen mag, um in don Endausbroitungon der motorisolien Nerven • iii\' der Masscnzunahme dor Muskulatnr dirokl proportionaje Kraftontladung zu liewirkon. iiaiiz abgosi hen aber von dieson theóretisohen Erwagungon könnon wir snviel j.-donfells sagen, dass irgend eino Beziehung zwischen dem Volum dei (iaiK\'üenzellen und der Masso der Muskulatnr b* stoht , dorart da-ss mit der Zimalmi\' dor Ictxtrron audi ein Grös^onzuwaclis dor Ganglienzollen oinhorgoht.
Dass audi die Auzalil dor Ganglienzollen in Boziohungzü der Entwickolung der Miisknlatur st.0l)0, folgort. bcroits Birok \') aus sdnon Zflhlungon an l-\'fèsch-l i\'iokemnarki n. Kr nnterzog sicli der Mübo, dio absolute Anzalll dor Zeilen auf vollstandigon Schnittserion zu zfthlon und golangte zu folgondom Resultato: „Die Zahl dor Fasern wie dor Ganglionzolloa variieron mit dom Alter dos Frosohos, und zwar findet von einom ^owisson Minimahverte, dor sich boi uanz kleinen Eröschon findet, aufwiirts oino dein Gowichtszuwaohs proportional Zunahme in (ianglienzollrai und Non\' iili-ern statt. Daraus folgt zwoierld: h, dass Fasorn r-Zeilen nougobildoi odor, um midi prücisor und vorsichtigor auszudruokon, ausu\'i. liildet worden w.ilirond des Lebens. und /lt;) d;i-s dn gewiss. , Vniialtniss stattlindoi zwischen dom Gewichto der Musku-latur und dor Zahl dor mntoris. hon N\'oiA\'cnolt ivionl..\'. Gog.\'ii das Worl .,propor-tionalquot; mnilda i.-h oin . in legen, da nach meinon Ziihlungen oino dirokte
Pioportinn keineswogs bosteht: viel richtiger sagt Bnicc dahor nachher „ein gowisses \\\'erh;ilt:uis,quot;
Wir berechneton die Zahlen der rnotorischen Vordorhornzellen in der Cei\'vicalanschwellung (Segin. cerv. V bis Segm. dors. 1 inclus.) des Menschen für
einen Fötus im Anfang des 5, Mouat.es auf 50500 „ „ „ „ 9. « » 118330
ein neugeboreties Kind . . . einen lo-jahrigen Knaben . . einen Erwaeliseneu.....
Wir ersehen daraus, dass in der That die Zalil der Zeilen rnit der Zunahine des KÖ^pergewichtes wfidist, doch verhaltnisinassig bedeutend langsamer, am schnellsten in der Fötalzeit. Es besitzen dalier jüngere Individuen relativ viel mehr üanglienzellen als der Erwachsene. Dieses Missverhaltnis erklart sich wohl so, dass in der Embryonal- mid Kötalperiode ein Oberschuss an (Janglien-zellenmatei\'ial gebildel wird. der eist im spideren Leben zu voller f\'uui tioneller Geltmig gelangt.
Es bleibt mm noch zu erwRgen, ob nicht efcwa das Prod uk t aus Volumens-zunahnii\' und Zahlenzunalune der Zeilen der Gewichtszunahme der Muskulatur proportional ist. Seizen wir z. B. das Veiiiidtnis der Zellouanzahl des Xlt;•np.\'-borenen und des Envachsenen wie 1:2, desgleichen das der Zellenvölumina wie 1:2, ein Bruch, der ontschieden noch viel zn klein ist, so ist selbst das Produkt 1 : 4 noch keineswegs dem Verhidtnis der KöriKa\'gowichto proportional. Wir können also sagen, dass die Masseuzunahrne der (ianglienzellen. wobei ich sowohl das GrOssenwachstum, wie die Vernichrung im Auge habe. nicht rnit der Masscnzunahme des Körpers gleichen Schritt lullt.
Dass auch bei dom Vergleicli verschiedener Tiers])ecies cine Zimalime der Zellenzahl rnit den grössoren Dirnensionen, besonders der grosseren Lilngen-ausdehnung des Rückenmarkes, mithin aueh mit. der zunehmeuden Körpei-masse einhergeht, nnterliegt schou nach den auf Schnitteu von glcichcr Dicke 1gt; stinimten Zahlen keinern Zweifel. Ich habe dn her unterlasson \\ die absolute Zahl der Zeilen bei siimtliclicn von mir uutersurliten Species zu berechnen, da ein gOQaner Vorgleich dieser Zahlen bei der nberaus vei\'schiedenaimtig(in Kör|ierlt;.• ntwickeiung dieser Tiere doch sehr unfruebtbar sein würde. Am ei\'sten ist ein Vergleich zwischen dom Meuscheii und Allen gostattet. Bereils WalÓkvkb macht auf das Mis verhal tnis aulinerksun, welclie-. zwischen der aitsolnten Zahl dei\' Hückenrnaikszellen dos Meusrhen und des (lorilla best(jht, i\'j\' sajit, dass (lie Zahl der Zeilen auf Selmitton von gleicher Dicke ijeiiu (inrilla grüss(,T sei, dass abe-r bei don .ureringeren Liingsilimensioncu des (loriilamarkes die aiisoluten Zahlen gleich sein mochten. Bei\'ürksicbtigt man aber, dass die Oberextivmit;it des Gorilla weit kiriftiger enl wiekelt ist als die elues Menschi\'n
. „ 104270 . .. 211800 . ,, 221200
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von gloichom Alter and dass zu den Hautsinno-.nerven mit ihren Endappa-raten, die boim Gorilla nichf. minder kraftig entwickelt wind als boirn Menschun, nocli die zahlreichen Maanierven binzukonimen, so erscheint das menschliche Bückonniark relativ viel bessor ontwickolt als das dcs (lorilla. Zu duni gleicben Rosultatx; gelangten wir bei dein VergleicKö des menscblichen und drs ( erco-cebusmarkes, wo die Different vielleicht. noch gröss.;r ist (vergl. darüber Abschn. 11 Cap. 3 li). Waldkyer zioht aus scinem Bel\'undc bereits den S hhiss. dass uur eine Correlation zum Oohirn die lJi-sai\';he für das bestehendf; Misvorhaltnis abgeben könne. Es leucbtet in der That oin, dass die Entwik-kelung de- üehirni\'s von grossem Einfluss auf diejenige des Rückenmarkes sein muss, indem mit einor Vennehrung der zum Hirn auf und absteigenden Bahnen auch eine Zunahme der Gauglienelemente des Rückennpuirkos erl\'olgen wird. I)as Verbaltniss, welches bleiquot; obwaltct, Ulsst sich, glaubc ich, am einfachsten darstollen, wonn man einen Keflexteil des Rückenmarkes, d. li. denjeni^en Tfm 1, wcdcher lediglich aid dom \\\\ ege di\'S Hetlexcs, v it\'ilt if ht avu h iiutornatischer Tbaligkeit Bowegungen auslöst, von einem Gehfenanteile, d. h. dènijr-uigen Telle des Rückenmarkes, welolmr dun.h die Verbindung mil dein Geliirne und den EinHnss der psychomotorischen Erregungen zum Kctlexteile liinzukummt, uuterschcidot. cine Trennung, die selbslverstandlich uur theory Lisi liort Wort hat, da bei (Kan innigen Durch- und Ineinandergreiion der Teilo oiue s-heidung in Praxi unmöglicb ist. Wir müssen nun annehmen, dass das Roflexi-ückcnmark des Allen entspreuhend dein krültigeren Körperbau, speciell der aewaltigeren Entwickelung der Oberextromitat relativ besser ausse-staltet isl als das des Menscben, dass jedoch der Gebirnanteil bei letztereiii so viel niiif.htigor entiahet ist. dass nicht nnr Compensation eintritt, sondern das (■ i.•samtrückcnniurk des Menschen dom des Aften sugar an Grnssendi-mension und Anzahl der Nervenolomeiit überiegen ist. Da aber vormutlich das Plus des menschliclien ROckenmarkes gegenüber dem des Aften auf\' Rechnung der boheren llirnausbildunt: kommt, wird es weniger zu vermehrter Kraflent-laltung und Energie der Bewegungon beitragen, als vielmehr zu gi\'össorer Feinheit dor Combination und Coordination coinplicierter, zweckh(;wusster Bewegimgen. Es ist auch a priori dunhaus wahrscheinlicli, dass mit der \\nzahl di i Ganglieuzolleu die Combinationsrai\'ighchkeit der verschiedenartigsten Bewegungen wa\'hsen muss. Es steht also offenbar die Anzahl der Gangliën-zeilen d. Rückenmarkes nicht uur im Verhaltnis zu der Kraft, sondern auch der CombinationslUhigkeit und (Coordination der Bewegungen.
t b will endlicb einn sohr f\'eiue Bemerkung von J. Ross33) nichtvergessen. Die-or Kor»••her sagt in seinen diseases of the nervous system, dass die im ■ pilb\'i en Lehe.n und der spateren l\'italzeit sich ontwiek einden (•anglieiizellin
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kleiner bleiben als die zuerst angelogten, dn sic meist specitischen, foineren Functionen dienen, die (lurch dünnere Muskein ausgeführt werden. Es lüsst sich cinwerfon, dass die zuletzt gebililotcn Zeilen lediglich deshall» kleiner bloiben, weil sic eben spilter zur l\'ifitwickelung gelangcn, mithin auch spater answachsen. Indesseti will ich über dieson l.\'unkt nicht st rei ten, da sich beides schwerlich bowoisen lüsst. Interessant ist mir aber der Ausspruch von lioss besonders deshalb, weil man in den Zeilen liest, dass von der Zahlenzu-nahme der Zeilen wesontlich die Feinheit der Bewegungen, von der (irössc der Zeilen mehr die Energie dor Bewegungen abhangig sci.
Cap. 2. BEZIEHUNGEN DER IIISTOCIIEMISCnEN BESCriAEPENnEIT DER GANGLIENZELLEN DES HALSMARKES ZU DEN BEWEGUNGEN DER OBEREXTREMITAT.
1\'ass die chremophobt■ odor chromophilc Beschaffenheit der Ganglienzellen amp;it ilner finotionellen Bedeutung zusammenhange, schliesst Flesch daiaus, dass das Verlialtnis der An/ahl bolder Zcllsorton in don Spinal gangliën vor-schiedoner Tierspccies ein ganz constante- soi. Dass in der That Farbonre-uktionen der Ganglienzellen fur ihrc Funktionen von Bedeutung sind, hal eine Arbeit von Bon dan Kc^stbutt-I »aszki]:wicz \') sehr nahe gelegt, in welclier der NachWéis geliofort wird, dass im Froschrückenmarko nach oinem dauemdcii Erregungszustande durch Faradisation die Saffraninophilen Zellkerne sich gogen-über don Hamato.xylinophilon auf das 3 4-laclie vonncliron.
Ich constatiei\'te im Halsruarko
chromophile und chngt;modoktc Zeilen. .... Ixn Homo,
dassclbe, danobon wonigo clndmophobe Zeiion. chroniophiU: nnd chromophobo Zeilen otwa zu gloichon Teilen chromophobe Zeilen in dor Ulioizahl. .... last nur chromophobe Zeilen ......
iSOI\'O.N . Erinaceus, Cuniculus 1, (quot;(ii\'cocebus,
„ Cuniculus 11,
Talpa, .. Plecotns.
Wir haten nun die rnterschiede in den Bowogungsarlen dieser Tiero zu prüfon und zu sehon, ob sich daraus Funktionsdifl\'ereuzon dor chemisch sich verschiedon verlialtondcn Zeilen ablo^n lassen. Wir wollen zuorsl die Boavc-gurmsformon dor Tiero ei nor Bel rachtnng wflrdigen, welcho au den linden der aulU\'\'steilten Reihe stohen und, falls wirklich ein Zusarnmonhang zwischeii tinc.t.nritsllem Vorlialton und Funktion dei Zeilen liesteht, ontsiirec.hond dor direkt entgogc-ngesotzton Heaktion ihrer (langliouzollon auch extroine Bewe-
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gungsfbrmen auf\'weiscn müsstcn, das sind Mauhvurf unci Fledormaus einerseits, der Meiisch andcferseits.
Boide, Mauhvurf und Fledermaus, zcichnen sich aus durch ihre eigen-artigen, einfrirrnigen, ganz bosbinimt charakteri sier ton Bewegungen. Es handelt sidi hier uni Bewegungen, welche den \'lieren Lebenszweck sind und daher sehr hauflg und immer wieder in der gleichen taktmilssigen \'W eiso vollzogen werden. Es sind dius die bekannte Flugbewegung der Fledermaus, deren Phvsiologie von Maisonneuve s(!) sehr genau studiert ist, ferner die Grabe- und Wühljbrïwogungen des Maulwuvti-s, die ausgezeichnet bereits in ciner illteren Dissortation von L-ht^ogkek 35) charakterisiort sind, neuerdings auch von Freeman 13) beschriebon sind. Diese Bewegungen machen durchaus den Eindruck von sckundiir automatis.then, die durch einen psychomotorischen Akt nur insccniort werden, mn dann wie ein Uhrwerk abzulaufën, das von hohei\' siciienden Centren nur reguliort odor unterbrochen wird, vielleicht durch den Iteflexinifohanismns des Rücfenmarkes ailoin in (Jang gehalten. Belbst die gcwrihnlichen I^aufbewegungen dos Maulwurfes haben, wenn wir b.denken, dagt;.- sich das Tier in seinen engen Qiingon init dor Oeschwindigkoit cinos tra banden Pferdos lOrtbewegt vergl. Bkkhm\'s Tiei-leben gegenübër den viel fVcicren, unregeiinilssige a Bewegungen der Tiero Ober dor Erde otwas ungiin\' in Automatenhattos.
I\'\'inden wir dom gegetiObor den Mensehen, der irn freien, /week bewussten (Jolirauch soiner Oberoxtreraitaten die luichste 8tufe der Entwickelung zoigt, ,-\'i ersoiicint mir dt-r Schluss sehr nahe liegend, dass die Zeilen dosHaismarkes sich um so intensiver rnit Anilinfarben impragnieren, je mehr sie der Thatigkeit di\'s 1 iiines untorgoordnet sind, dass sie um so blasser bleiben, je meto sie
selbstandig agieren.
|.;s fiagt sich nun, oh sich die Befunde an den übrigen Tieren unserer Heihe ;iiit\'diesolbc Weise orklüren kissen. Zunii. hst ist in dieser Be/.iehung von grosser Bodeutung das Verbal ten des Igels und der Spitzmans, da sie am ersten Anreclit auf Verwandtschaft mil Talpa haben. Dadurch dass diese beiden Tien- sich in der Roaktion der Ganglienzellen total anders verhalten als Talpa, andererseits aber auch nichts von den so bestimmt zu charakteri-ierenden automaterdiaHen Bewegungen aufweison, wird am sichersten ausge-s(;hlossen. dass es sicli nur um Speciosdiftorenzen handle, denen koine funk-, lionelle ilcdeutung /u (Irundo lie^e.
Dus Ivaninehon steht dein Mauhvurf insofern sehr nahe, als es auch seiner N^tur u.icli lt; in Wilhltier Ut. Dio charakteristisehon Orabobewegungen sind dim Ti\'ie s() eingewnrzelt, dass es audi in der (lelangenschaft, selbst wenn , ii li ihm gar keino Gelegenheil zum (ii\'aben bieiet, luluflg in halbaufrcchter
Stollung die rechts unci links alterniorendon Flexions- untl Extonsionsbewe-gungen der Unterarme so schnell und energisch ausfuhrt, dass ein deutlich wahrnembares Gerausch entsteht. In anderer Hinsicht aber sind die Bewe-gungeu der Oberextremitat — man braucht nur m bedachten, wie die Tiere sich putzen etc. — durchaus nicht autonmtenhaft. Überaus interessant ist daher die Thatsache, dass sich gerade boi diesem Tiere, welches durch die Gefangenschaft und die kOnstliche Züchtung mehr oder weniger von seinen automatischen Grabebewegungen entwölmt wird, so grosse individuelle Difie-renzen bezüglich der Reaktion dei\' Zeilen vorflnden.
Bei Corcocebus finden sich chromophobe Zeilen rait chromoptalen pemischt in der hiteralen hinteren Gruppo des s. Hals- und 1. Brustabschnittes, welche, wie wir spater sohen werden, mifc grösster Wahrseheinlichkoit die Beuger und Strecker der Finger sowie die kleinen Muskeln der Hand innerviert. Beobaehtet man dio Hicherheit init welcher ein Affe die I«listen Sprünge ausführt und sich dabei stets im rechten Moment an die sich ihm darbietenden Stützeo mit seinen Ilanden anklarainert, so erseheint es, ghiube ich, ganz annehmbar, dass die 1 lande sich mit reflectorischer Pracisitat scldiessen, sobald sie nur einon Ast lierühren, olme dass eine b( gt;onders beabsichtigte, bewusstc liewegung erforderlieh ware. Auch ist wohl der Scliluss der Hand bei langerem Verweilen in der Schwebe oder beim Gohen auf dünnoren Asten ein automatisclier, der kelner besonderen Willensenergie bedarf.
Noch einige andere Momente möclite ich anführen , welche für die Annehm-barkeit meinor Hypothese, dass die Fürbung dor Ganglienzellen des Kücken-markes von dein Abhangigkeitsverhall nis zu höher stehenden Centren beeinflusst wird, zu sprechen scheinen. Erstens sehen wir, dass beim Menschen und bei anderen Saugeticron, welche im llückenmarke fast nur chromophile Zeilen haben, die Zeilen höher stehender Centren, der grossen Gangliën der I-Iirnbasis und der Hinde des Grosshirnes, sich zum grössten Telle chroraophob verhalten. Anderersoiis sind auch die Zeilen des Hinter- und Mittelhornes, welche als Keflex- Auslösungs- und Übertragungsmechanismen den motorischen Vorder-hornzeilen üliergeordnet sind, stets weniger inl.ensiv geKlrbt als die lel/teren.
Fernei\' lege ich auf den Umstand, dass sich bei Tieren mitlteiden Zellsnrten eine Dlfferenz zwischen recht s und links naihweisen lasst , besondei en Nachdruck. Ollenbar hangt dieser Unterschied mit einein vca\'scliiedenartigeu Gebfauch dei-beiden Körperhalften, speciell dor Oljerextremitaten znsammeii. I)ass nicht dein Menschen allein das Verrecht gebübrt seine Arme verschiedenartig zu gelirauchen, sondern dass auch vlek\' Saugetiere boi gi•wissen Bowegungen der Kxtrernilal einer Srili\' den Vorzug geben, glaube ich siehei\'. So z. B. benbachtet man vieltach bei IImuien, dass sic mil Vorliebe die linke Pfote geben, wenn man
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daza auffortlort, solbst wenn man seine eigene Hand dicht vor die rechte Pf\'ote d(!s \'i\'ieres halt. Findet eiiu- Ausnahme statt, so lilsst sich moist nach-wi-cn. dass der Hund so u-elagert ist, dass auf der linken Oborextremitat das Körpergewicht rnht und nur die rechte frei verwondbar ist. Es ware interessant eingehendero Beobachtungen über den verschiodenartigen Oebrauch der boiderseitigen Ext remit aten anznstellen. Findet aber ein Interscbied im (fobrauch beider Arme statt, so macht sich ein solcher mehr bei ungewohnten, erst /.n crlernenden Bewegungen, bei welchen ein lebliafteres Fingreifen der Hirntiiatigkeit erforderlich ist, als bei reflectorisch oderaatomatischorfolgenden Bewegungen gel tend. Es schei nt mir daher auch dieser Umstand dafür zu sprcctien, dass die versrhiedenon Reaktionen der OanglienssÖlen des Halstnarkes aut ei nor verschiodenen Stollung derselben zum Gehirne boruhen.
Endlich ist horvorzubeben, dass die eben sich differenzierendcn, embry-onalen Ganglienzellen fast gar keine Farbe annehmen und dass die Chromo-phüi.\' rnit dem Alter zunimmt. Jo alter aber ein Individmnn wird, desto mehr lornt t- die Retlexmechanismon de- Eückeomarkes höheren Coordinationscentren und psyi hnnintorischcn Centren unterthiinig machen.
Dass die chromophohen Zeilen durchweg grosser sind als die chromophilen Zeilen dessolben Individuums liisst sich auf Grand nnserer Theorie wohi erk laren, l\'eiin oinerseits nu\'isson die Zeilen dos Kiickenmarkes, la lis sie nicht bi.i ihrer Thiitiiikeit durch fbrtdauerndo lleize vnn höheren Centren uis in Aktion gehalten werden, sondern vielleicht nur durch den Retlexmechanismus des Rüekenmarkes reguliert worden, selbstthatig grössere Energie entfalton, andererseits orftgt;rd.-rn gerade die oft langer- Zeit ohne Pause gleichmassig fortgrsetzten Bewegungen einen bedeutenden Eraftaufwand. Vielleicht gestattet aueh die eheinischo Pesehalfonheit, welche den Zeilen ihren chromophdben Ch;irakter \\erleiht, ehie ^rC\'ssei\'e Kraftproduktion, und es ist möglichenfalls obed di\' S der Grand, w shalb die einen grosseren Vorrat von Spannkraft eif ■nlerndeu ,uitomati.-chon Bewe\'-mngen x-n chiomophoben Zeilen verrichtot worden. I\' ii bemerkt übrigens au dieser Stelle ausdria klieli, dass die hier aiii :i steilte Hypothese nur (Jültigkeit für das Halsmark von Süugetiei\'en haf . W e- fur das llalsmaik trilt, wird allfü\'dingsmit der grössten ahrscheinlichkoit fiir das •„•anze Riickenmark anwiaulliar -\' in, dart\'aber jedenfalls nicht ohne weit\'i \' S aut ander.\' n\'-rv-\'—e (\'eutreii (iheri ragen werden.
( , FUNKTIONELI.K BEDEÜTUNG DER GUUPPEN DES HALSMABKES.
I\' ss dit Mu.-kiil.it.iir des Körpers in innig.-ter Bezieiiang mit den grossen pgt;............ V\'-rderhornzellen sleht, welche dabei auch als motorische Zeilen
bezeichnet worden, kann nach anatomischon, physiologischen unci patholo-gischen Erfahrungen keinom Zweifel raohr unterliegen. Uber die Deutung der einzeïnen Grappen dieser Zoligattung ist aber, so viel mir bekannt i.st. noch kein Versuch gemacht worden abgesehen von dor Peststellung dor Accessori-usgruppe, wozu der cigenai-tigo Verlauf dos N. accossorius Willisii auiïorderto. Ich glaube indossen, daas man sich recht wohl oin wenn auch gi-ohos Bild von der Thatigkeit dor Vorderhorngruppen koustruiren kann, und zwar lediglich aus der Art der Gruppierung solbst, wie sie die rein anatomischo lJntlt;-rsuchmig lehrt. Denn die Gruppierung ist eine durcliaus typische, abgesehen von kleinen Versclik-liungon der Grappen gogen einander, bei allen darauf hin untersuchton Saugetieren genau die gleicho, und os ist dabeiquot; sicher anzunoluneii, dass die Anordnung der Zeilen nicht eine zulalligf sei, sondern dass ihr eine tiefere, funktionello Bedoutung zukomme.
Ich muss nun zunOchst oimt Ansicht aus dom Wege ramnen, dio nolt; h Wali\'iüvkr in seiner Arbeit über das Gorillamark vortritt, dass si oh namlich alle Grappen, abgesehen von der sogmentalen Anordnung, ununteibrochon dnrc.h dio ganz(\' Lange dos Rückemnarkes ersirccken. Allerdings sehen wir überall eine modialwiirts und eine latoralwarts gelegene Gruppe, alter das, was man laterale Gruppe genannt hat, ist meinor Ansicht nach gar koine einheitliche (i.ruppe, sondern ist aus sehr versc.hiedenen Grujipeii zusamraongesetzt, die teils neben-, toils nach einander auftauchen und wieder vorschwindtm und nichts weiter gemeinsaifi habon, als dass sie gogenübor der medialen Cinippc seltlich gelogen si ml. Eine genaue Botrachtung lehrt al mm-, dass sie bald weitor vorn, ha ld mehr hiuh-n liegen. Um meine Belande kurz zu recajütuliiren. so zerföllt die laterale (irappe der anderen Autoren, soweit sie das Halsmark betrifft.
1) in fine Accéssoriusgruppe, wolche violfach als laterale vordere Gruppe bezeirhnot wird, indossen im 6. oder 7. Segment endigt und mil der la.toralen vorderen Gruppe der folgondon Abschnitte gar nidits, hochstens den i.\'lafz geinelnsam bat:
2) in eine vordei\'e Gruiipi;, auf welehe beroits Deks l) aufmerksam gimacht bat (vorgl, Absclm. II Gap. ü A), die zwischon AccesHÓriuskern und inodialer Gruppe aullritt und nur vom 3. -5. Segment sicher zu constatieren ist;
3) eine laterale Gruppe in ongorem Sinno, wolche nur vom 3. oder 4. Segment bis in don Aufang dos Brnstmarkcs roielit und da-her von mir ban lig, um Irrtürner zu vermeiden, als laterale Gruppe der I lalsanschwollung ih-zeichnot ist; divse (iruppe zeifallt in ihrer distalen llalfte in eine laterahs Vurderi- und laterale hintere Abteilung. .Sie ist wohl der grossen lateraion Gruppe der Londenansihwellung analog zu seizen, bat uber nichts mil der latoralen Gruppe
des Dorsiilni.\'irkes zu schaffen. Letztere habe ich daher wieder als vordeve Uruppe bozeiclmet, da ihr Bezirk vor dem dev latenilen Gvuppo dei Aiischwel-lung geleden ist und sie mit der gleichbenannten Oruppe des oberen Halsmarkes
am ersten Ahnlichkeit hal.
I )ie einzige (iruppe von Vorderhornzellen, welche t;ine ununterbrochene Saule darstelII, ist die mediale. Angesichts dieses Verhaltnisses liegt nichts naher, als anzunehmen, dass einer gleichmassig das ganze Üückeumaik iluuh-setzenden Saule motorischer Zeilen eine ebenso gleichnulssig übei di n ganzen Sta mm veiiaufende Muskehnasse entspricht, und das kann offentaai i ui die Langsmuskulatur des Rückens sein.
Wenn wir temer sehen, dass die laterale Gruppc sich vom 4. Hals- bis 1. Bi iistabschnitt erstreckt, und dass nach anatomischen und |hysiologisohen Untersuchungea die Wurzeln dlt;;r Nerven der Oberextremitiit genau denselben Bereich einnehmen, dass keine andere Gruppe von Ganglienzellen auf diesdben Grenzen beschriinkt ist, so folgt da raus doch mit grosser Sicherheit, dass die latende Gruppo die motorisuhen Niervenwurzeln für dio Oberexti\'emitiAt abgiebt. Ich niöchte daher für diesc Grupp( . um Misvcrstandnisson. welche durch don Ausdruik „lateialc (•ruppi\' leicht entstehen, in Zukuutt \\oizübeugi\'ti, dit Bezeil hnung „Oberextreinit;vtlt;iigruppequot; vorschlagen.
Die A(-d•.-soriusgruppe ist, durch frühere anatomische Untorsuchungen schou genügend gi.\'kennzeichnet; os bh\'ibt also uur noch eine Würdigniig dor vorderen Gnipjto ülirig, für welche noch die Atemmuskeln verftlgbar sind. lu der I hat stimint der Verbreitungsbezirk der vorderen Oruppe ausgezcichnet mit den Gebietcn, in weiehen Atennnuskelreutren zu suchen sind; denn auf das •gt;. ■gt;. oder ti. Segment erstreckt sich dor Ursprung des N. phrenicus und im Dorsal-marke sind die spinalen (\'entren der Intercostahnnskeln zu suchen.
Dieses auf Orund einer ganz einfachen t berlegung gewonnone Schema von der Funktion der Vorderhorngruppen werden wir durch weitere Einzel-heil eii zu festigen und zu vervollsiandigen suchen.
Die mediale Gruppf ist Ijei allen Tieren, die ich untersuchte. in den ersten beiden Segmenten des Halsmarkes besonders gut entwickelt, und zeigl mi\'hr .■ro.-M» Zeilen al- in dor Mit te des Halsmarkes. Letztores erklfirt sich daraus dass die Nackenmnskeln sich nach iht-er Schildelinsortion zu verbreitern, und dass die Muskeln, welcho die Bewe-ungeii des Kopfes auf der Wirbelsaitlo vei mit teln, die recti und obliqui (apitis in dieser Höhe ihren Sitz liaben. Zweitens konnnt hinzu. d die mediale Grnpp\' in den Hypoglossuskern dor Mi-dull.1 Ciborg\'iht. l\'a ab\'^r dei N. hypoglossus eitiige Aste aus den oberen Cervi. al nerven aulnimmt, igt;t auzunehmen, dass dio mediale Ciruppe de- I. und vieileii-ht audi no- li Hal ■ nmn:. - audi einen Teil der Vorderhals-
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muskeln innerviert. Die auftallige Zahlenvermehrung der medialen Gruppe, welche sicli vom 3.-5. Segmeuto erstreckt, im 4. ihren Höhopunkt erreicheml, ist uur beim Monschen zu constatieren. Sio kommt hauptsadilich auf die vorzügliche Entwickelung der raeclialen hinteren Abteilung. Anch AValdeyer\'s Angabe stimmt damit überein, welclier sagt, dass die mediale hintore lt;gt;ruppe im 3. und 4. Seginehte kriiftiger sei als bei ra Gorilla, wahrend in allen anderen (quot;■nippen letzterer die grössere Anzajil von Zeilen aufweisc. Oflfenbar coraponsiert die mediale hintere Grnppo beim Menschen die schleuhtere Entwickelung der vorderen Gruppe, die ich bei allen anderen Tieren bessor ausgeblldet antral\' als beim Menschen, zuraal da bei letzterem beide gonannten Gruppen oft so direkt in einander Obèrgehen, dass eine Trenrmng ganz unmöglich erscheint. Ich nehme daher an, dass beim Menschen ausser der moist schwach ontwikkelten vorderen Gruppe auch die mediale Gruppe, und zwar besundors die hintere Abteilung derselben Phrenicusliisern l\'rsprung giebt.
Dass in beiden Gruppen, besonders der vorderen, Atemmuskelcentren zu snclien sind, dafür sprechen auch pathologische Erfahrungen, nach welclien mil Lasion der (\'IjArke schen Sanle im oberen Halsmarko stets eine Degeneration der medialen hinteren und der lateralen vorderen Gruppe verlamden ist. Betrefi\'s d* s nahorn vervveise ich auf eine Arbeit von Ekkdkkic .Mhtt2quot;) ft her dio CiiARKE\'sche Sanle. l\'nter der latenden vorderen Gruppe ist vermutlich unsere verdere Gruppe, vielleicht auch vordere Gruppe und Accessoriuskern zusammen verstanden. Nach Mott empfangen die Zeilen der CLABKE\'schen Sanle centripetale Easern von den Eingeweiden und entsonden andere Easern aufwarts zum Gehirn, wodurch sie den Gloichgewichtszustand des Körpers, weieher vom Zustand der Eingeweide sehr abhilngig ist, beeinflnssen. \\\'i nnntlich dienen sie audi als Regulationsapparat für die Atembewegungen, welche bekaimtlich selir von dom Znstande der Eingeweide alihAngig sind. Auch der Umstand, dass die (\'r.AEKF.\'sehe Siinlc sich gerade in den Eartioen des ilückonmarkes, in woldien Niveaneentren für Atemmuskeln liegen miissen, am )Kisten ontfaltet zeigt, sprichf fftr ihro l:iozidiung zum Atmungsmedianismns. b h glaube daher, dass die Wf\'disellieziehung. welebe zwisdien (\'i.abkk\'sc!na Süuli einerseits. medialer hinterer und latoraler vorderer (iruppê des oberen llalsmarkos andererseits bosteht, meinei- Ansicht, dass in diesen Gnippen dor N. phronicus eentralisieit; sci, nar zur Stfttze dient. Hcliori dieeigenartige Geslaltnngd(!r vorderen Gruppe, wii\' sie sich bei Corcocebiis und Erinacous fmdet, woist daraufhin, dassin ibr ein bosonderer Muskelkern zu snclien sei. Idi würdo daher für unsere vnrdiTr (rruppe don Nani\'/n ..Pinenicnskornquot; voiscidagen.
Die Aici:ssoriusgrnppo innervieii die Muskoln des Kohlko]gt;fos, M. stenio-cb\'idomastoidons und gt;1. Trapezius. Vermutlich wird dio Kehlkopftniisktilatnr
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von dein Teile der Accessoriusgruppe innerviert, welcher der Medulla oblongata angehört, da in dieser nach pathologischen Erfahrungen Niveaucentren für die Sprache m sachen sind und der innere im X. vagus verlaufende Ast des Accessorius seine Fasern wesentlich, vielleicht aussthliesslich (Henle Grundr. d. Anatomie) aus dein verUlngert en Marke bezieht, wahrend der spinale Teil des Accessoriuskernes hauptsilchlich die Min. sternocleidomastoideus und trapezius innerviert.
Dass die laterale U rappe als spinales Centrum der Oberextremitaten anzu-sehen ist, dafür sprechen auch pathologische Falie, in welchen bei Muskela-trophion oder nach AmpiUat ionen im Bereiche des Armes die starksten Verande-rungen in der lateralen Gruppe gefunden wurden. Weiterer Belege dafürbcdarf es kaum, da die Lage und Ausdehnung der Gruppe genugsam für ihre Bedeutung Zeugnis ablegt. Es ist nun zu untersuchen, ob sich die ünterschiede, welche sidi bei verschiedenen Tieren in der Anlage der lateralen Gruppe finden, auf den verschiedenartigen Gebrauch der Oberextremitaten zurückführen lassen, und ob man hieraus im Vereiu mit den Resultaten der Physiologie und Pathologie, \\vol)ei ich besonders die l\'ntersuchungen von Foröue und I.ann\'eorAcb, Peyei! und Kr a use im Aug© babe, weitere Schlüsse bezüglich der Localisation innerhalb der lateralen Gruppe machen kann. Ob die Unterabteilungen, welche sich im 5. und (gt;. Cervicalsegmente finden, gesonderte Muskelgebiete inner-vieren, ist schwer zu sagen, da sie sehr unbestandig und oft schlecht zu i.sollenin sind; jedoch der lateralen vorderen und hinteren Gruppe im distalen Gebiete der Halsanschwellung ist entschieden ei no grössere Bedeutung beizu-messen, da diese beiden Gruppen sich bei allen untersuchten Tieren gleich ileut 1 ich ausgoprilgt zeigen.
Am ersten fbrdern zu einem Vergloiche die Rückenmarke des Menscben und Affen heraus, da diese von allen in unserer Arbeit berücksichtigten Tieren einander in ihrer Organisation am nachsten stehen. Ich machte berelts früher darauf aufmerksam, dass in den oberen Teilen der Halsanschwellung das Rückonmark des Gorilla gegenüber dein des Menscben hinsichtlich der relativen An/ahl der Zeilen besscr entwickelt erschelnt, wahrend sich im 8. Hals- und 1. Briihtsegment das Verhaltnis umkehrt. Otfenbar hat dieses seinen Grund darin, dass dor Mensch bei fast allen seinen Beschaftigungen vielmohr die Hand gebraucht, wahrend der Alle bei seinem Klettern und Springen an den Biimnen ausgodehnter(gt;n Gebrauch von der Schulter und Oberarmmuskulatur macht. Beiin (\'ebrauelie der Hand kommt besonders in Betracht, dass die F.iinheit und ( «impllciertheit der zweckbewussten Bewegungen beim Menscben
• •ine •„t-....... ist., da diese wesentlich durcli die Zahl der Zeilen beeinflusst
werden. Was die grobe Kraft der Hand betrifft, so ist ja dor Alle dem
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Menschen entschieden überlegen, wesluilb wir beim Aften zwar eine kleinere Anzabl von Zeilen, aber verhiiltnismassig grössere Zeilen erwarten sollten. Nun sind bei Cercocebus die chromophilen Zeilen der la teralen Gruppe etwa eben so gross, viellelcht ein wenig grosser als diejenigen eines menschlichen Rückenmarkes, welches dom Cercocebusmarke an (irösse entspricht (etwa Fötus im 9. Monate). Die chromophoben Zeilen der lateralen hinteren Gruppc des 8. Hals- und 1. Brustabscbnittes jedoch sind sogar absolut grosser als die entsprecbenden chromophilen Zeilen beim erwachsenen Menschen. Allerdings ist es fraglich, ob wir chemisch differente Zeilen bezüglich ihrer Grösso ver-gleichen dürf\'en, indesseri ermöglicht wahrscheinlich schon die chromoi)hobe Beschaffenhoit an sicli eine energischere Kraftenfaltung.
Die hinsichtlich der Zellenzahl zu Gunsten des Menschen bestehende Different wird, wie schon frühor erwilhnt, wesentlich dadurch bedingt, dass die laterale hintere Gruppe im 8. Hals- und 1. Brustsegment beim Menschen weit zellenreicher und umfangreicher ist, wahrend die laterale von lore Gruppe beim Affen bessor entwickelt erscheint. Letztere zeigt ihre beste Entfaltung im ganzen 7. Segment, beginnt im 6. und erstreckt sich noch durch das 8. Segment. Sehen wir nun, dass nach unserer Tabello lil vom 6., 7. und 8. Segmente die Muskeln teres major, latissimus dorsi, Sternocostalportion dos Pectoral is und der Triceps ihre Nervtsn empfangen, wahrend der 7. und 8. Halsnerv und der I. Brustnerv die langen Extensoren und Floxoren dei\' Finger sowie die kleinen Muskeln der Hand innorvieren, so ist angesichts der Thatsache, dass der Af te von erstgenannter, der Mensch von letzterer Muskelgruppe ausge-dehnteren Gebrauch macht, mit der grössten Wahrschoinlichkeit als Kern dei-Mm. latissimus dorsi, teres major, pee toralis Sternocostalportion und Triceps die laterale verdere Gruppe, als Kern der Mm. extensores und flexores digitorum, ulna ris und Muskeln der Hand die laterale hintere Gruppe des distalen Teiles der Cervicalanschwellung zu bestimmen. Für den proximalen Teil der flalsan-schwellung, in welcher die Scheidung in die typische laterale vordere und hintere Gruppe noch nicht ausgesprochen ist, bleiben die Mm. senatus anticus, spinati, subscapularis, rhomboidei, subclavius, deltoideus, Clavicularportion des pecto-ralis, Beuger des l\'nterarrnes. Mm. supinator, pronator teres und radialos.
Vergleichen wir jetzt noch einmal samtliche von uns untorsuchte Species, so constatieren wir die höchste Erhebung in der Curve der lateralen Gruppe im 8. Segment bol Homo, Cuniculus und Talpa, und zwar ist die latei-ale hintere Gruppe bei Homo grosser als die laterale vordere, bol Cuniculus sind beide Gruppen im Anfang des 8. Segmentes etwa gleich gross, bei Talpa beteiligt sich die laterale hintere Gruppe mil einer uur wenig geringeren Zahl als die laterale vordere an der Bildung des Max him ras. Die Curve zeigt ihre
fiöhe in der ganzen Ausdehnung des 7.,Segmenten bei Cercocebus und Erinaceua, untl zwar kommt si»; bei beiden Tieren auf Rechnung der lateralen vorderen Oruppe. Aui-h bei Pli-c.tuö zeigt sich die gleichraassigo Erhebunginii;7. Segment, doch wild gt;io von einci\' höheren im 6. Segment übortroffen. Es stinnnt dagt; wohl mit unsoren Erwartuiigen überein. Denn die urstgenannten drei Tiere, Homo, Cuniculus und Talpa machen besonders ausgedelmlen (rebranch von der Hand. Beim Kaninchen und bi sonders boim Maulwnrf kommt zwar weniger dit; Compliciertheit der Bewegungen, als vielmehr die Kraft derselben, bedingt durcli ilie üewohnheit des Grabens, in Betracht. Namentlich beim Mauhvurt fallen die ungeinein krilftigen Contractionen der Flexoren der Hand, welche wie eine Wurfschaufel benutzt wird, sehr ins Gewicht. Bei beiden Tieren sind aber audi die Contractionen der Anconei ausserst energievoll, auch Min. latissimus, pectoralis unci teres major zeigen eine gute Entwickelung, weshalb oberlialb des S. Segmentes die laterale vordere Gruppe .bedontend besser entwickelt ist als die hintore. Der auftallcnde Uiiistand, dass sich beim Kaninchen das Maximum der Curve- durch die ganze Langt) des 8. Segmentes und bisweilen noch etwas in das 1. Dorsalsegment erstreckt. woran sich die laterale vordert; Gruppe, die noch bis zum End- des 1. Dorsalnerven reicht, in demselben Maasso wie die laterale hintiae beteiligt, erklart sich leicht mit liiilfe der Angabi-n von Peveb und Kkacsk vergl. Tabelle 11, nach welclien beim Kaniiicli\' n ausser den Muskeln der Hand und des Unterarmes auch die unge.mein kriif\'titr entwiekelten Anconei Kasorn au-; dein 1. B rust segment beziehen. Diese eiy:entfiinlie-he l\'iiereiustimmung kann unserer Behauptung, class die Anconei h i, p i ,..rn .lii- der lateialeii \\\'quot;rdei\'en lt;.gt;ruppe beziehen, uur zur stützf-dienen.
Von der, Tieren, wëlclie das Maximum der Curve im 7. Segmentaufweisen,
igt;r. C...... bus bereits be.-procheu. Bei Erinaceus ist die laterale vordere O ruppe
besontlers vurzi\'iLrlich ai^gebilciet und durehvveg doppjelt so zellenreich wie die hinten- Abteiluug; am Ende ties 1. Brustabschnittes ist. sie noch deutlk-h vlt;.\'r-Ivn.-l\'-n. Nun sind ja freilich die auf dies.1 Gruppe zu beziolienden Muskeln kr.ifii„\' i mi wii kelt, duch scheint mir dieses nicht gonügond um das Missv rbriltni-s, wi-I\'Ih s zwisehen den beiden Abteilungen der lateralen Gruppe bestel it. zu ork .ii\'eii. b h ninehte dalier i-daubon, dass (Ier grosse, den gau/.en Körpei\' des \'l\'iei\'i■- urnki ei-.-nde I lautmuskel von der lateralen vorderen Gruppe !• asern orhalt.
Bi-: der Kiedennaus -ind ganz wie bei den VTigeln die Muskeln, welche Se.ipiiia imd humt;:nis in wegcn, besimtlers kraftig. Die statksii-n Muskeln des in/- ]i [\\iquot;,i j■ r sind dit.\' pi-1 t.orai\'-s, welche nach Haktwki liei uiiscitii Pk-i\'-tus aurltus nach Poi;chet ^ bei Vespertilio ferrum equinum sogar l:tst } d\' K(quot;ir[H!rgewichtes wiegen sollen. Dit,- Anconei sind, wie überhaupt die K.-vtensiaeu, nil lit besunder.- stark, so dass also dio dureh den 7. Cc-ivical-
nerven gehendo Erhebung der Curve, welche durch die krafbige Entwickelung der lalcralen vorderen Oi\'üppe bedingt ist, wesentlich den poctoralus zu gute koinmt. Das Maximum im 6. Segment diirfte naoh unserer Tabello 111 durch die sehr gute Ausbildung der Mm. subclavius und deltoideus, welirli\' letzterer ziemlioh compliciert ist und aus drei ki-aftigen Portionen besteht, des biceps, wclchcr zwar kurz, abor dick ist, des serratus anticus und eines Telles der pectorales verursacht sein.
Unsere Theorie über die Bedeutung der lateralen vorderen und hintereu öruppe erhalt endlich eine Stützo durch den von Pbevost und David:il) beschrie-bcnen pathologisc-hen Fall, in welchom sich lm 8. Cervicalsegment Degeneration in der üusseren Oruppe fund, wfthrend sich die verdere und mittlen-normal ei\'vviesen. Es kann a her im s, Segmente die vordere G ruppe dieser Autoren nur unserer medialen, die inittlere unserer lateraion vorderen und die aussere unserer lateralen hinteren eutsprechen. Es war also Degeneration der kleinen Handmuskeln mit einer Alteration in der lateralen hinteren Gruppe des unteren Endes dej\' Halwmsrhwellung verblinden.
AVas die ijOkalisatipn der Muskelcentren im einzelnen bel;ri(fft, so k■quot;innen wir uns rei-ht gut auf die Angaben \\quot;on Foklt;iitb und laxxcciiai k, Perkikb und Yko, Peyek und Kbaüsk vergl. die Tabellen li und lil sttitzen, indem wir fin-die Iservenwurzeln, aus welchen die Muskeln ihre Fasern ompfangen, die in gleicher 1 löhe der Vorderwurzeln liegenden Absdinitte unserer Oberexlremitateu-grup^É\' substi tuieren und llr die unteren Segmente gemüss dem obon Gesagten noch eine weitere Teilung in die vordere und hintore Untergruppe vornehmen.
Was endluli die Zeilen des Mittel- und Hinterhornes betrifft, so sind diese wohl zmn grossen Teil als reflexübértragendc und regulatorischo (\'ontren anzusehon. Sic sind relativ am zahlreichston bei der Fledermaus. die zur Erhaltung des sehr labilon Kcirpergleicligewichtes in dor Lult und für die Coordination dei\' fast automatisch erfolgendon l\'lugbewegungen einos ausgo-zeichneten Kollexmechanisinus bedarf. Namentlir.h liegen die Zeilen, wolche ihrer Lage nach dom STiiiLiNo\'schen Kern sivo der (\'i.ARKK\'sdien »Saule i\'ntspreclien und wolohon ja violleicht ein specifisoher Einfluss auf die Erhaltung des Körper-gleichgi\'wichts zuzuschroiben ist, ungoinein dicht. Auch bcim Maulwurfo is! das 8gt;\'stom der Mittel- und llinterhornzellon vorziiglidi entwirkelt. iiior ist ein guter Befloxapparut besondors notwondig, woil der Maulwurf in dor untorirdischen Finstornis sich wosontlich von seinom in der dicht boiia,a,rten Haul walwsrheinlioh ausgezeichnet entwiokclton Tastapparat loilen liisgt;i-n muss. Auf Eingohenderes über Bedeutung dor einzelnen Zollgattungen des Mitlrl-, tSriten und liintorhorncs kann ich mich bei den gquot;-ringen-n Kennlaiissfn, wclcln-wir über die Funktion dioser Telle besitzen, jetzt nicht éinlasson.
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Zum Schluss fas se ich meine Resultate in folgende These n z u s a in men:
1. Mit der Compliciertheit und Feinheit der Bewegungennimmt die Anzahl der Ganglienzellen des Rückenmarkes zu.
2. Die Energie der Bewegungen wüchst mit der Anzahl und Grosse der Ganglienzellen, oh no jodoch mit dom Produkt dieser beiden Faktoren in einer einfachen Proportion zu stehen.
3. Chromophobe Zeilen - Reaktion auf Naphtylaminbraun finden sich im Rückenmarke besonders da, wo es sich urn secundar-automatische Funk-tionen handelt. 8ie verfügen offenbar über einen grosseren Kraftevormt als die chromophilen Zeilen. Die Zeilen sind um so stilrker chromophil, Jo raehr ihre Thatigkeit der des Gehirnes untergeordnet ist.
4. Das Halsmark enthalt die folgenden Gruppen:
a. Der Rü eken musk elkern erstreckt sich als mediale Silule «lurch die ganze Lange des Rückenmarkes.
h. Der Access I) riuskern liegt lateralwilrts von dem vorigen und erstrockt sich von der Medulla oblongata bis in das 6. Oder 7, Segment.
c. Der Phrenicuskern boflndet sich im 3. bis 5. odor 6. Segment zwisi hen ersteren beiden Gruppen. Ansserdem werden Phienicusfasern von der medialen hinteren Gruppo abgegeben.
d. Dor Oberextremitatenkorn liegt latera 1 warts, beginnt im 4, -seltener 3. Segment h in ter der Accessoriusgruppe und reicht bis in das 1. oder 2. Dorsalsegment. Die proximalc Halfte zerfilllt in mehrere Gruppen, welche Muskeln des Schultergürtels, die Beuger und Rotatoren des Unteranöes so wit; die Radialmnskeln innervieren. Die distale Halfte zerfallt in eine vordere und eine hi rite re Abteilnng. Erstere imierviert Adductoren des Oberannes — Mm. petWralis, latissimus, teres major und den Triceps, letztere Beuger und Strecker der Finger, Ulnarmuskeln und die kleinen Muskeln der Hand.
Das unter Nquot;. 3 Oesagte will ich einstwoilen nur ais Hypothese gelten lassen, zu dt ren Sirherung \'-ine unifassendere, specieil auf diesen Punkt gerichtete Untersurhung erfordeilich ist.
LITTEl! ATI 1IVKR/EIC1IXISS.
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Ilückenniiirk des orwac.lisenen Menschen. Vcrgr. \'/»».
Tafki, 1. Fig. 1. Mitte voa Sogni. eorv. 11.
XI. XII.
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1. |
Rückenmark des Neugeborenen. Vergr.
Tafel IX. Fig. «. Segm. coi v. VIII. proximales Erule.
Rückenmark oinos menschl. Ffttns von 18,7 cm. Lange. Vcrgr. \' -n.
Tafel IX. Fig. 10«. (Jrenzo von Sokiii. citv. V—VI.
„ Wb. „ „ ,, VII-VIII.
Rückenmark von Oercocobus sinicus. Vergr. 1 2h.
Tafel X. Fig. II. Segm. eorv t. proximales Ende.
„ 12. „ III.
,, 13. „ „ V.
.. 14. (Irenze von Segm. corv. VI VI I
15..... , .. VII-VIII.
„ 16. Segm. dors. I.
Rückenmark von Erinaceus Kuropaeus. Vergr. 1 Tafel XIII. Fig. 17. Segm. eerv. IV.
„ „ „ 18. , „ VIII.
Rückenmark von Talpa. Europaea. Vcrgr. \' m.
Tafel XIV. Fig. 10, Segm. eerv. 111.
„ 20. „ „ IV.
XV. „ 21. „ „ VI.
XVI. „ 22. „ „ VII.
„ 23. „ „ VIII.
Rückenmark von Plccotus au ritus. Vorgr. 1 2!gt;.
Tafel XVII. Fig. 24. Segm. eerv. IV.
,, 25. ., , V.
„ XVIII. „ 26. „ „ VIII.
Rflckcnmark des Kaninchons. Vcrgr. \'Iw.
Takel XVIII. Fig, 27. Segm. corv. I. Erwachseiies Kaninelien.
XIX. .. 28.....V. Desgl.
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Im Verlage von MARTINUS NIJHOPF im Haag sind erfechienen die folgenden .rreisst-hriften, lierausgegeben vun der Utbechtkb Geseij,-sciiaft fCi; Kunst uxd Wissenschaft.
Prize Essay on Evaporation, by Sa.ui-ki, IIknuy Mn,lek, Fellow of the IIIival Astninoiniciii Society and of the Meteorolófjicul Society of London 1878. Ito............f 0.75
Verhandel in? over de verdamping van water van omlereohoidone gronden onder verschillende omstaiuliglioden, door Dr. J. E. Enkt aak. 1878. 4to. /1.25
Het leven on de verdiensten van Petrns Camper, door I)r. (l E. Daniei.h. Met portret. 1880. 4to.........f 2.25
Do Noderlandsche Scheikundigen van hot laatst der vorige eeuw.
Kun onderzoek naar hunne verdiensten en aanwijzing van den invloed dien zij hebben uitgeoefend ter bevestiging en uitbreiding van de theorie van Lavoisier, door Dr. II. I\'. M. van dkr Iloit.n van dkn I5oh. 1881. 4ro . . f2.
De plaatsbepaling bij de aromatische lichamen, door Dr. J. 1). van
der Pr.AATS. 1883. 4to ......... f 1.25
Do verdiensten der Hollandsche geleerden ten opzichte van Harvey\'s loer van don bloedsomloop, door Dr. A. 11. Israëw en Dr. E. Daniei.h. 1883. gr. 8vo............f 1.20
Proevo eonor ontwikkelingsgeschiedenis van Linens Obscnrns Bar-rois, door Dr. A. A. NV. Hi brkcht. Met (j platen. 1886. 4to . f 2.50
Geneeskundige Plaatsbeschrijving van Leeuwarden, door Dr. Pu. KoopkIibkrö. Met platen, fabelleu en kaart. 1888. imp. 8quot;. . . / 7.80
De erfelijkheid van verworven eigenschappen, door Dr. .1. F. van
Bkmmei.kn. 1890. roy. 8quot;........./ 8.
Prize Essay on the Distribution of the Moon\'s Heat and its variation, with the phase, by Kiiank NV. Very, of the Vllegheny Observatory, I . S. With pi. 18!)1. imp. 8°. / 2.;)0