OottwrSeofr^iett
2(m rttibcm (Ponfûgtîôd) Cptp^as ma gefjaUen 5» Wtidau
3acoB «geaBtanl»/ ter M^dlt;tt ^i^üffi æoetom rn Piofeßorn ^afdbffm,
©efru^f ^u ^«Bittgeti/burc^ Wüttto
Pocf/ünJrtc r T 7 9t
-ocr page 2- -ocr page 3-9(t0 'dnbefrt ©dtttó^ tlddl CSpipljUi nia^ua»gehum 3o5atint^^4 ‘Sont’cr^cc^
Ö^bam^titfe» ta^e/warb eftte ^joc^idt^u 5^ana mn ©adika/t^nO t)icS5'Ïö(tcr35gt;€fw war ba» 3^efus; aber vnnt' fenu Jónger wurtm ftifc^ a«fftgt;k -^cc^^eit gdaff/'Ün Ca e^ an ^etn Ót^rae^ / fpri^t he S5ïöfter Jefu $n iÇmgt; ^ie ^Bw nit ^eimj^efu^ (prient ^u ijr; ^e^B/ watf ^ab ieß wit Dir jnfeBaffen? SY^eine punö lt;fï no^ nicht few weih gem bótter (prient a» t’en ©ienerw ^a^ er euch faget/Ba^ t^öt
^g warf aber aWa feeh^ftemerf ^ßa^'erfrüg/ ôefeget nach Ber weife Ber JöBifchen fHep nigung» î^nB gieng Je in einen ^wo oBer Brep waß. Jhefnö fpricht au wen: ^üiïet Bie wafferfróge wit ^ap fer. ^nnB pe fólleten fïe bip oben ath ^uB er fpriebt au niemgehöpjfet nun/ vnB bringet^ Bew •©peipweiper/twnBhe brachten^*
Öa aber Ber gpeipweifler f oftet Ben QBein/Ber kaffer gewesen war /ruB wupe nicht von wan* «en er faw/Bie î^tener aber wupens^/Bie Bj 5Bap fer gefchepffet hatten/rüfflet Ber ©pep^eweiper Bern ^rewtgaw / vnB fpricht a« /w: JeBerwau ßibt auw erpen güten ^ew^nB wenn pc truneff » worBeu
-ocr page 4-Wövtcti nut/ Afô Mttrt tert gerirt^ert/ tu Çafi tert gätert ^cm bp ^a bebauen»
iOaß i|l tag cr^c deleten ta^ 36^f^^ t^ef/öe* fete^en ju ff ana in Öattika/vnO offenbaret ferne «^(idfeiu ^nb ferne jünger glaubten an nv
©«mwftWdïBttrtngdq»,
Jf boren tn bifem verkolen f^aan^c^ Uo/wteber ©on ©ottes vnfetUeber Œ\Wy^^ Dert vn c tntger PcyUnb 'Je(a6 bik fïos/mte fetnee wn ben (^Onttet/onn^ ' nbsp;nbsp;nbsp;nbsp;nbsp;nbsp;nbsp;nbsp;nbsp;nbsp;nbsp;nbsp;nbsp;nbsp;nbsp;nbsp;nbsp;nbsp;nbsp;Jóngetn/Jur Poeb^eüjdrtbfn/mï*' trichinen / fêlbtgc «meb mt Allein tnit pfnet tOerUteben gegenweittgBtt / fonber wtr etner guten ©ebenefe/vnnbbaffeIbtg buteb^^^’’*’*’”^^** wetet/ gesteret vnb »crebret^
©uraufj Uteb^^^ ab^unetnen/wa 8 von bent i^h(^ fÏ4nb jubaUêba^ es namUeb etn f^btU^e^' Dat* keber/vnnb ©ótdifberlï^nblcye/nls bemuftfugs von ©otebem 3UmAcbttgen felbs/glefeb nneb erlt;* feb^tffnng bet Welt/ int Pnmbey ^/vno nnnb ber m# lebnib/gentfft vn eingefc^et/ aneb ftv/ plber bie eins Eltern jufamen gegeben $ur 2lt;trcbert gefütti tin ge* fegnct / mnb ihnen ein ,gic^ gewaltig jogeU ober ' beotat gutHAmltcb We gançe XTeU/nnffbie Doeb* Jett ©efeberefet vnb gegeben*
Œbu* » j» nbsp;nbsp;nbsp;nbsp;IDetbalben biUieb/ wie bie ^Cpifïcl nn bie X^breet
lebtet/ bie lt;óbe bey allen ebrliebfoU gebnlten werbe/ VubbaôXCbebettVhbepeeft» nbsp;nbsp;nbsp;nbsp;nbsp;nbsp;nbsp;nbsp;nbsp;~ Äbev
-ocr page 5-v#n ÿer Slt;uf(ÿHr*
29etbft ©Ätbrtn/wte et un «bgefügtet feinb CBot/ tes vn^llet feinet otbnunge tfi/ nlfo boe et heb moet* fianben nuc^ biefen DeyItgen Otben bet lt;Cbe/ bute^ feine wetefjeuj/^n leitetnünnb ^nfebmi^en/in bent et in genennec bne/ einen ^cifebltcbenfïnnb/ batinen man óottniebtbienenBonbervnbiet^umt^btnucbi^t ben Ipm^^bes l^eyltgcn Xpoflels pnoli/ bn etfagti 2)te im ßeifeb Pnb Binben (Sote nicht ge^Uen» èn int ßeifb fein/lbwl foil betffen nis ebeUeb fein / welch* es bcß Deyligen ©etiles meinnng gnt nicht t|l/ vnnb nnbet|lwo @. pnulns vorn ICbeflnnb getnb bns Wibet fpil fngt/ ®n et fptiebhDnß Wetb witt feltg bateb Àinbei jeugen / fo |ie bleibt im ©Inubcn / vnnö ’• Cim^e, *; in bet liebe/ vnnb in bet Oeyltgung fnwptbet$ncbt»
(lOit welchen wotten et tl^Hi^ nn^eigt »nb^o* feißcbn gibt/ bnf bet iöbeßnnbein folebet-Orben fey/ bn tinnen men wol tónbe felig werben / wenn mnn ßcb febon quot;it entbelt von ebelicbet bey wonung/ fonbet ßcbbetfelbig« gebtnuebt/Cottbrn inen biene/ ben ©Inuben bcbnlten/^nebti^/ H Peyltglicb leben» Was Binbe nn betUicbets von bem löbeflnnb gfngt werbend lt;nbsp;2lbet beffen vnnngefebê bntbie Weltbarz wibet ein nnbetn newen/nemlieb/ bet (lOnncb vnnb Honnê Orben etbiebtet/bntnon ße nicht ein einiges 33nchPàblin in Cottes wort bnt/ vnnb nicht beßo Weniger benplbigen ein Ceißlichen Orben mb finnb bervoilBommenbeitgenenet/vetmeinet/fnrgebenvn gelebter / bnf wet Cott bienen w6lle / bet mûf nuf bet lüclt Innffen/ in ein Sloffer gehn / CeifHich wer* ben/vnnb ein fdeben fenbetn 4gt;tben nn fteb nemen/ 4 7 welche»
-ocr page 6-SbPtebîÿ *
welche nf^t Cote/wie bw i^befiattb/fenif C^enfii^l aa^ ei^nev tvabl vnb gotbeburtrfenerfunbett / »nub erbdc^t b^bem Jfl aber bas niebt ein verwerte wey^* Wie man bann auebfätgeben batl vnnbpn^etttn ^aplfnmb anff btfen beutttgen Sontag/ S* Jo* bannes bet tCnnngcUH »n 2(po|idfey btfet ^rewt* gamgewefen/abec nicht beygefehl affen/ fonber few i^od^^eftetc verladen/»nb bem Henen CbH|f o nach* geuolget/ welches k^fi wol wabv/ ba^ anbet abet vngewi^/ »nb nicht mag etwifen werben*
dieweil aber fünfen offcermals von bifem i£nan* gelte vnb ^beflanb gepebigt / will ichs fego laffen anfiebn,
i)nb anffbi^ malallein von bet Xeofeheit pte* bigen welches ein fcb5ne/bobe/nngliche /»«nbfebt noewenbige tugent tflobn welche niemanb Cott febt wirt/baramb ßeb mAniglich betfelben auffs eofferfl beßeyßen foil.
Garnit aber folches nnglichvon mit vnnb otben* lieber wei^ gefchebe/ will ich Bnrglich/fät bas f^ß fii^en/xxms Äenfobeitpr* 5«wanbern/wieoil vnb mancbetlc7 biefclbig. 5nm brieten / vrfacben an^^ Sen/bU mâniglich SnrÄeufcheit teigen vnb treibe« foUen.
IJbtt hem ^rfïen.
So iff nun Xenfehbeyeein engenb/bieba bewaret reinigBeitbesCeybs vnnb bet Seelen/ober gemmes/ vnb meibet allerlei von Cott in feinem IVo« verbot* cent
-ocr page 7-»on StrScof^dt.
t^f/Vttdfbmlic^e brunfl bet vn^uc^t/gejrIbett/vnn^ • ^pigteit.
• Welches tfletn (G^ctUc^e vnl^ngeltfc^c logent»/ b4ntt(5ott nic^t AUetnem Xeijfdje»quot; 3^'1^ ^(^/ fonbet tie Äenfe^dt fdbs/^lß ßnb 4U^ tie lieben léngel/ vn^n^. 19, bolc^/reine/vnbjic^tigegeillet/wtebet t^et: Cbd# fins von ihnen menget«
2llfo ifl bet GOenfeb auch bi^ -Ütts^nmebenbilb Cottes etfehnffen/bn^ et foil Sö^htig vnnb Äenfe^ feln/welc^es fnbet3«ffetfleb«ngbet ‘probte/vil bet# ließet vnb volbomnetfein witt.
(Bleich na/wie es ein fch^n/luflig vn bolbfeligbtng ifl/vmb ein feb^n gemnlet/ obetfunfl lebenbfg bilb/ bamit bet C^enfeh ßeb belufliget/ wann ets nnfe^nr »et /vnb ihm fein bet^ etfrewet,
. Wnnn es «bet ^etbocben / obet funfl vetwüflet »itt/fonbetlieh/»**” mnn Imeben fop|f nbfcblecbe/ fo vetleutet es alle feine geflnlt/vnnb t^niebts febó# »es obet infliges bntnn / fonbet witt gntfebnnbUeb »nb beglich-
2llfo tfl ein Xenfebet (îOenfeb/ ein febones bilb * Vnb ^Ibconttnfnctnt Cottes/rnnb ftbet biß -Otts ei/ »ent lamp;ngel gleicb/wie mnn bann nueb ptget/bns ifl fo ein feinet $nlt;btiget beufebet (Denfeb/ wie ein lOn# Sel.Jtem Xeofebeit/ifi ein lOnglifcbe tngent.Wibe/ tumb «bet/ wann et fein feufebeyt vetlobtenbnt/fo Witter befjlicb/vngeflrtlt/vnbf^enelicb/ als wnnn dnes ein febtnrnm obet Dnnetleittetle im ^ngeßebt betommee / welcbts ben^enfeben gar vetflellec/ *gt;»nb Wirt eines ‘CenfeU Cntnen/weichet ein rnfau# betet
-ocr page 8-Ein Pubij^
terer »nttbbnreitter©e7|llt;fï/.vnnbïttber^ttitt^ï vnb vnbeufeheittreibt/vnb bie feine berinnen reittet/ wenn ßebesburnnbel bekommen/ vnnbwetbenwie bie fîinctenbe ^ócte»
Dctt bemSfuberu»
fôs iff eber ^weyerley Xenfebeit/ eine in betitln bigen/bieenber im iCbelichen fienb»
Jm lebigen wirt nit ellein erforbert bes Ceibs Âeofeheit/ be^ berfelbig nicht befleißt verunreiniget •« r ^^^‘^ befubelt werbe / butch vermifchung beyber ge^ 9 BucV wieiye £^l^^j ,^jj^^. ^ -^^ fehlet einem ber fernen entgeht/ beburch ber leib verunreiniget wirt / beuon nicht 5«* fegen/vn boeh leyber gefchi^t/wie men weifl vn ber/
gt;, Cot* 7
gleiche ober flonflen^nber weg/wte es ber grofp w^ bes Óerten offcnburen witt/éonberrtuc^/brt^ b^s berQre(n/ vnnb votib$pm gebetteten / Brunns vnb ^i*’”’^*’ b^v vtt^uc^t/vn b^pt Itt^z »nbfßed’et bleibe» IPnb bes fflbte’recht JuttetfrewUd; 2tett|lt;hfifZ beuotteuch©* peulus fegt be^ ein Junctf^eW folOeylig fein/beibesemleibonbeuch emgeifi/wi^ ittber tinbbeit gefchicht»
tPelche ttun bifê geb won Sott bebeti/ bie follette gebreuchee Vttb bebelten/Öo werben pe »fier rnübf/ erbeit/befebwetnus/fotn bem Ä^blichen flenb W vber beben»
^ber es i(ï in ben erwechfnen gefmben / bip Jung* ' frewltche Äcnfhcit fester fo ein fél^emsbing/els ein ©ehwerçer Ôe^wen/îDentt ob wol febt »ilebelofcr Ceut /von diennesvnb Ïüeibs petfonen/ ble’^wï’ wiber in ben Äi^jlem gefunben werben/ fofmbec wen
-ocr page 9-wen her Utuf^dt*
«t4h boc^ 3«r wen/9 Juwetfr^wen/bfe rechte Jtindh fr« wen / na c^ ter metnung be^DryUsé (ónfiesfcyï/ fnbnid^t ^mn^ Icyöfn.
Wte auch 3oatin(.Btl4gt;|fMtnu6/ ter dn C^énd^ ge^ toefen, fn^et:Mullere ignore,amp; Virgo nen fum, Jc^^ IwbBein ibetb eiBenec rn bin toc^ Bern 3‘ntcf ftfltv,
^ann Ö^orcöft Peite / bnr oen (^enfében ntc^C tar^u erfdjö|f‘'n tn» er ein fcimhtel fcyc/^aUein ont etn^eebefg lebe/ fbriÿ lu tem il^b^^antOns et ftuebt* bot ffye wie er t«n fti^t ont Pgnet ten GD(nf(i)cnf ©eit 5ult;^fboti n nabtet en^ rn et füllet tie ertlt;gt;
^etboibenoucb tlt;mlt;l0enfcben tieXlocnrbcbe liebe 30 feines gleiten/on einer ©efelUn etng pßon# çee/ n?elcbes oueb tie werfen Dekten/ bey tes ou^ tem Creebt teroetnnnlft/ ont fâgitebet ollgemeiner et fo rung gefeben/ onnt gelernet hoben / onnt tober gefogt tos es tos oiler norórltcbli ting fey feines gleichen Jeogen f Dn ^o onfet ^eie ein febt gelehrter pa/,„g^«^, i„ MOénebm Welfcblontr Nafdturindigné, perquem: Zodtoc«. non nafdturakcr.®5ifi/tfr iH nit werttos ergebo* ten fey ƒ tureb welchen nicht ein onterer gebote wnrt» älfo bot ouch ®ott ter Den olie ontere tbier ou^ o«|f erten wiltoner zont ln(fc erfchoffen on nicht ollein tie footer ouch woßonff ter erten wAchU bi es olies JU fetnet iett fruchtbot iff / ont lieh mehret/ ÄCs fey oen foch ti es mit gewo It oetbintert werte»
IVenn ter j^röltngBompt/fo grünet onnt lilüet olles feiner Xlowron eigenfehofft noch ontoßfiber mon ouch on tem (lOenfcheno« bring tß tiefügt ich erfotung mit fich/ lofl ftch ouch mit gelobten onnt 0«e
-ocr page 10-»etfcfewerc bte nrttur hiebe enberft «od) vetbinbemZ eg bleibet blt;t inn inen/ mbetrpfinben jie bie 30tunfl ber mBeufebett wei^e ßeinüneu ßettigg leibe ©on* betlieb ntöfpge lene, mb bie im rollen ßebn vn f «ben/ vn funjl nudb Bein jorg noeb n nôtre anfeebtungh bn* ben nocbkiöen/5)nber nncbibrcrvil.rerßttebfnrtUc bie/fo mbt meboe bn^n getbon, bne ßebieIfebever* lobet, mb wie ße esneSetr/(betÜlteb worben/ bn bocb nit vtKöeiileg/fonber ßeifcbegijl vorn ßeifcb bagiß/ von ben (l0enflt;b^n erfunbeny vnnbnvffgefeçt/vnnb' »^€01^ 7;' tegeßebßcijeb s^nb^lwt.
leer am enci 5)4xviberid4 prtulug/ÿ aud?ben Ió.(5et|l gb^bt/ febvetbet/egiß brjfer ßeb vcibtiuncêbnn binnß leiöe.^
bi(«0 Kapitels mdOet*
’fertiûH.itn'
Dn w«ö4«ß Wfer ü^bdofen- Âcofebeû-fnr ftweb* ten fetgen/feben wir mebt nUein ju bifer vnßr lettte« jeit/bnrtUe ïVelt bmwtber BirtgirmbfeLnyet; 3lt; es fcbrcyetrtiKbbteSnnbfclbógenDiiSiel/ mbfot* teit 2V«Ält;br ♦Renter e^ iß? ein ßbr nit^g gefebt^^ï^/ welcbelt;^ ßeb brtlb lt;«gt; nh^angbißr gelwbbt erbebt/wie Tertullianus ber ifeltfße kbrer einer bezeuget tlngef
iwrfß«wf4gt;«jft'’^ ’P'^f 2)46 folcbe juneffenwen ire ©nnb nicht beBennen/eg fey bann ineb/ bnsßeronbem weine»' ircr Binbleinrerrntben werbe. Jter aber wientlmebr/
ïrtituntd^frtuc^ vonmcbm'nb^lw^^t- ^liefen vet* tac^t brtbf» Vhnb brtlKht Jeb U'He f^gen, wïwol iebs ntt gan tböc/es wire eiwc/ b(lt;^ weth^ etn Stav»/ tie ß^b f^Kblt;*** ^f” 5*^lt;*w juwerbe» /»nb bü ß^t eine iroriïcniH V«iff ßebboeb ßcilen rtle fey ju noch «n Junefftrtw vnber (be«/ XT«? folMctn folcbf »it tbun b^t^en nn jbiem ^nweb/ bnmit ße niebt «««b tin
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(^ utter cntbed't tri rtfunbe 15 wabtf (Boft weifl Ww til (r)€f;o Juh^c 2l(ntgt;ie blt;tb wóUen lcbvuc;g vimb 4»ttÖtc gebult ganugebKicbtwerbe ^uw6«d vr lebe« etwo mug ton )bi en (ÏOvutetn gepätmt Qi notben/ f-n belcble«(l Tcrfullianus,^oicbebóbenff«ct begeht • ct^wungne vnunwtUtge Jund’ftuwreb**^^* ^’^ bit* bit Tertullianus, nut etmweit wtU et fügen / Junc^z fmw mgetn wwebf 2lt;tnlgt;ö vetbetbettu.
^brt fcyt beiouon Tcrtulhani petten, busifi/ rtet* yncbnlb bunbetc Jut/iP {ebermnn fromb wotben fnö betgUteben n ebt nub: gefebeben fonbet finb tn 2^tó(lein inucet tengel fo eröbe auebbte pfaffi tein wnOet mtbr mnnbótc vu liebt vngfebtebt foK^ö nit.
Wie wolteb nueb febter entboebt vu netg* ßen/ was ^. X)ltteb ^ifebotf 5’1 ?lug^purg mebr bonn vor £00, Jaren bteuou gefcbithen/ Vnbnsgoffengfebt^Z von bet iCbtlofen ^e(|ïlteblt;n leben wat / jeleng r te g^rffet an nUen Orten t^ober grower fotnemet po* tentaten/ tbrlieb gemüt / bte folebe« vnjnebttgee vnb febanbUebs Uben on |ren (öet|iUcben nut ntebtgetm* gee befbwerno8 f ben müßen, blngt|l beybem (Ton* edio 315 ‘Ïttenbt g bóu «bet niete ith6:t wotöcn/wtt bann nueb vliet armen é^«n vnb ITctbö perfonen/ tgt;etftttcfte gewidert biet fiber bemtheb mb offentUcb plagen mb ft n(fRen/rn fletó tn bóf m gewiUtn leben müßen/ brttobiterbenrn vcrberben,lt; ï)eürtlt;btmu^ hterfibet bas vei ß 11 ebt m in (Boetes woit retbampt/ menfeben lattenf-Is gebote vu t^be verbort fetnffit gang babc mtegroßem et gemuf i^'iratbolifebê tircb* en ba oteientgen fo 04 lóltenfem fórbiiO Oer gemein -ffiottee/aller^ucbtvhb Äeufdpeu/im febUm; Wad/
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pftç btt vnßrtf fl Uff regimbé/b»^ vba bk ebte« five#/ in/ vn bk fc^an^Ùd^fi ((mit (hunkit mdbrnJIOuvcn* ttvibct (inb/ 2)46 hbfcbk nantie Wdt/fd^teKt vnnb bieget baenxba/abrr alles vngeWteb vnbvmbfon* ^en/vn^ widen bk/fo ba tónben/ ntd?t bei ffeti/vort bipm großen et^etnujß vnb ‘Ïcufels kbi/feine« fitidlf m vnb banben bartnnen |ie bk atme gewiß^cn ft le* benianglkefen laufen/ Jß bas nicht ein ellenbet Ja* metr X)n^ bas noch etna tg / fmbenikh edich *gt;^® 3apgs5U btttler/fnppenfteßet/ vn^relletfchkcfet/ welche vnnetfehamptbétgen fûtgebé/ empfag bet vn^n^c vnb bntetey cteibe/ é^nbigc weniger bann fo ev ein eigen i^be Weib neme / pfui bet fd^anben/ fdehe vnnerfchAnipte t^onbeboch^ek machen/ weté wol werbr/basmanne mic Dunben au^b^Qte«^
Pftlms 5M*
@oboch 6« Paulus au^bem D. CScygrebent au^ttucfenlich lebtet/ iCin ^tfdog mnö Kittchen* bienet ., felt fein eigen Uthe Wdb babe / Wibct »reiche bes D. (Seizes mb fernes/Ipogclsfpujch foll nichts gelten/ was ^apgSytictus/Diitebianb/obet an* bete/ wer fte auch gewe fen/eo bei^c 2Ï itch ober Con-ciIia,ger(Qtobetgeotbnetbaben/bann 2^ed?t / fpndft bet pfalmy mß^ bas TVecht fein/ vnb bem wttbenjß fallen/aUebk fo rechtes t^t^enfinb»
2gt;amit man nn ^enfe^ tinbe leben/bat (Sott bet ©ch^pget aller Creaturen / eingewi^ (befam ma^ mb 4gt;rbnungeingegçt vnbgegeben/nemlicb /ben ^j^beltchen ©tanb/ batinnen er will, bas/wilcbea ganbesgeauch immer gyen fbann bieallerbing» teiuec ausgenommen) ein i^ann mb ein Weibgk »er
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ner oebnôj^emâ^ Ubê/vnb manman W ûtbntmJƒ wmUeb/bte i^be belt/ ein anbei; fcbulbtge ehe plicht nj^^, j.* Dn freunbfebaffe kiffet ß ijl vn btfjï bi|eeb4lc$e bey* c«.*, * monutig / Äenp^lt / »nb bj iCbebett »mbeßeefe / wie © pa uujs Ubïec/von ben Jungen ÏTetbetn/bae fie fee CÖennev vub Xlnoer Heben/ feen (lOenetn vnber* « ^ tbon, vnb nennet jte In folebem gleich wol/ Äeufeb* ** *^’’ ** Dergleicben anetneftt anbeenort fpHebt et f ^m bas tfl bet wille Cottes/ewet .^dllgun^/bas fe mek bet bie Hutetejr/vn ein fegllcbet vnbet euc^ wiße fein 5a^ jnbebalten/ In •^Clliguußvn ebten/nlc^c inbet tn/ifenebt wie bie lOetben/bie von (Sott nichts wiße«* Jn welchen allen vnnb feben owen/ bet DeyUge Seyfi/botc^plnKußetw^leetPetct^eug @« Pam lu-nble eheliche pßl^t/Äeofc^ele/ vnb DeUigung/ Jud^t/vnb ebt nennet«
Jn maßen anc^ bet Heyllg Paphnutiusauff bem etße 3lllgemelnen Concilio Nicea bet Ju 5j8.Tgt;AttfC ba auc^b) ^be vetbottbet Pue^ïet a uff bie 75an fa me, vetbinbett et ts/mit wichtige vtfacben/ vn vnbet onbetm bezeugt vnbefîcfttget et/ble i^ beließ bey wo# nng mlteinem eigne iPelb/weteBenfcbelt. lt;nbsp;Solche bet £amp;beleut Keufc^eit/batCott bet ^c^ipß^et aller ^teatuten in bet Hatut gepßanQet/nemll^ in ben ^auben'w^lc^e ßeb Paten/ vn an elnonbet halten/ fonbetUch abet bie Turteltauben/von benen man
- fch^elbet bas ße ßebiu Bernern anbern gefeUen*
211(0 ßnb recht teufet? gewefen/vnb haben Äeufch
gelebet Im heyligen Aehtjlanb alle l^elUtgeietQ^^.St^ vPofie nättet bes aitm ^efTa mente/vnb haben Cott wob «m s. n. ^opgt; 33 r gefallen
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gt;.^lt;^6!n®(ï« gefaUefnbetH {leBfttbergßcöge/fcfnbrtod^brtbutc^ «m j» ii.ertp» ^rttec^tetWÄter (Seccfcbghtc/ mt flUchCftfilic^«
Übungen/ gnrntebe vetbtnbett wetten/ fontir ftl tnebtrrfn^en gehabt /wU neeb bfcttig« engs/ |Ïcb tm (SUuben gebetc/mt ern|iUcbftflniü|fuug Sot* te# getuit vnnt liebe gegen tem riAcblicu ^upben* tPeld^ec ‘^»gentenvnt (Sottfeltghtt tie tóbe ein T^ec^ce @lt;^5 qi/ Patinnen feleb^d^^t^nec/ vnt ge* rbct nietten*
2)arumb w$l±ebte Curtb vn Cabwon ©ott ntcblt; in fonbetbett bebé tas |te ebgeb^tter mafje Zteufeb^ bett tinben halten biefollen vnt fint auch fchoitig bey mlufl ihrer peelen feligbeit inbem I tamm (Dotted in ten Oey Itgê Orten tes iCbdicben flan^â fteb^ubegehn / tTincrey / ^n^uebc immetwerend mortenlicbe^runfl aucb entern Anrath; tauon bie oben ^tuiermetten.
Put ficb hieran Ihr vermeinte« gelnbr/ntebc Inp fen verhintem tas (te mitgurem gewißen niebt t6nlt; ben halten auch beßen von (6otc fein beueleb bnbé/ man folle nichts verfehm^ren/ban Hafenabbetffeu/ Vnt mit ClOdldetnen flappen,
^arau^ bann volger / bas bas £6henerbott ben Prie({em/ (Onneh vnnb Honnen gefcheben niche fey von i5ott/Cbujlo feinen Ttpoßeln otet Äirch‘n (Sottes/fonber von dOenfehen wiber ißert rnt fein mort/vnalfo wie e« Ö. panlos nennet mte einem n.Cimot:4. nbsp;nbsp;moet ' vnb gibtim feinen rechten ‘Ïaoffnamen/ beip
4PelcheS; oh es mol anfangs ein feinen fehein vnb •ACnaelifch
-ocr page 15-voitb^Seuf^dr*
i^rt^lt/H) 4 npben gehabt) vnnb »»nbetb^m n4mifil bet Äeufc^etc m bic 2(.trlt;^en emgefürcy baboreb ^^® ^eu|fel vil guter Centgefange;vnvnbet bifem f^eüt verblenbec lebret boc^ ibattis wort ger4b b48 wiber# fpil rnb butaufbfolcbeö bic erfarung^u jeber jett mie ßd^ gebr4cbc rngclcbrct/basman ja ben ÏCenp Q fel bilhc^ bey feinen beßlicben Xlnwen/bnrfbUen feben vnb lernen et Bennen*
XVeil ße aber (Bott ben Vielten fein wort vnb -Orb» nung verachtet/ but Re (Bott «vibemmb verachtet/ »nb in ein vetterten ßn gegebe blt;iß fie tbuu/bns fie^ nicht gebürt noch 3C5tttiinctb4t.nnen vctliovtetVhb »erlcnbet/ bnöfte webet febennoeh boren buß hoch nUe IPclt ßbet jn greiffet bntnbev Vingt vnblflgt/ «ber alles vergeblich. l?nnb willen lieber nlfo in vn^uebt leben vnb Oanfen/bann mit (Bott vn göttm gewtßenin ebrenvnnb 2(.eu|cheit/Entombfomu^ man fie fabt^n laffem
‘ÖenÖntum
Wollen bet halben alle fromme Cbuflen fernen/ ^^e feyen gleich innober anffer ber i£be / im lebigen fianb basftc^eufch vn mächtig/ obgebivter malfen leben/vnßehbncen/btje|ießch U'^ Cdb vnb©eilen nid?t beßeefen mit vn^ucht / tébbruch / nutete^/ ober in anbern weg/ wie es nomen haben/ ober ge* fehehen mag.
IDoch nicht ber meimmg / wie bie benchfer bauon lehren/b4 8 bie Juucffrawfchalftvnbiöbelo^Ubert/ bic grille gnögtf «ung fei; für bie ©iinben / bnnb ver*
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ecrWenfl M lt;^^0«« teben^/ »t« pettwe * Soto, ra ferner CatboUfd^^n (glaubend betanbenus mb bit* ebebtgung wtber bte Wnitembergifcb^ Confefsion febretbet von ber CiOnnebgetöbb^wte feme etgne wort (noren: Docet ergo Una amp;nbsp;Catholtca fides,amp; Virgu nitatc amp;nbsp;C«hbacum cultu teffe Deogratifsimum,ani-pUGumas habentem Oei proraiGsiones, amp;nbsp;eius maxi' « niè,qux futura eft.vitæ xtemx.Quare funt amp;nbsp;fans ft lt;flio maxima peccatorum/fC meritum vitx æternx.
^ blmdbetc vber bimotbeU / -O Aßormtellri tmg Vber (Boe tes k/lerong / wn bleibt b(elt;Lbtgt;Ri3et ITn bleibrfem retbienft« t^emTïlötoctgftfpnt 3(1 Ote
• 3‘*’’‘^f‘’*’wflt;hrt|ft bie grille gnogrbuung fat bie Ödnbefomó^ Cbrtirigw^ebuutgnicbtbte gr^/ïe/ fonber geringer mb weniger fetn. i)n8 volger not* ' wenbig mb mwiberfpreeblieb bnrno^ wn ewiU nü btemu^ werbent t^tn mebt bnnn Oeybntfeb^*^ aber* glaub tm ganzen '^ap|inmb/ baei|2vtl)tt(5rob gesponnen / vnb (n (i ft cbn«b e vetbreefcen*
©«n ieb Ce^e gleich bne jbrer/ber ^äpiner Juncf* frawfebafft / mnb Célibat / ober iCbe(o^ leben fo lOeylig reinmnb vnbe|ïelt;fr were, als Joannis bes Jenifers /fa ber (ÏOiuter (Boetes ilOari«, welche ein aller bings Äenfeb^ mnb reine Jungfraw 'vor 'm/ vn nacb ber (Beburt ifl gebliben wtenuebgebnebeer Johannes/ ^o were boeb bt^ falfcb m vnrelt;bt/ bem ^;ueünb verbienH bes Óerten Cbrilli^u nahe / ver* fcbmählerlicbnnbnacbrbetlig gerebt/ vnbgelebrec/ bas bie Äeuf^eit 'bie grille gnugebuung fep/ for bie ©nnbe/ mbverbie»|lbes ewigen lebens»
©ann
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^4nti webet (3Ö4tt4 CEotteg^iutef A-cd) ber ^Anffer Johannes fern verböte vnb vgt;or[eu}fer tut c^ JbteJongfrrtwfc^ajfC/fnrihre©nnb3111133 tb««/ noch bus ewig leben bamtembtenet.
50C^Onrlrt fa^t bie ftomme ÄCItfnbetb nn^ bem iuc »• tOeyligen (Betfl/rnnb Xgt;plt3/bk bu^eUnbcb'^ll/
ber gleicben ^obnuneßber ‘£e«|fer/brter Cbi^flinit 3oj): “ Itbet/wetptetmttbem^tnS^»^ «wifi» vnffl^t; ©sbe/ bus ifl ©Ottes Ccmb/welc^eö bertVelcfnnbe negt»
©«getnicht/nor nnber Cent fünb/lbnbetnochbie fetne/bnnn er «ach ein floct mb tbeil ber Welt ifl ge* gewefen/mb nbermnU Wer nn ben 6on ©Inobt/ ^'’^ ^’ ber bm bas ewig leben* Wer nberbemöen nit gUubec/ber witt b^ leben nicht pben/fonbet ber 5orn
©Ottes bleibt »ber jm*
Dnmn^ offenbar/bns GOnrin mnb Johannes nicht burch ihre Jungfraw/chafft für jbreSonben Snug getbon/ober bas ewige leben verbienet / fonbet burchben ©lauben anCbtiflom jwieanbere/fclig wotben/mb bas ewige leben erlanget/laut obgefeç» tet^eognos*
0, panlos J. Cor: 7. als et von feinen pfat* Cinbern / ben .Cotintbern / tabts gefragt warb/von wegen bet Jongfrawen* Antwortet fnen/aber nit an^©Ottesgebott ober bcnelch/fonbet fagt allein/ fein meinong mb gotbeboncfen/vrib rabt jnen ^u blt; t Jongfrawfchafft/ boch nicht in bie XUfiet/welche ba^omal nicht waren / Monter / bas einer feine ‘Mochtet Jongfraw bey pet bebaute / fe^et aolt;^ vr# fach binju/watomb etfolches rabte/nemUch/ bas C es
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«S eftttöwtg^t leben feye/rnb weniger fotgbnbe/will «ber mit feinen» Î^nbtvnb beiden rrfneben/niemnnb' Bein ßtic^ an ben bnU werffen/nU mûfî es «ifo fein*
^ubernfo gebenefterbie/bn etebenbife (^Ontety ^trtettert mb blt;»nbclt/ nicht ”^‘t einem einigen w6»P lin / 34 nit mit einem ^ud-GäbUn/ folchet höbet wörbigBeit verbienfl/mb gnugtbuungfär bie ©nm bennnb ewiges lebe ns/burch bie Jun^ftnwfchft^t/ welches bie ^ApfiUr obn allen gmnb vnb bewt^ ber n, @ch«|fe/5a wibet biefclbigeny bietbnn/mbbim 31» von bem jbten ßiefen vnb erbichcen/ welches auch fünfen nirgenc in ber ganzen P» ©chufft^öfinben.
©ann bas Cbnfîus (lOnttb. Jp« feinen Jóngeti» fa^tj etliche habenßch Xgt;etfchnttccn/vmbbes Oim* melreichô willen / T^ebet er eigentlich bafelbfi von feinen ^pofldn/bie au^Meben folten in bie ^nt$e' weite Welt / 5« P«bigen bas 10» i^uangeliom/ Welches er nennet /bas Himmelreich / wie auch an anbernotten/^attb n» Pnnbam7. basHim^ melreich iflnabe berbey Bommen, dieweil ßenu bar^nerwlletwaren/basßenicht wie bie^i|^^ mb Pfardber/allein an einem gewißen ort/fonber allenthalben in ber Welt/folten ptebigen vnb lebten 2)as Heylig üCuangcltum / war es ihnen befchwAr/ Üch/mit Weib vnb itinbem/alfo/wie bie Canbfarcr vmbber mit ihnen ziehen.
Wir
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Wtcwol fluc^jbnf» ber l?fi: Cbttiïiî6 flt;?'lt;^fßnit Verbeut/ fonder fügt/Wer ee f^ffen mug ber fuffees/ UfptsIhnen ulfo^e^Z wk nuch ^ puulusebcrt «uff btfen replug febtetbee mb lebtett. Cot: ?. ^tn ich nicht ein apofïelr ^inieb nicht,freyf tOuben wir nicht rtu^ macht eine ©chwefïer Jum Weibe mit vmbber ^ûfârent Wiebieunbern apofld/ vnbbes vierten Gröber/ mb Äfpb«6^obfr bubenuUein ich mb ^«mubns nicht macht tue 50 tbun^f Jfl ber^ halben reicher rbüm vorn X^erbienfî ber Jun^fta w* fchaffcvil 50 hoch gefchtiben/mnbbem X^erbienfî Cbtifli50abbmch gerebt/ wilder fein73lut nicht ge# fpienget/noch feinen Xgt;erbienfl/ber (îOenfehen guten Werrfen mitgetbetlet/bas frémit fbme feiten gnug* tbun fur bie ©ónben/eber beiffeu erwerben/vut ver* bienen bas Intrige leben / wie bentigs tags bie newe tOeuchler lebten.
©asfey ferne / fonberSott ber X^utter b«t a uff jbne Cbuff um feinen ©en/ gelegt aller mfer (^iffe* tbat/ vnb bat ebuffuß gelitten/ vnnb fein ^lut ver* geffen/nicht für vnfere gute Werrf/bas er ffe weibete 5ut be5alung vnb gnögtbuung vnffret © nnben/fem ber er b«t/ wie er felber fpricht/ fein 73lut vergoffen/ 5ur Vergebung vnferet ©unben / 2)abey bleibt es/ mb Wirt auch ewig bleiben«
2lu^/au^/mit aller C^enfehen Äeufchett / I6be/ lofem leben/allen guten Werrfen /bie ber C^enfeh tbun Eananff (Crbe/wanman vor (Settmitben M* bigen wiUerfcheinen/ bamit für bie ©unben guug*
C 2 tbun
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«f«i, ^4. nbsp;nbsp;ibun/vnbbas ewige leben b^rntt verb ie nm / bn/ en folcbem ott/mfolebet; metnung vnbgefielt/ ßnb elle mfettgeteebtigfeit; wie ein unrein vnßAtig Bleib.
®euib ob et wol Äeufdjett niebe gehalten/ bat et bannoc^wolfo til ft^mbBeit mb guter WetcB/aU ltgent ein (Dóneb/nonne obetjungfraw / 3ber et batff nicht bamic fût (Dotted gericht Bommen/fon* bit bitt |bm foleVesab/tnb fegt/Det: gebe nicht mit beinern Unecht in bas geeicht/ bann tot bit befiebt Bein lebenbiget*
6. Pnulus/ben Re nuch föt ein calibem, bas ifl bet anfjetbet lébe gelebt habe / halten/bet id ft$m* met gewefen/tnbhacmeht gutes geebon / bann alle (VD^nch vnb können/ bas ifi einmal gewiR tu wat/ , ^^P nbsp;nbsp;nbsp;nbsp;meht auch ban bie anbetn 3poRvl alle / in bet Äitch* ’en (Sottes geatbeittet/vnb .nuQ gefchaffen/benno^ fagt/ tûmbt ober lebtet et nitgents / baset fut feine ©nub mit allem feinem til tbuu/mb guten wetefê/ •.’Tor.ix., ^yj^ gtoffem manigf^ltigvn leiben / wie et plbet ein gnmsenpafpon et^elet/habgnûggetbon/ tn ba mit bas ewige leben vetbienet/fonbetbeltaliefein ge/ Plgt;»l. j. techtigBeit fut fehaben vnb ^atl mb will butch ^tn glauben an (Thulium gerecht, vu batinnen erfunben werben/ mb gar nicht in bet feinen /auch bas ewige leb en/nicht als cinverbieuR feiner guten WereB/fom berals ein(5ab vnbgefcheneBaußgnaben mb beut I^om. 6, X^etbienfl (EbuRi empfaben mb erlangen.
WarumbfoUen wît ben einXenfches leben fóren/ in mb außer bet Itbe* 3ntwo:t/3«m erpen baium/ bie weil (boft bet Petty folchcscmlUich g f botten mb beuch
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Bttjolbert/flwcV von rtUcn (50efif4gt;eit/’wet bk Rnb/a*’ forörrt vnnb Mben wtU/bftößeÄeufc^/tetn/vnnb ^öc^cig leben foUen/vnb tH bas ein vnwnnbelbrtrec will vnb metnrng wie Q^ pnulusln obnermeUen fptu:^ fn^c/ 3)rt6iflbetwtl©o«f6/e(netbMl3on3/ bas ibv metbet biet^Svetey/VH^dn legheter mbet: euch wiße fein ^a^^ttbebnlcen/innbetUgung vnnb ebten/vnnb nicht in bet Infi feucht/wie bieDeybem . 2llfo bnben nach bifem Sebbtt Lottes unb feinet otb/ n ung beufch gelebee Jfnnc ^nb ^ebecen/ S^chetins vnb i^UÇabet/ vnb nnbete vn^hUchtmeb^
IDrttgege »etbeut Cott bet Pett/nUetley Unzucht/ in feinen beilgen ^eben ©ebotten/bufoU nicht ISbt* btechen/lV^lcheö alles gtewlichvn etfchtoi^enlicht 0*#nben fein/von Cott in feinem wo« / fo offt vnnb hoch vetbotten/in vnb nu^et bet^bt.
ibetbalbcn/ foifl biß einfonbetetbesleibigen©4* thans grijf/bases babin nicht obn fein fonbetn teib Vnb eingeben gembten/bas bie Jungen (Gefeiten ein Voting tu freybeit bekommen/ votbematmen bl^* ben vu ich wachem IPeiblichen Werefjeug/bas wan Iteßch feh^u aUentbalbenbefubeln/im Wü|l vnnb Vnlu^ bet Dn^ucht/vn faoffen auß einet jeben pfiQ bes Öutennbel/ bennoch vetmeinen/vnb bafät von mäniglich gehalten werbe/als haben ße|bt ebt nicht vetloren/ba batgegen/ ein armes GOeyblin/ wan es ßch ein mal vbetndbt/ vnb etwa von folchenebrlofc Cedetn mit vilen Verheißungen betebt werben/ ihnen ^u wiUfaten/hat ße/ wie war/ jbt 16ht vnnb Junetfrawfchrtfft verloren / vnnb wäfcht / ihnen
C 7 fblched.
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folches bet befn nimmermebr ab/ fonber muffen bep fen fbr lebenlang entgelten/t)ie Jungen ©efeUe/vet * lieren burch fbr m^ucht/eben fo wol fbr i^Cbr vnnb Jungfrawfchrtffc/vnb iflinber wetbeitbein »nber* fcheib jwifchenbipnbeibe/au^genomen/wfe ge/egt/ bas ber ^eufrlbie Welt mitfblchem felfchen wobn geblenbet/bemit er fte in feine flrict bringe/ vnb bar* innen bebelte/ bemach bann ©ott ber rechte bichter ganQ vnbger nichts fraget.
Augußi-.deVerifi
Domini fcrmiti^
^erumb Junge ©efeUen / nicht feilen fegen/wie ber Oeybnif^ poet pine Junger in feiner Oeibnifehé €5chöl eilet un^ucht/gelebtt/ ©lenb mir / es iH Bein bäbenpucB/wan einJunger ©efell Ouretey tteibet/ Loubet bip orts nach ^ott unb feinem wort biten/ wes bieuon ©♦ 3uguflinus fegt/ba er fpticht* Si dijcfluri eftis Vxores, feruate vos Vxoribp vcftris»
* Quaks vultis cas ad vos venire, tales amp;nbsp;vos debent ipfæ inucnire* Quis luuenis eft, qui non caftam velit ducere Vxoremf ^adi|{/wolletjbv Wdbei? nemen/ fo bebaluec euch lt;?wetn ïVetbetn. Wie fbr wollet/ ^•jkvn r ^0«i»«gt;cbB«iS#«/«iroroUettpe«K^»d^f(nbeif4 14 SusbwJoH« nbsp;i^trt exempel fol(^e«/t|î Jofepb/welé^ftboc^von
feines Oenen »nnecfc^nmbten Weib/ verflicht vnnb nugefoc^tê warb/b^ er ber vnBeofeb^k mit fr pßegee/ aber hobelt erfleh bitterlich / vnnbflteitet wie ein gSter Fempffer (Sotees/wamet mnb menet euch 1^^ 90 reichem lauter ab/^eigetan/wie es fo ein grew lieh« ©nnb fep wiber (Sott / mnb auch fbren Oerten »nb töbemen/ 31s er nn nichts mit Worten bey fbr Ban au^richten/vnbltefnemit gewalt baju will zwinge/ beiffet
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Felipe er 40^ / rnnb fleucht banott/w^Moc^B»
Paulus fuge /fifebet Surety»
3/1 «Ifo Jof^pb ein Spiegel ber Xeufebeit/ jne welcbem |îlt;b aUeCiOenfeb^ C^anes vu Weites per/ fo neu/ bey bes in lebigem mb nneb ^êbelicben flnnb/ fónberlicb aber bie liebe Jugent/foUe erfebenmbficb 73efpieglen/mnb wann ße^nr X^nfeufebeit werben nngefo^ten vnbgereiQee/an ibne gebenefen/mb int buteb Lottes (5nab na^^uolgen»
3ucb ßieben vnbmeiben allemfacb mb gelegene beit ber injuebt / nemlieb/ott/ mnb »erbaebte m* jnebtige pevfonê/gemeinfi^afftmitben plbigcn/ban nbsp;nbsp;nbsp;.,
es gar balb gefebebe ifï/bas eines pin iCbr vcrleurt» '* nbsp;nbsp;nbsp;nbsp;nbsp;nbsp;nbsp;’
^ie Junge ^6cbcern/berracbf^envnb gebend'en/ wie es ber éma/bes ^ôn^uarters Jacob dochter ere gangen fey/baßeau^ furwóQ btnaup gienge/bie ‘C6cbcern bes Canbes ^ubepbenz nbsp;nbsp;nbsp;nbsp;nbsp;nbsp;nbsp;nbsp;nbsp;nbsp;nbsp;nbsp;nbsp;nbsp;nbsp;S**™’ **♦
* 2)ie tOAnner feben an ben tgt;eyligen X^nig mb Propheten ®autb / wie er fo leicbtlicb in iCbebrneb S^rabten/baerberöetfebaanßlt;b^igwarb. j^^^ _ ,
^'•effe^tn aber ber Stomme mnb gebultig Job * *** Spricht re^c: job bab ein bunb gemad^ mit meinen 3ugcn / basieb nicht achter au|f eine Jungfraw-Welcbem ril mebi bißorts / bann bem ^anib/ beibe ^ans mb Weibes perfonen/ lebigmb in ber ICbc f-^lgen folié b^ fie nicht nach frembben ßeb r mb febern
^ifen geborfam gegen pinem Deyligêgebott/jucbt mb Xeupheit wie auch anbere gute werd'/ber recht gleubigê Cbtißen/wirtCSottber nertnitmbelobnet i‘’(pn/fonÿ ob wol bie Cbnpévu XinC^ Sortes/ nicht als
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'rtlst^glincv/wfe bfe beachtet Pßegett/^nff ben lobn fnmemUeb feben/felb«; teteVUd? vctgeltcn.
^^am «nbern/ folie man «neb ^^P* wpicb blt;tlbev/ in vnb muffer ber lt;6be/ ein ÄenfeVes leben f^wn/bn* mit man ben (Glauben/ (Gottes (Gnab / »nubben P« (Getfle nttpecltere/ welched gefchieht gleich wie batch« anbete witeMiche tob fünb/alfo auch bot^ Dn^ocht mb X^nCeufcheit»
Dann bet (Glaube/ weichet ifi ein Bànbtiieh vnnb gewilfe^nuetßchebet (Gnaben (Gottes / fan nicht be* Hebn/neben pnb mitben tob Qnnben alle/ bieweil man bat innen uetbattet/fonbettteibt eines bas an* bet'au^/nemlich ICbebtnch/Pdtetey/ben (Glauben »nnb P« Geifî / gleich wie bas XVaffet / bas iewt außlbfchet*
TUs Dauib/baetben ïêbebtuch begebt/ »etleutt et ben (Glauben/Peyligen Geifl ƒ Gottes bulb »nnb Gnab/welches et betnach wol etCennehba betpto* pbee natban Ju im f ompt / unnb entbecf et im feine Qunb/batinnenet Reh et läge/ obn etfantnus /tew mnb leyb/ fettet betbalben in feinem feh^nen vnnb betulichen ^üRpfalmen unbet anbetm unb fptilt;^t/ bette/ nim beinPeiligen Geifl nich von mit/gib mit ein newen gewißen Geifl«
Wannnnbet Glaub/Peylige Geifl/ Gottes halb unbGnab/uonbem (Denfehen hinweg ifl/ was ifl et betnach fut ein atme elcnbeCtcatutt ponGott unb feinem P. Geifl vetlaffen/feinem Sotnunb on*
gn^b.
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Iftßfflbcv C^mfc^ wie ein Pfetb b#^ ^at» ein 2Vtt«ea haben wn^/evfey gkt^wetetwSUe.
^dfo teittet vnh treibet einen ieben (^enfei^en/eintt webet ber gute »nb négligé (Betfl (5ottes/weil er im folgere/ ß^ rey ten vnb lebten Infi/ ober ober wann er bifen TVentter vber nn^ wirfft/welcbes gefc^iebe boreb ^obfonben/wiber bnsgewtfpn/ ©otommet ber bófe (Betfl/bnß ifl/ ber leibige Teufel/ reittet furet fnb treibet ine/ von einer ©nnbein biennber / 211s Wanner bifen Reutter nnffnimbt/ vnb peb inne Infi reitten/ bn^ er in bns Duren übel gembe/wirt er vne nerfeb^mbtvnnb verfloctet / ein flinctenbet ^orf/ 2^eytbnmel/ober ^enbigs ©ebnn ff/ rn bee ‘^eufVls cigentbumb / bn^er webet nneb ©oft/noch feinem wort/5ntbt ‘Ïngenb/iêrbnrleit/lêltet«/ vetwnnb# ten/w. mehr ftnget/fonber gebt binnn/wie ein bhnb Pferb in ein ©mben/wie Qnlomonbienon gnr itéré lieb febreibet in feinen fptneben nm 2. Pnb r» Cap,
Pnb beweifet folcbt» bn8 werd’ vn erfnrung felbö/ bnefolcbeCent vom‘Teufel geritten vnnbgetrtben Werben/bann wie fölt esfunfl mngUebfein/bn^ete Wn ein C^nnn/ein feb^n cbrlicb Weib bnt / vnb wibe« tumb/gleicbwol aber ßebnn ein beglichen gnrfügen bnlg benget / bergleicben ein Junger ©efell/ bofen Weibern nncblnufft/vnnb nt^tôfragen webet nneb ©ott^nocb ftinem D» wort/^êbt/gefnnbbeit/eltern/ ^nn/Wetb/Xtnbern/5reunbfcbn(ft/ w» ©onbern fcblngen fblcbes nUes in winb/vnb wngen es gering/ bnmit pennt nugenblidltcbenfcbnnbltcben wollop/ D ober
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obft vilmcbrvrtlujf pße^cn/ vnbarjegctt «11^6 ^^ ^ ' (tc^3 vnnb cwtcjes 311c/ tnötefcVrttiQ fc^lrtgcn/brttJU fietti^sein b^^ getotipn haben vnöbehalten.
©am«^ nfänt^lt^^ /wemu feine fünff ©yn hntf X^rtheUcn vn fehen bas ßlc^c Ceuttn öe8‘5^ctj|fcl3 (iitcfenonb banbeu gefunden / vnnbfetn lctbha|ftt^ f yen/oon thme werteten vnnb getrtben/ tflbas abe# nicht ein eitenöfv jamerf
^5rt|l wo man hStet von bem ‘ïfeojfel/ba^er pchi erntwebers andnem otcfehen obet hören la(l/ obee bic ärmeCeut bcfeiVen/ba entfettßch mäntgltch/wit bintch/ßencht ’^”'^ metbet folche ort mb fleet. '
IPte geht es bann 511/ baß man ben ‘^eu|fcl in bei: X^nteufche« nicht and? ßenchtf 5)aß machets bad er 11.12 ^‘^ ntehf fo gcewltchß'bcnlaßfonbervctbiigcc feine ‘Cenjfels 2^ la wen / aber 511 letfl lajl er ft^F flt;h?tt^'ich febini wann erbte Cent vmbhab/iöhr/ Ceib Oben / mb bie fcltgbett gebracht hat/wie bei» ein folehesenbe baranß emolget.
lP4fhe8 bann auch bie britte vrfachi(l/ vmb berb* wilten/man Vntenfeheitmeiben/ber ^nett/^ugent/ Xenlcheie/ vnOerglett^en iLngentenßch beßetjjtgen/ i lemhch/ Jn oermeiben alkrley ^eittUi^e mb ewige ^mffcn vnb plagenbannt óowber gerechte T^ichtet: folche fïinefenbelSóef/ hiemnb bott firn ff en will/ la in feiner ernfHichen brannngenvn bero cjticmpelm
ff bra. »j.
Jn ber l^piflel an bie i^breer fleet gefchrtben ƒ bie Purer mb töbebrecher wire Cott fîraffen. iC» tfl aber fahr fchtbitmlich ƒ in (Sottes ^eti^t Pan^
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tub (Treff f^nen/benn fetn {□«nb tH pbr rc^tva'/mb Ivener enfec^c 50 flreffen/fo gerbes get trüb eb/ xts toffer Cenb vu Cent, CetbCebenvnb He rung/ ein genres gefebUebt offtetinekn«
^enn wernmb bec (Bot bie gen^e ÏTelt lefjen rnber gebe/ »nnb mit bem fónbpu ferfenffc/5)enn von wegen ber vn^uebtt 2llfo euch Öoboine (Bomorre mnb bie enbere vmbligenbe QtAtr mit S^wr / von Dimmclbereb inebgrimbbcrr’ÓUcn/ 2)ie©icbimiten von wegen ^ine Jecobs ‘Coebtfr/er* febtegem Jn Jfreel euff einen reg brey vnnb jwenifl^ig tenfent vmbgebreebt/ber ©temen ^eni/ emenger nebent vertilgec/von wegen eines Ceniten X^bsweib gefebenbet/ befte es nicht felber ff te ff en Woltcn.
• BSlt;b feTlofi« «mtf 7.
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■, 35n(b (^^P* «mA/.
2lfo/ben etnigen/bes tOeiligen ^éniglicben Pro^ Inbeten ÏJenibs töbebtueb/ wie grewlicb bet in (Bote S^flreffet/wes für ein^umoren/'ÏTreg^bi vnbgrew liebe plegen pnb berend erfolget / bj feiner fén einer fein eigen ©ebwefler febenbet/ welcher bemeeb von bem enbern gröber erfcblegen wirr* ©ein eigner ©on Tlbfolon ben Detter feines ^Königreichs ver* j^gt/fbme feine Weiber befcbleffen/ vnb 23lntfctenb miefnen treibet/ enbtlicb euch fämerlicb in ber euff* mbr erffeeben wirt/vnb berob^nm iTenfel feret/ vn bes würgens Bein ort noch euffb^ren gewefen / wie fbme (Bote gebtewet /beß bes febwert nicht,von feinem tOenß Bommern
i^6 ffreffeteber (Bott ber Dettbie Dn^ncht vnnb Dntenfebeit nicht elUinbte/mit eUerlcy plegen/
2) i febenb/
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(.«fOMÏ.
(Bat ƒ,
f4gt;4nbt 2(rmttt/ 2(.tflttcf betten / vnfnl vnnb Jrtmer ƒ fonder rtuc^ tort ewfgltc^/mtt beUtfc|gt;em fewev / »nb» ewtctew‘i2^ob/tv{e ©♦ paulus fngt/bas bfe ^rt-$tte^ttiflfett/tO«ret/fôbebted?etBeinentbeil bnben nn bent T^eic^CBottes/noc^fln^brtflelbigbeftQC wette»
Wo Beten (te bnn bin:* Jn nbgtunt bet O^Uen/ vnt tes ÎTenfeU TVeieb/ vn bn (bt vnBeufcbeit belob'' net/ vnb bekniet/ vnbjnenbet ÖSufel gelegt/ »nbvet* ttiben*
Wns iflbnnnnnnbndfnt ein DnltnnigBeit/vngt; *2;en(fli(cb^ wütt / non wegen bips ^eitlie^en lebend nugenblicBliebenwolobetnnlull/ wngennnb netlie/ ten/bie ewigftewbnnb wonne/nnbbntgegenßt^ w bie ewige Pellifcbe ^ewtßnmen mntwiUigtli^ (Int* ^enf Welcbeff tbunnUe/ fo fteb bet DnBenpbfit Belt; P^yfpn/ vn (tcbmittwillig bnteinbegeben/bie beylig non (5otteingefeQtennge({i(feei6be/nonwegê ^ett* liefet I^bt/ nnb netgenrflieben TStnebe nnb gut net* loben/nnb netfcbweten/bnbutcbltcb in ewOètlle ge* fnbrleibs/ebren/ nnnb bet ritmen Seelen feecn/ibu lebenUngin b^fem gewißen bleibennnb netbntten/ (Sottes ^otnnnb nngnnb nußfieb Inben/itcb in bienfl bes leibtgen ©ntnns begeben/nn mit gewnlt ewig* lieb netbnmpt willen wetbenr
Detbnlben/ (5ottbem Denen pbolbigé gebotptnf 5» leizen/ ben (Slnnben/DeyligenCSeid/CSottes bulb nnb(5nnb nu eb eintein gutes gewißen ^ubebnlten/ nnnb^unetmeiben nlletley jeitlicbet nnnb ewigen Htnß^en/bie (Bottin feinemwott«lien nnjnebtigen btawet/nneb mit bet tbntnilpltig/nnbno^ MgUeb ttgebnlnd. - ©olie
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